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Thema: Wie fängt man an mit dem Gespräch

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  1. #1

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    Standard Wie fängt man an mit dem Gespräch

    Zur Zeit grübel ich immer noch wegen Thrapie, aber wert mich nicht einig. Nur möchte ich mit meiner Familie (Oma/Tante) gern vorher reden bevor ich den Schritt wage. Ich habe aber keine Ahnung wie ich das Gespräch anfangen oder in diese Richtung lenken soll. Sonst haben sie immer so reagiert als wäre svv nur ein Zeitvertreib deswegen habe ich ihnen von den Missbrauch aus der eigenen Familie gar nicht erzählt. Nun würd ich aber gern weiß nur nicht wie

  2. #2
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    Puh, das ist sehr sehr schwer... Ich hab das diese Woche selbst hinter mir... Hab am Montag meinem Vater eine eMail geschrieben, in der es eigentlich um was anderes ging, aber irgendwie bin ich dann auf meine Vergewaltigung zu sprechen gekommen... Wie fängt man an? Keine Ahnung,. bei mir hat es sich innerhalb der Mail einfach so ergeben... Vielleicht so was in der Richtung wie: "Es gibt da etwas, das ich euch schon lange erzählen wollte... Mein SVV hat tiefere Ursachen..." oder so... Keine Ahnung, hopffentlich konnte ich dir ein wenig helfen...

    Liebe Grüße
    rose

  3. #3
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    Hey Rose

    Ich möchte mich gnz doll bedanken Rose. Ich glaube wenn dieser Beitrag wieder ohne Antwort geblieben war hätte ich die Hoffnung wohl aufgeben gehabt.

    Deine Erzählung wie du es getan hast hat mich bei meiner insperiert. Ich habe es nicht gepackt ein Gespräch anzufangen, aber meinen Ausdruck über meiner Geschichte von hier genommen als Hilfe und es hat funktionert. Zwar nicht wie erhofft, aber es war ein Schritt in die richtige Richtung.

    Danke

  4. #4
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    Hey, das freut mich! Magst du erzählen, wie die Reaktionen waren?

    Bleib weiter dran, versuch es weiter. Worte brauchen Zeit, vor allem um sie auszusprechen. Doch ich bin mir sicher, dass du sie mit der Zeit finden wirst.

  5. #5
    Themenstarter

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    Naja ich hatte Oma wie gesagt eher spontan den Ausdruck gegeben und ihr vorher gesagt sie solle es lesen und danach reden wir drüber. Schon beim lesen konnte man bemerken wie ihr langsam ein Licht auf ging bis sie frage, wann das letzte mal war. Ich hatte ihr das erklärt mit kurzen Worten. Viel geredet haben wir nicht, weil ich ihr auch die Chance geben wollte es zu verdauen. Aber ihre Aussagen waren dann doch sowas:

    "Jetzt wird mir einiges klar" "Für eine Anzeige ist es zu spät" <man bedenkte das letzte mal war vor 2 Monaten> "Mit einer Anzeige würde man deiner Mum nur weh tun. Sie müsste dann leiden." "Ich habe mich immer gefragt warum du in Depressionen verfällst und dich so geweigert hattest her zu ziehen." "Mit deiner Mutter brauchen wir ja gar nicht drüber reden." Wegen Therapie kamm dann. "Aber was ist wenn die eine Anzeige machen, oder es kommt alles raus?"

    Einige 'Fehler' hat sie aber in der Sache dann auch eingesehen gehabt.

    Heute habe ich das gleiche noch mit meiner Tante vor. Sie war ja gestern nicht da und irgendwie hoffe ich dass sie anders reagiert darauf. Sie kennt es immerhin, weil sie von ihn auch schon belästigt wurde.

    Abgesehen davon, dass mein Freund wegen der ganzen Sache gestern einen Streit angefangen hatte. Das hat meine Erleichterung darüber die Wahrheit ans Licht gebracht zu haben ganz schön in Rauch aufgehen lassen.

  6. #6
    Black Heart

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    Hi,

    die Reation von deiner Oma kommt mir bekannt vor, zumindestens so ähnlich. Für die ist es natürlich auch erstmal ein Schock und in so einen Schock sagen die meisten Menschen Dinge, die ganz falsch sind. Bei meiner Mutter war es so ähnlich, sie hatte mich immer noch gezwungen ihn zu sehen, er durfte zu uns nach Hause kommen, hatte sogar seinen eigenen SChlüßel usw. Bei ihr hat erst eine Gruppentherapie geholfen für Eltern von missbrauchten Kindern. Vielleicht kannst du ja mal mit deiner Oma zu einer Beratungsstelle gehen?

  7. #7
    Themenstarter

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    Dazu würde meine Oma sich nie bereit erklären ... keine Ahnung warum, aber für sie ist es ja selbst unverständlich das ich eine Beratungsstelle aufsuchen möchte

    Wenigsten hat ER nun endgültiges Hausverbot bekommen, dass ist definitiv n Anfang für mich. Sehen würde ich ihn nicht mehr wollen.

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