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Thema: Mein Mann ist Tramal süchtig , brauche Hilfe!

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  1. #1

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    Standard Mein Mann ist Tramal süchtig , brauche Hilfe!

    HUHU@ All!

    Mein Mann ist seit 2 Jahren Tramadol süchtig. Er hat schon oft versucht damit aufzuhören, aber dann bekommt er solche Entzugserscheinungen, das er es wieder nimmt und dann dauert es ca 3 Tage bis es ihm wieder einigermassen geht. Er geht immer mehr kaputtdaran, hat enorm extrem abgenommen und körperlich ist er mittlerweille auch nur noch ein Frack! Was kann ich tun, wie bekomme ich ihn von dem Zeug weg
    Es tut mir sehr weh zu sehen, wie er angst bekommt wenn die Flasche fast alle ist und es Wochenende ist, da sehe ich wie süchtig er doch ist!
    Den entzug hart er versucht mit Diazepam zu Über brücken aber das Diazepam hatte null wirckung! Bitte wer weiß Einen Rat!

  2. #2
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    Hallo Anni,

    so, wie im Vorstell-Thread angekündigt, werde ich nun auch hier noch etwas dazu schreiben.

    Mein Freund ist auch tramalsüchtig, aber nun seit fast fünf Monaten clean. Ich habe dazu hier auch schon etwas geschrieben, schau mal hier: Tramal

    Mein Freund hat es nun also mit eigenem Willen und ohne Klinik geschafft, was aber keinesfalls ratsam ist. Deshalb ist zuerst einmal wichtig: Will dein Mann wirklich aufhören, also von sich aus? Oder versucht er es nur dir zuliebe? Wenn er es selbst wirklich will, dann sollte er sich ärztliche Unterstützung holen! Und dann einen klinischen Entzug machen, unter ärztlicher Aufsicht. Kannst du mit ihm gut über seine Sucht reden? Oder blockt er ab? Wenn du gut mit ihm reden kannst, dann sprich mit ihm darüber. Also auch über ärztliche Hilfe, Klinik, Entzug, etc.

    Liebe Grüße
    rose

  3. #3
    Themenstarter

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    Danke Dir für Deine schnelle Antwort!
    Ja er redet mit mir darüber , sagt selber er will aufhören , aber auf keinen Fall in eine Klinik! Er selber sagt , das er dieses Teufelszeug nicht mehr nehmen möchte
    Unser Leben leidet darunter , er ist Lust los , sehr geschwächt null Bock auf Sex!
    Er hat es schon oft versucht , aber der entzug war immer so schlimm , das er es wieder nahm . Von Schmerzen in den Beinen , schlafstörrungen , sehr sehr starke Unruhe , das sogar diazepam versagte , Agessiv , und , und und!

    Das Problem ist das er es Ambulant machen möchte!

  4. #4
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    Hallo Anni,

    warum lehnt er denn einen Entzug unter ärztlicher Aufsicht so vehemend ab, redet er mit dir auch darüber?
    Wie gelberose schon geschrieben hat, ist ein Entzug "auf eigene Faust" keinesfalls ratsam. Wenn er wirklich davon wegkommen will, warum lehnt er einen Aufenthalt in einer Klinik so strikt ab?

    Lieben Gruß
    Dirty

  5. #5
    Themenstarter

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    Weill er sagt er möchte es Ambulant machen . Er will nicht in eine Klinik , und irgendwo kann ich das auch ein stück weit verstehen!

  6. #6
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    Hallo Anni,

    von so nen Entzug ist vollkommen abzuraten, es kann lebensgefährlich werden.

    Sag mal, warum kannst du das verstehen, wenn jemand nicht in die Klinik will? Woher kommt diese Abneigung?

    Zudem noch eines, letztlich kannst du leider gar nix machen, dein Mann muss den Willen aufbringen und sich helfen lassen, dann kann man es schaffen.
    Gar nichts stimmt natürlich nicht, du wirst die wichtigste Stütze werden, weil es dann auch noch mehr Sinn für deinen Mann machen wird.

    Wie schaut es aus mit Suchtberatung?

    Normal bekommt man sowas ja verschrieben, was sagt der Arzt?

    LG Franz

  7. #7
    Themenstarter

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    Danke Für Deine Antwort!

    Der artzt sagt leider nüscht , der verschreibt es immer schön..................
    Ich würde auch nicht gerne in eine Klinik gehen , meine freundin war dort weill sie nach der geburt ihres sohnes durch geknallt ist und sie sagte es war die Hölle dort!
    Zum anderen , wer möchte 5 Wochen von der Familie getrennt sein , ich nicht..........................
    Das Problem ist , das egal welcher doc , sie rücken es einfach so raus , was ich gar nicht nach vollziehen kann , den es ist ja ein suchtmittel und ein sehr starkes!

  8. #8
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    Tja, manche Ärzte, denen ist es anscheinend egal, aber es dürfte auch einen Grund geben, warum die es verschreiben, oder?

    Erstens denk ich nicht das es 5 Wochen stationär sein muss, aber je länger man wartet, umso länger wird irgendwann so eine Abwesenheit sein.
    Auf eine Meinung wäre mir zu wenig, zudem ist jede Klinik anders.
    Letztlich ist es aber egal, weil es nur um die Gesundheit geht und die kann grad anfangs nur ein Krankenhaus gewährleisten.
    Ich halte es auch nicht für sinnvoll, wenn Kinder einen Entzug erleben sollen, oder?

    Man muss es von einer anderen Seite betrachten, paar Wochen ohne Familie ist immer noch besser, als gar keine Familie mehr. Langfristig wird diese Sucht die ganze Familie belasten.

    Glaub mir, die Hölle ist nicht die Klinik, es wird die Zeit sein, wenn mal kein Tramal mehr ins Haus kommt und von heut auf morgen kalt entzogen werden muss.
    Irgendwann werden die Ärzte es nicht mehr verschreiben, leider habe ich das so auch schon erlebt und dann wird es wirklich krass.

    Vor allem, was macht ihr wenn er daheim nen Krampfanfall hat, was wirklich oft mit Entzug verbunden ist?

    Schaut euch einfach zusammen paar Kliniken an, ich weiß ja nich wo ihr wohnt, aber es amchen ja viele Krankenhäuser

    LG Franz

  9. #9

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    Ho,

    mein story kennts ja schon...
    ich bekam vom nettn hausärztle 1-2 rezepte a N3 (100 ml) pro woche.

    hab aber nur 2 wochen auf entgiftungsstation verbracht.
    aber eines kann ich garantieren:
    SO dermassen viele abgedrehte und lustige geschichten und gestalten hab ich selten gehört und getroffen.
    Ich pers. fands ma vom affen abgesehn echt lustig dort zum teil.
    man wird nämlich wirklich affig so albern manchmal obwohl es körperlich nich lustig ist. Manchmal haben wir uns fast totgelacht, über den mist den jeder schon gebaut hat....
    Außerdem ist geteiltes leid halbes leid. wenns den andern auch schlecht geht und die es aushalten, kannst Dus ja auch.
    es ist garnicht schlimm wegen der leute dort.
    meist ist das ein grober schnitt durch alle schichten, sogar managertypen mit verstochenen venen kann man treffen.
    da brauchts ganz gewiss kein schamgefühl.

    Wir hatten echt ne coole skatrunde zb.

    nur nich verrücktmachen vorher.
    meist sind auch die ärzte und das personal echt verständnisvoll und locker.
    sicher ist das je nach ort anders.
    aber von den 3 die ich kenn warn 2 ganz locker und 1 auch ok.

    geht doch vorher mal n besuch machen, könnter ma von außen anschaun und mit personal reden, evtl auch mit patienten.

    und sicher tramal is doof zu entziehen, ich pers. fand aber benzos schlimmer.
    es ist wie ne extreme grippe mit gliederschmerzen und so.

    und ich glaub kaum daß Dein mann mehr als 200 tr tgl nimmt oder?

    einfach durchziehn, es geht vorbei. und dann is gut.

    wir ham da gesungen:"harte Männer wie wir....mit dem richtigen Drive..." echt jez.
    bitte bitte nich immer alles als die ultra-tragödie sehen.
    das zehrt doch von vornherein schon unnötig. (ach es GEHT NICHT ohne usw usf)

    da muss er eben durch. das ist der preis. (rest zahlt die krankenkasse).

    so peng schluß
    sag jetzt nixmer zu den dämlichen tröpfchen da.

    zeig Deinem Mann doch einfach wie sehr Du dich freust wenn er entgiftet und zwar stationär, er muß sich nämlich auf sich konzentrieren können. Alltag hat da nix verloren. (un 24 h service mit Arzt und allem ist auch erleichternd)

    Lb Gruß
    Oryx
    Geändert von Oryx (17.11.2007 um 02:27 Uhr) Grund: wort vergessen

  10. #10
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    Wie Oryx schon sagte, jede Klinik ist verschieden! Ich war Anfang des Jahres vier Monate in einer Klinik, dort gab es auch eine Suchtstation. Ich selbst war nicht dort, aber während ich auf der PTM war, kam eine, die wegen Alkohol dort war auch auf die PTM und die hat erzählt, dass der Entzug zwar hart war, aber sonst war es ok dort. Und wie Oryx schon geschrieben hat, der Affe ist dann echt heftig, hab es ja an meinem Freund live miterleben dürfen.
    Sicher ist die Trennung für einige Zeit nicht leicht, aber glaubst du sie ist schwerer als seine momentane Sucht und ein Entzug zu Hause? Zumal er es ja schon selbst versucht und nicht geschafft hat... Hat er denn bereits einen ambulanten Therapeuten? Wenn ja, was sagt der denn zu seinem Vorhaben?

    @Oryx: Wie kommst du darauf, dass er kaum mehr als 200Tropfen täglich nimmt? Mien Freund war damals bei 750Tropfen täglich...

    Liebe Grüße
    rose

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