.... ich habe das Gefühl .... ich bin am Ende .... fix und fertig
Seit Tagen bin ich nur noch am Heulen ... ich kann das alle nicht mehr verstehen ....
Mein Partner (Cannabisabhängig), seit 12 Wochen 'rauchfrei', ist zu Hause
und ist nur noch am Abhängen und ärgert sich über Gott und die Welt ....
Wir sind uns seit Wochen nur noch am Streiten und Verletzten (ich nehme mich da nicht aus!). Es ist einfach nicht mehr auszuhalten.
Jeden morgen stehe ich auf und sage mir, daß bekommen wir schon hin und dann kommt wieder dieses 'Messerstich' tief in mein Herz.
Ich habe auch das Gefühl, daß er sich verändert und ganz dringend Hilfe braucht und das macht mir oft Angst.
Er kann in keinster Weise seine Probleme sehen und weiß ewig alles besser.
Momentan habe ich das Gefühl, ich habe ein 2.Kind zu Hause, daß total in der Pubertät steckt ...
Da gibt es Tage, da spricht er nicht mehr mit mir.
Oder wir sind beim Optiker und ich soll seiner Meinung nach eine schwarze Brille aufsetzen und ich sage ihm nein, das möchte ich nicht ... dann dreht er sich um und geht.
Oder wenn ihn mal wieder etwas beim Autofahren ärgert (weil jemand wieder nicht geblinkt hat) dann zeigt er den Stinkefinger (wirklich wie ein kleines Kind).
Ach, ich könnte Euch tausende solche Beispiele geben ... und ganz ehrlich es ist wirklich alberner Kram. Kinderkram .... das haben wir doch alles schon im Kindergarten gemacht.
Bis jetzt hat er noch keinen Platz bekommen in seiner Wunschklinik, da er nicht in der Lage ist ein Brief zu schreiben.
Und ich merke ich kann ihm nicht mehr helfen und muß jetzt höllisch aufpassen, daß ich nicht richtig abrutsche.
Seit Wochen denke ich darüber nach mich von ihm zu trennen und immer wieder merke ich, wie es bei mir kippt (das kann von Minute zu Minute kippen!). Ich bin so entzweigerissen und bin ewig am hin-und herschwanken.
Ich hätte so gerne meinen alten Partner wieder .... und irgendwie ist alles ganz anders geworden.
Kann es möglich sein, daß sich das Wesen ändert, wenn man von seiner Suchtloskommt ..... oder wache ich jetzt erst auf????
Momentan muß ich viel an meine Tochter denken .... sie soll nicht unter diesen Bedingungen aufwachsen ...
Seit geraumer Zeit gucke ich auch nach einer eigenen Wohnung...
und selbst da bin ich mir nicht sicher und kippe um und gucke mir die Wohnung dann doch nicht an.
Ich habe das Gefühl, daß ich mit dem verkehrten Zug fahre und manchmal denke ich, daß ist alles ein Albtraum.... hoffentlich wache ich bald auf!
Und es tut so höllisch weh ......
Was soll ich nur tun???? Was kann ich nur tun?????
Ich habe Angstzu gehen und ich habe Angst
ihn allein zu lassen in seinem Elend .... wenn er dann wieder anfängt zu rauchen???
Ach und dánn die ganzen Altlasten, die er mit rumschleppt .... hat seine Strafen immer noch nicht bezahlt und nun droht ihm Beugehaft ....
Der Gerichtsvollzieher hat ihm auch ein Schreiben in den Briefkasten geworfen, daß er sich bitte melden soll .... sonst kommt er mit einem Handwerker und läßt die Tür öffnen (hey, das ist auch meine Tür!!!!)
So geht das immer weiter ...
Das Schlimme ist, festzustellen, daß es mir immer schlechter geht und ich manchmal wirklich denke diesem besch.... Leben ein Ende zu setzen (TUE ICH NICHT!!!!).
So weit ist es mit mir gekommen.
Ich habe das Gefühl, daß mich seine Krankheit auch auf eine Art krank gemacht hat. Hoffentlich klingt das jetzt nicht total verrückt.
Oder ich übernehme da gerade etwas von ihm???
Ach, ich weiß es kann mir niemand helfen ... nur ich mir selbst ....
und das ist momentan total schwierig und tut höllisch weh.
Luna







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*Kraftpaket rüberschieb* Es ist sehr schwer mit psychisch Kranken zusammen zu leben und bringt uns tagtäglich an unsere Grenzen.
