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Thema: Mein Mann ist Tramal süchtig , brauche Hilfe!

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  1. #11

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    Hallo Anni,

    zum Thema Entzugsklinik kann ich auch nur positives berichten. Ich war zweimal auf Entzug. Ich war auf einer normalen geschlossenen, also keine reine Entgiftungsstation und es war alles dort an Krankheitsbildern.
    Klar, dass dort manche Anblicke und Erlebnisse nicht dem entsprechen, die man erwartet, aber ich habe mich so gut wie es ging von allen Leuten, die ich nicht sehen wollte, fern gehalten. Ansonsten war es mir nur stinklangweilig dort. Aber als schlimm empfand ich es auch nicht und die Trennung von meiner Familie war ok, denn ich tat ja was für mich und sie hatten auch ein wenig Ruhe vor mir

    Bei meinem Mann war das allerdings genauso wie bei Deinem Mann. Er weigerte sich permanent auf eine Entgiftung zu gehen. Er sah nur die negativen Dinge dort, aber das war ganz normal, denn er war noch nicht bereit den Entzug durchzuziehen.

    Wenn man wirklich will und bereit für etwas ist, geht man auch freiwillig in eine Klinik, das ist meine Meinung.

    Mein Freund ist letztes Jahr auch freiwillig (sogar 2 Mal) in eine stationäre Entgiftung. Und er fand es ganz und gar nicht schlimm...im Gegenteil.

    LG

    schell

  2. #12
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    Guten Morgen !

    Also zu erst einmal Danke Für eure Antworten !

    Zu den Tropfen wie Viel er nimmt , das weiß ich nicht mittlerweille reist er den Kopf von einer 50er Flasche ab und tringt daraus schubweise . Sie hält ca 1 Woche!
    Bekommen hat er es gegen Kopfschmerzen!

    Zu dem Thema Krampf , da muß ich euch sagen wir haben 4 Kinder davon Zwillinge Jungs Sind neun waren im 7 Monat geboren mit 830 und 835 gramm . Dadurch sind sie Behindert der Eine hat AdHs und Epelepsie Körperliche mit Krampfen und Diazepam in den Poipo und Notartzt und der andere hat Gehirn Epelepsie!Beide sind Extrem Entwicklungsverzögert!Waren letztes Jahr 11 Monate in der Klinik da sie nicht einzustellen gingen . Nun müßen sie erwachsenen Medikamente nehmen und zwar Ospolot und Ergenyl!

    Ichdenke Dieser Stress war mit dafür verantwortlich warum er auf einmal so viel nahm !
    Er sas Tag und Nacht an den Betten der Zwillinge !
    Der eine Wurde letztesJahr auch noch Not Operriert , da er eine Mittelohrendzündung hatte die keiner sah , das Torkeln und schwanken schoben alle auf einen unterdrückten Krampf!
    Letzendlich fuhr mein Mann in die Klinik mit ihm und sah ihn erst 3 Stunden später wieder ! Er mußte Not Operriert werden , da das Eiter shon kurz vor dem Gehirn war . Der komplette Knochen hintermOhr war Durchgeeitert und mußte entfernt werden ! Der Operierende Doc sagte Ein Paar Stunden Später und unser Sohn wäre Tod gewesen! Ich könnte Euch einen Duden Schreiben , aber höre erst einmal hier auf . Wollte nur das ihr mal einen Eindruck bekommt warum er anfing die Tropfen zu nehmen !

    Eines noch er sagt immer : dIe tropfen geben mir schon lange nicht mehr dieses Glücksgefühl welches ich Am Anfang hatte!

  3. #13
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    Hallo Anni,

    wenn deine Mann nur noch reinschüttet, nicht mehr richtig kontrolliert, was er da macht, dann zeigt es doch den Grad der Sucht - ich würde mal sagen, Endstufe!

    Es tut mir leid, wenn ihr mit euren Kindern so arg gebeutelt werdet. Ich kenne das, habe auch schon ungewisse Stunden vorm OP gesessen.
    Also muss man hier aber nicht die Entschuldigung für die Sucht suchen, vielmehr zeigt sich ein weiterer Grund, warum die Sucht ein Ende haben muss - Kinder sind immer ein toller Grund dafür, wenn man es für sich schon nicht schafft (wenn auch nicht so sinnvoll ).

    Ich rate dir, geh sofort zur Suchtberatung, mit ihm oder auch alleine! Ich würde dir empfehlen, einen gewissen Druck auszuüben, spricht mit Profis drüber, die können dir Ratschläge erteilen. Sucht hört nicht von selber auf, es ist ein harter Weg, aber der ist machbar - für jeden!
    Warum dränge ich dich so? Aus meinem Laienhaften Empfinden bewegst du dich in eine Co-Abhängigkeit , nee, ich denk da steckst du schon drinnen. Schau, du entschuldigst die Sucht deines Mannes, versuchst ihm den Weg des geringsten Widerstandes zu bereiten.
    Den gibt es nicht! Wer aus der Sucht raus will, der fragt nicht mehr danach, da spielt es keine Rolle wie - nur noch wann und wie schnell!

    Ich hoffe diese Einsicht kommt recht schnell und es muss nich so weit kommen, wie man oft hört - der muss erst richtig am Boden sein. Ich hab mir heute Nacht eine Telesendung angesehen, da sitzt so ein Therapeut , der hat das auch von sich gegeben. Ich halte nichts davon, wenn es auch stimmt. Aber es gibt auch andere Wege, als dass man in der geschlossenen landet, weil man eine Selbsttötung versucht hat oder abdreht.

    Also nochmal, nimm deinen Mann, geht zur Suchtberatung. Wenn der das nicht will, dann mach den Gang alleine und zieh dir das mal rein. Ich bin sicher, die werden dir nichts anderes sagen und dich genauso vor einer Co-Abhängigkeit warnen.
    Ihr habt doch noch alles zusammen, Familie, liebe Kinder, eure Beziehung! Wenn dies alles auch bleiben soll, dann muss die Sucht weg, ansonsten geht alles andere langfristig kaputt!

    Sorry für die harten Worte, aber Sucht bdeutet nun mal kein Zuckerschlecken!

    LG Franz

  4. #14
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    Hallo Zurück!

    Deine worte sind für mich nicht hart , bin schlimmeres gewohnt !

    Ich nehme ihn nicht in denschutz , spreche nur aus eigener Erfahrung!

    Ich bin seid fast 2 Jahren Panikkerrin . Es fing an mit nem Pulz von 180 so das der Notartzt kommen mußte . Dann ging es weiter das ich weder unter Menschen konnte ,noch raus konnte geschweige den in das Auto e.t.c!
    Also verschrieb mir mein Doc Paroxetin UND Diazepam ! Das Paroxetin hat am Anfang alles verschlimmert also nahm ich Diazepam !Erst eine Halbe 10er ,. dann eine ganze , dann 3 am Tag , dann 6 am Tag bis sie Schlußendlich gar nicht mehr halfen-das ging fast 1 einhalb Jahre so!
    Ich war so süchtig , das wenn ich nur noch 10 Stück hatte , ich anfing zu Zittern , Panik bekamm , wo ich die nächsten her bekomme !
    Aber es war ja so Toll . Ich nahm sie und konnte wieder alles machen ohne Angst ohne Panik , konnte sogar wieder in den Fahrstuhl!
    Aber nach 1 einhalb Jahren kam der Punkt wo ich zu meinem Mann sagte , nee jetzt ist Schluß ich bin ja schon ein richtiger Junkie , das will ich nicht , ich will weg davon!
    Also ging ich zu meinem Hausartzt und redete mit ihm über einen Entzug , und das ich Angst vor ner Klinik habe E.c.t PP!
    Er sagte so ein eiskalter Entzug von Diazepam ist Schlimmer wie Ein alkohol Entzug und ich könnte ins Delierium Koma fallen ! Er gab mir Tropfen gegen den Entzug , aber ich nahm sie nicht . Ich mußte mich 1 mal Tag bei Ihm melden zum Blutdruck messen und und und . Es waren 14 Tage die Hölle , ich zitterte , war völlig hai , wußte weder wer ich bin noch wo ich bin ! Ich hatte Halluzinationen schlichtweg es war Die Hölle leif!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Also weiß ich nur allzu gut wie schlimm ein Entzug ist , das ist nun 6 Monate her und ich habe den entzug heute noch ! In Dieser Zeit Stand mein Mann mir immer zur Seite , sagte immer wir schaffen das und ich hatte noch Diazepam im Haus ich hätte es ohne weiteres sofort nehmen können !
    Aber ich wollte und bin weg von diesem scheißzeug!

  5. #15

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    @ gelberose

    weil:
    a)Die ärzte inner klink wo ich war sagten, dass dosen von über 10 ml =200tr pro tag tag selten sind.
    b)ich denke auch so verantwortungslose (haus)ärzte sehr selten zu finden sind, die soviel verschreiben.
    es gibt eine verschreibungsverordnung.
    c) 750 tr tag was 37 ml wären bei mehreren zusammenzuhamstern schon extrem viel act ist.

    120 flaschen a 100 ml pro jahr. man sollte sich das mal vor augen führen :
    1,2 KG Tramadol pro jahr und person !!

    ok wenn das recht normal ist sollte man der phamaindustrie vorschlagen,
    doch bitte Pfandkisten wie beim bier einzufühen.

    klar evtl gibts ja auch illegale kanäle...

    d) ach und ehrlichgesagt hörte sich subjektiv für mich annis thread nicht nach solchem hochdosis-konsum an... (und es ist wohl so, obwohl er weißgott heftigerer gründe hat wie ich hatte)

    e) daß ich nicht dachte daß so viele leute das zeug sooo toll finden und ewig steigern und steigern. (war bei mir auch bescheuert)
    es macht (bei mir erfahren und v vielen anderen gehört) nämlich irgendwie schlechtelaune.
    der arzt nennt das dysphorie.

    Wo ich die problerme kenn tut es mir leid, ich wollte mutmachen.
    vielleicht wäre es evtl sogar sinnvoll mit methadon oder subutex zu substitieren weil höhere potenz=weniger masse giftsubstanz=weniger nebenwirkungen=weniger gefahr bleibender schäden.
    bin kein arzt aber es ist logisch. und leichter ist der entzug wohl auch.
    da wäre ein substitutionsarztbesuch mal informativ.
    sicher ist komplett aufhören in schweren zeiten härter.

    nun möchte nichtmehr über tramal reden.
    hab auch alles gesagt, und jeder ist anders.

    nur eines weiß ich inzw für mich:
    wenn ich je nochmals opiatabhängig werden sollte dann von einem stoff mit potenz über oder wenigstens 1 (morph), und vollantagonist. wenn ich schon abhängig werde dann will ich auch gut drauf gewesen sein, während ich mich kaputtmach.

    PS:
    -hab gerade nen schlechten tag weil mir klargeworden ist, nicht hier im forum (aber hier gehts jez auch los) daß gutgemeintes einen nur als besserwisser usw. darstellt und es mir, ja was?
    nur diskussionen und eben im augenblick nix positives bringt-
    ich muß nach mir schauen.

    Grüße
    Oryx
    (dem heute auch ne "klapse" angeraten wurde)
    Geändert von Oryx (19.11.2007 um 03:25 Uhr)

  6. #16
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    Es tut mir leid , das es Dir zur Zeit nicht so gut geht ! Sei lieb Umarmt und ich schicke Dir eine xxxl Portion Kraft!

  7. #17

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    @anni: danke! hol jetzt n gelben zettel für die arbeit... ´hab fieber. und nicht geschlafen. nur enttäuschung. tja malwier zu gutgemeint und konsum zugegeben -errgebnis 2 h beschsrecht für kids. > benzos machen ja verantwortungsunfähig sich übers we um kids zu kümmern.
    aber nich um mit kreissäge holz für sie zu machen...
    letztes we... denn da war ich für drecksarbeit noch gut genug.

  8. #18
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