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Thema: Sucht und Selbsthilfe e.V. nimmt Anwalt

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  1. #1
    Mitglied SuS e.V. Administrator
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    Standard Sucht und Selbsthilfe e.V. nimmt Anwalt

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    Liebe Vereinsmitglieder, liebe Forenmitglieder und Mitleser,

    was soll man schreiben, es kotzt mich an, Frechheit, Betrüger?
    Immer wieder werden von unserem Konto betrügerisch Lastschriften eingezogen, doch in keinem der Fälle haben wir was damit zu tun!

    Nicht das erste mal berichte ich drüber, man nimmt Kontodaten und den dazugehörigen Namen, zieht Lastschriften ein und bescheißt einen Verein.
    Der besagte Verein bringt zwar jeden Fall zur Strafanzeige, doch die Staatsanwaltschaft stellt ein Verfahren nach dem anderen ein

    Jetzt ist aber Zapfenstreich, man muss einen anderen Weg einschlagen.

    In meinen laienhaften Worten will ich es mal so beschreiben:
    Da gibt ein vermeintlicher Betrüger unsere Kontendaten an, sagen wir mal bei einem Telefonanbieter. Dieser Firma ist es kackegal (man verzeihe mir meine Worte, aber ich bin an der Sache seit Stunden dran und es nervt einfach), man kann es sich ja einfach machen und prüft das nicht. Was soll's, haun wir ne Lastschrift raus, des wird schon passen.
    Es passt ja auch, paar so dumme Vereine sind ja immer wo und schauen da brav zu, zahlen allen Betrügern die Telefonaktionen
    Was für ein Schwachsinn ...
    Wir prüfen täglich unser Bankkonto und buchen solche Lastschriften zurück!
    Jetzt mag man meinen, was will dieser Typ da, der hat doch seine Kohle wieder, doch es entstehen Buchungsgebühren (nicht die Rücklastschriftgebühr) und auf denen bleiben wir jedes mal sitzen.
    Bei der Jahreshauptversammlung stehe ich dann mit unserer Kassenwartin vor den Mitgliedern und muss einen Buchungsposten erklären, der sich nicht erklären lässt - man zahlt für was und das nur, weil Betrüger und unfähige Firmen und für blöd verkaufen.

    Gehen wir einen Schritt weiter, so eine merkwürdige Firma zieht im April eine Lastschrift von sagen wir mal 16 € ein. Wir buchen zurück, Kosten läppische 0,40 € pro Vorgang, also 0,80 €.
    Dann schreibt man ne nette Mail, bittet um Sperre unseres Bankkontos, dass es nicht erneut für Betrug verwendet werden kann. Paar Mails hin und her, ja, das kann man machen ...
    Nächster Schritt, auf einmal soll ich mich an eine andere Stelle wenden, Sie wären doch nicht zuständig
    Dann denkt man, ok, wird schon gut sein, die 16 € sind ja da, Mitgliederversammlung ist erst im nächsten Januar, ärgere ich mich da wieder
    Vorsorglich stand in den Mails, sollte es zu weiteren Buchungen kommen, dann schalten wir für die Firma kostenpflichtig einen Anwalt ein - Strafanzeige kommt eh.

    Schöne Geschichte, aber man muss ja nur gut 4 Wochen vergehen lassen, dann hört man von der Firma wieder. Zwar nicht auf dem Post oder Mailweg, nee, man kann es kaum glauben - heute haben die 350 € abgebucht ...

    Doch nun erscheint das in einem ganz anderen Licht, da bucht wer ab, der hat keine Einzugsermächtigung und weiß das auch ganz genau.

    Ich als Laie sage, klarer Betrug, weil sich da wer wissentlich an uns bereichert!
    Unsere Hausbank sagt, klarer Betrug, weil ....
    Der Anwalt sagt, klar.. ... hihi, sag ich nicht, ganz blöd is der Laie dann doch nicht!

    Das ist natürlich eine selbst erfundene Geschichte, klaren Betrug kann ja nur ein Gericht in der Urteilsverkündung behaupten. Aber ich sag ja, ich bin Laie und so ist mein Empfinden
    Kommen wir zum Punkt, eine Firma Alice O2 ist nicht in der Lage, sich vor so was zu schützen? Scheint so, doch warum bucht man dann ein weiteres mal ab?
    Vielleicht wäre es auch an der Zeit, diese merkwürdige Firma schafft sich mal ein vernünftiges Impressum an. Dort findet man nur ein bescheidenes Kontaktformular, kein Telefon, kein Fax, nichts - liebe Leut, schon mal gehört, es gibt noch Menschen, die haben keine Maiadresse ...
    Oder will da wer gar nicht kontaktiert werden?

    Aber der kleine Münchner Verein ist auch ned ganz doof, auf Umwegen konnten wir uns das besorgen, dass unser Hausanwalt nun schöne Faxe schicken kann.
    Und wer weiß, wenn ich jetzt aufs Vereinskonto schauen, eventuell sind diesmal 10'000 € abgebucht?

    Kann es angehen, dass solche Firmen machen was se wollen?
    Jeder Kleine wird in die Pfanne gehauen, wenn solche Aktionen gestartet werden ...
    Oder was ist, wenn wir eine falsche Kontonummer bei ner Überweisung angeben? Die Kohle ist weg, wenn der "falsche" Empfänger nicht netterweise das Geld zurück überweisen würde ...

    Das Maß ist voll, seit Bestehen des Vereins wurde unser Konto geschätzt 20 mal in betrügerischen Vorgängen belastet. Bestimmt 15 Anzeigen wurden gestellt, immer gegen Unbekannt, einmal wurde Klage erhoben, aber dann eingestellt - weil ich zig anderen Fällen das zuerwartetnde Strafmaß schon so hoch war, dass se auf diese kleine Aktion keinen Bock mehr hatten. Alle anderen Strafanzeigen wurden eingestellt - wohlgemerkt gegen Unbekannt.

    Doch was ist diesmal?
    Unbekannt? Bekannt? Nun, da muss sich jetzt jeder ein eigenes Bild machen!

    Und das hier verläuft nicht im Stillschweigen, nur muss ich natürlich jetzt erst mal den anwaltlichen Ratschlägen folgen und mich ruhig verhalten
    Doch in meinen Worten, da wird es sicher bald wieder Neuigkeiten geben

    Ach, liebe Google-Suchmaschine, mach deine Arbeit und lies es schön aus

    LG Franz

  2. #2

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    mann mann mann, wat ne scheisse.
    sollte man nicht glauben was da manchmal für ein beschiss läuft.

    kannste das konto nicht generel für lastbuchungen sperren lassen?
    dann ist der schuh doch zu...

    ja ich kenn son ähnlichen scheiss mit cong-irgendwas, keinen vernünftigen ansprechpartner und die linke hand weiß nicht was die rechte tut...von den füssen ganz zu schweigen,

    nicht aufregen frnaz und die rache kalt geniessen...bei den temperaturen heute zu empfehlen.

    mitfühlende grüsse von,

    Big
    Geändert von Franz (02.06.2011 um 12:06 Uhr) Grund: Firmenname entnommen

  3. #3

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    Ein nicht enden wollendes Ärgernis!
    Was'n Mist... LG.Gane

  4. #4
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    Also meines Wissens nach kann man nur bereits getätigte Abbuchnungen zurückbuchen, wenn es Lastschriften/Einzugsermächtigungen sind.
    Ob der Abbuchende (also Auftraggeber der Abbuchung) dazu berechtigt ist etwas einzuziehen, muss dessen Bank überprüfen. Dann wird der Auftrag an unsere "Hausbank" als berechtigt weitergegeben und somit wird unser Konto belastet.
    Ich kenn mich nicht weiter aus, muss ich dazu sagen, sondern kann nur aus unserer Erfahrung berichten und dem, was ich aus anderen Quellen zusätzlich lese: Aber die einziehenden Banken prüfen solche Einzugsberechtigungen scheinbar nicht besonders sorgfältig!
    Auch nicht (immer) nach Aufforderung...
    Sonst wäre uns ein Drittel der Rennerei, Arbeitszeit und vor allem Kosten schon erspart geblieben.

  5. #5
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    Es ist einfach unglaublich, was da abläuft! Ärgernisse ohne Ende und die Betrüger verdienen sich ne goldene Nase! *grrrrrrr*

  6. #6

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    Boah was für ne schei**e!!!!!!!!!!!!!!!!
    Man ist est nur noch angeschie**en und wird von vorne bis hinten abgezogen und ist da echt total machtlos manchmal.
    Ganz mitfühlendes ärgern,man man man.
    L.g. Hexy

  7. #7
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    Ich find es auch das Letzten. Echt ärgerlich ...

  8. #8
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    Ein Vereinskonto entspricht einem Geschäftskonto, Lastschriften sperren geht nicht.
    Zudem würde es schon aus dem Grund nicht klappen, weil wir selbst Lastschriften einziehen und wenn (bei Privatkonten) kann man nur den Lastschriftverkehr ganz sperren - so Auskunft unserer Bank.

    Eine Lastschrift ist im Grunde eine gedrehte Überweisung. Der Zahlungsempfänger gibt seiner Bank den Auftrag, vom Konto des Zahlungspflichtigen bei dessen Bank (Zahlstelle) einen Betrag einzuholen.
    Die Bank des Zahlungsempfängers prüft da gar nix, weil es denen egal sein kann. Unsere Bank prüft nur, stimmt BLZ, Kontonummer und Name des Konteninhabers überein und wenn das stimmt, dann wird der Zahlungsvorgang abgewickelt.
    Alles wunderbar, es entstehen keine Kosten, das meinen jedenfalls alle ...
    Rückbuchungsgebühr, klar, trägt der Auftraggeber, aber für uns bleiben jeweils die Gebühren für jede einzelne Kontobewegung.

    Netterweise hat uns die Stadtsparkasse 2010 mal 10 € "geschenkt", als Ausgleich für diese Gebühren, doch ist das ja nicht deren Ding und das bekommen wir nicht jedes Jahr

    Ich geh da noch viel weiter, würde man an einem Tag 10000 mal 300 € per Lastschrift einziehen, mal dahin gestellt ob berechtigt, dann macht man da ja mit Tagesgeldzins fette Beute.
    Wenn es dann 2-5 Tage später wieder als Rücklastschrift vom Konto abgeht, dann dürfte sich sogar die Kosten der Rücklastschrift rentieren

    Ich sag auch nichts, wenn wer mal nen Zahlendreher drinnen hat und es passiert ein "Unfall".
    Doch Firmen solcher Größenordnung könnten das ganz einfach abwehren, doch warum sollten se das tun? Es geht ja auch so ...
    Manche Firmen spenden dann was, wenn so ein Vorfall passiert, andere entschuldigen sich - doch 4 Wochen später trotz eindeutiger Untersagung erneut einziehen, das ist eben ein andere Kaliber.

    Bitte in diesem Thema nun nicht über alle Firmen ablästern, welche das ähnlich betreiben oder sonst irgendwie Mist machen.
    Wir wollen uns ja nicht der Ruf- oder Geschäftsschädigung strafbar machen ...

    LG Franz

  9. #9

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    also da hättest du auch deinen namen gleich richtig hinschreiben können....
    also wenn du schon...

    Geändert von Franz (02.07.2011 um 18:56 Uhr)

  10. #10
    Mitglied SuS e.V. Administrator
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    Nach dem heutigen Treffen mit unserem Anwalt kann man nun so viel sagen, es wird nun geprüft, ob hier Beihilfe zum Betrug vorliegt.
    Ein Betrug ist unstrittig, aber nach derzeitiger Einschätzung kommt eben in der jetzigen Situation eben vorerst eine Prüfung in Betracht.

    So, jetzt bin ich allem nachgekommen, was ich natürlich richtig zu stellen hatte

    Wenn man mal schaut, was es zu solchen Themen alles im Netz gibt, dann wird es einem echt ganz anders ...

    Ach ja, ergänzend noch, hab unserem Rechtsanwalt auch alle Daten der Bundesnetzagentur übergeben - das ist unter anderem die behördliche Beschwerdestelle für solche Fälle

    LG Franz

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