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Thema: Kriege das Hasch nicht aus meinem Kopf

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  1. #1

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    Standard Kriege das Hasch nicht aus meinem Kopf

    Hallo alle zusammen!
    Ich bin Politox,seit 33 Jahren süchtig und möchte euch gerne ein wenig von mir erzählen.Ich bin als Kleinkind von meinem Vater sexuell Mißbraucht worden und wuchs bei meinen Großeltern auf die ich über allles liebte.Leider kam ich nie so richtig mit mir und meinem Leben klar.Ich fing an mit 9 die ersten Zigaretten zu rauchen,mit 13 das erstemal Alkohol zu trinken.Mit 14 haben wir dann in eine Clique Patexverdünner geschnüffelt,das machte ich ca.ein halbes Jahr.Mit 16 lernte ich einen 2 Jahre älteren Typen kennen und zog bei ihm ein. Ja und ab da hat sich mein Leben eigentlich total verändert.Ich lernte zum erstenmal Haschisch kennen. Dazu kam das ich meinen ersten Migräneanfall bekam,es war einfach nur tödlich mit brechen und allem drum und dran. Da sich diese Attacken heuften fing ich auch an immer öfter Migränetabletten zu nehmen. Hammerharte Teile, ich nahm sie mit der Zeit schon obwohl ich noch gar keine Migräne hatte einfach aus Angst einen Anfall zu bekommen. Ja und das Hasch war nun auch täglich mein Begleiter. Ich merkte mit der Zeit das ich wenn ich kein Hasch hatte super beschissene Laune hatte und ging eigentlich nur für diese Zeug arbeiten. Die Beziehung mit diesem Typ (er war meine erste große Liebe)wurde immer schlimmer. Er war krankhaft eifersüchtig und ging auch nie arbeiten. Also gingen wir auch einbrechen um uns das Hasch zu finanzieren. Er rastete oft aus und schlug mich und nach 4 Jahren ist er Gott sei Dank nach Frankfurt gezogen. Nun saß ich wieder allein da und nahm mir meine erste eigene Wohnung mit mittlerweile 20 Jahre. Das war dann der totale Untergang. Ich fing an zu dem Hasch das ich wie gesagt täglich konsumierte,Valium zu nehmen. Lernte in einer Disco einen Fixer kennen und wollte auch das mal ausprobieren. Zum glück merkte ich nach dem erstenmal das das nicht meine Droge war und es blieb bei dem einen mal. Also weiter Hasch,Valium es kam Codein dazu. Ich war also jeden Tag nur drauf und mein Körper gewöhnte sich immer mehr an all dem Zeug. Eine Zeitlang nahm ich Morgens Percos zum munter werden tagsüber immer Hasch und Tabletten,entweder Migränetabletten die ja auch törnen oder Valium oder Codein . Irgendwann hatte ich den vollen Absturz mein Kreislauf machte das alles nicht mehr mit und ich bekam einen Epiläptischen Anfall. Also reduzierte ich alles bis auf's Hasch und Schmerztabletten und manchmal Codein .1981 lernte ich dann meinen heutigen Partner kennen,er war damals mein Dealer. Lange rede kurzer Sinn,wir verliebten uns und zogen zusammen. Ja Hasch war nun kein Thema mehr es war einfach da in rauhen Mengen Tag für Tag. Wir rauchten die besten Sorten,die dicksten Tüten,einfach ein Schlaraffenland für einen Suchtbolzen wie mich. 1983 kam dann unser Sohn auf die Welt,ein Wunschkind. Wärend der Schwangerschaft rauchte ich auch aber ich hörte zu der Zeit mit allem anderen auf. Ja und obwohl ich jeden Tag zu war bin ich immer arbeiten gegangen und habe auch mein Kind nie vernachläßigt. Mein Freund war damals Gitarrist in einer Band und ich stieg dann 1985 als Sängerin dort ein. Mein Bruder (heute Alkoholiker) passte dann auf unseren Zwerg auf wenn wir üben gingen.Durch die Musik bin ich dann auch noch auf den Alk geschmack gekommen.Oh man alles zusammen echt der Hammer. Ich wurde irgendwie immer aggressiever durch die ganzen Drogen.Ab und zu nahmen wir Pilze,mal Koks und Mescalin,mal Opium von allem mal ein bischen. Mein Freund und ich stritten uns nur noch.1992 entschloß ich mich dann das erstemal zu einem Entzug mit anschließender Stationärer Langzeittherapie. Mein Freund wollte zu der Zeit aber nicht auch auf alles im Leben verzichten und rauchte ab und an wenn ich in die SG ging oder eben nicht zu hause war. Naja das ging ein halbes Jahr gut,dann wurde meine Gier und mein Neid immer größer und einfach unerträglich. Also fing auch ich wieder an zu konsumieren. Und ruck zuck war ich in kürzester Zeit auf meinem alten Level. Also wieder täglich Hasch,Migränetabletten oder Codein . 2007 hatte ich dann denn letzten Absturz. Ich verlor meine Großeltern,die ich bis zum tode gepflegt habe. Es war meine schlimmste Zeit,es tat alles so weh sie so dahinsiechen zu sehen und so machtlos zu sein. Nebenbei die Schichtarbeit im KH (bin Stationshilfe) die Familie,den Haushalt,das war einfach alles zu viel. Um den Schmerz zu ertragen und zu funktionieren stopfte ich mir zu meinem täglichen Hasch wieder Codeintabletten rein wie Bonbons. Wog zum schluß nur noch 46 Kilo,naja bis sie dann wie gesagt beide 2007 starben. Weihnachten entzog ich dann zu hause vom Codein ,dafür fraß ich bis zu 14 Schmerztabletten am Tag und rauchte einen Joint nach dem anderen. Im Februar 2009 entschloß ich mich dann nochmal einen Entzug zu machen und habe eine ambulante Langzeittherapie gemacht. Ja nun bin ich seit 12 Monate clean und ich muß sagen nix fehlt mir aber das Hasch vermisse ich total. Ich bekomme das Zeug einfach nicht aus meinem Kopf. Aber trotzdem weiß ich das es sich lohnt clean zu bleiben. Und diesmal zieht auch mein Partner mit,mit dem ich immernoch zusammen bin und mein Sohn mittlerweile 26 J.ist stolz wie Oscar auf seine olle Mutter,hihi. Er sagte am Heilig Abend zu mir,das er nie gedacht hätte das er mich jemals ohne Hasch erleben wird und ist so stolz das ich das so durchziehe. Und dabei bin ich voll am kämpfen aber ich weiß ja wofür. Hoffe ich hab euch nicht zu sehr gelangweilt mit meiner Geschichte.Wollte auch nur los werden wie schwer es für mich im moment ist ohne Hasch klar zu kommen und hoffe das sich das irgendwann mal bessert.L.G. Hexy

  2. #2

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    Standard

    Liebe Hexy,

    super, dass du hier gelandet bist.
    Durch das Schreiben und lesen hier, wird sich einiges lösen...
    Wir haben einige Gemeinsamkeiten, bin auch Polytox,
    habe bis vor 10 Jahren alles an harten Drogen zusammen in mich reingehauen.
    Lediglich der Spritze an sich habe ich mich verweigert, wobei dieser Unterschied sich über die Jahre eh verwischt.
    Druff ist druff...

    Im Gegensatz zu dir habe ich mich hier 13 Jahre total verweigert, war mehr in Indien wie in Europa.
    Arbeiten gehen ?Nöö, lass mal und so...
    Weißt schon, wie der Freund halt, außerdem hatte ich was geerbt und bin so zumindest um die schlimmsten Demütigungen eines Volldruffis rumgekommen...

    Naja, vor 10 jaHREN habe ich aufgehört mit ALLEN harten Drogen & ich glaubte, dass die permanente Denkerei daran NIE NIE NIE aufhört!!!
    Habe mich dann langsam wieder aufgebaut, fing wieder an zu jobben &
    merkte - gaaaanz langsam und fast unmerklich - wie in meinem Mind auf einmal Platz für andere Gedanken war; ich nicht mehr ständig an Pulver und so denken mußte; ich nimmer nach jedem Film, in dem Pulver gezogen wurde, 14 Tage gierig war....

    Seit über 2 Jahren habe ich die Kippen und den Kiff gesteckt...und es belastet mich kaum noch.
    natürlich kommt immer mal wieder "Lust" hoch; sehr subtil zum Teil!
    Aber ich lächle es weg....Abt: müdegrins, aber grins !!!

    Und der Abstand wird immer größer.

    Glaubs mir - du mußt einfach ein bissel auf dich aufpassen, dir trotzdem was zutrauen & der Zeit ihre heilende Wirkung lassen...

    Wie gesagt, ich war clean, als ich mich hier anmeldete, aber ich lernte & lerne immer noch, sehr viel hier.

    Wenn es halt gar nicht besser wird, denk mal darüber nach, eine Therapie zu machen.
    Fast alles ist besser, als sich wieder einfach so zurückfallen zu lassen...

    Alles Gute...Ganesha

  3. #3
    Kassandra

    Standard

    Hi Hexy,

    kann auch so einiges nachvollziehen, wobei ich mich substanztechnisch auf Cannabis und Alk konzentriert habe. Also 'nur' bei diesen beiden Drogen habe ich mich in die Abhängigkeit gehievt.
    Gekifft habe ich bis vor 14 Jahren und das auch 18 jahrelang davor, das prägt natürlich; ich kann Dir nur sagen das Verlangen wird im Laufe der Jahre weniger
    Versuche es durch was anderes zu ersetzten, such Dir Sachen die Dir Spaß machen, Dinge mit denen Du Dich belohnen kannst. Mit der Zeit klappt das über immer längere Strecken; bei mir zumindest.
    Ich habe da noch Restkämpfe mit Alk auszufechten, obwohl ich 2007 eine LZT gemacht habe Naja, ich bleib auf meinem Weg auch wenn ich ab und an ins Stolpern komme. Die Bauchlandungen werden weniger......
    Das soll keine Aufforderung sein ab und an zu kiffen , aber bei mir ist es halt so; ich habe schon immer gerne die krummen umständlichen Wege gewählt. Hab' was gegen symmetrische Geradeauswanderungen

    Im Prinzip geht's um eine Umprogrammierung im Hirn. Die ausgelatschten Nervenbahnen, die bei entsprechendem Impuls zu ticken anfangen und das unwiderstehliche Verlangen nach Drogen auslösen, müssen nach und nach abstumpfen>>>also wie ein Trampelpfad zuwuchern, weil jetzt ein anderer Weg plattgewalzt wird, durch eben neue gesunde für einen selbst positive Gewohnheiten, aber das dauert natürlich, diese neuen Bahnen müßen ganz oft und immer wieder benutzt werden.

    Schön, dass Du hier bist, wirst sehen, dass viele hier einen ähnlichen Kampf führen. Mir hat das Forum doch schon oft in der Hinsicht geholfen, nicht aufzugeben.

    LG,
    Kassandra

  4. #4
    Themenstarter

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    Standard

    Hallo liebe Kassandra und liebe Ganesha!
    Ganz lieben Dank das ihr mich hier so nett empfängt und so liebe Worte und Zuspruch an mich gerichtet habt. Ihr glaubt gar nicht wie gut mir das im moment tut. Ich war bisher immer in einem anderen Forum aber dort hat es mir überhaupt nicht gefallen,da es dort leider einige User gab die einen nur nieder machten und man gar keine Lust mehr hatte über seine Probleme zu reden. Also sowas wie ich heute hier kennengelernt habe ist mir noch nie passiert und ich muß sagen,ich fühle mich jetzt schon total gut aufgehoben bei euch. Ich denke das ich nun endlich ein Forum gefunden habe,wo ich mich richtig wohl fühle und mich mit wirklich netten Leuten austauschen kann. Und es tut gut zu wissen,wenn ihr sagt das auch ihr diese Probleme kennt die gerade habe und das dieses fiepern nach der Droge irgendwann mit der Zeit mal etwas weniger wird. Das gibt mir auch wieder etwas hoffnung. Vielen Dank an euch zwei und ich hoffe wir lesen uns noch öfter hier. Ganz liebe grüße von Hexy

  5. #5

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    Blinzeln

    Hey...
    hoffentlich haben wir die latte jetzt nicht zu hoch gehängt! *lach*
    Nee - es geht hier ja darum, sich aufzubauen.
    Natürlich ist auch mal Klartext angesagt, aber Dogmismen taugen nix.

    Schön, wenn es dir gut gefällt... LG.Gane (der übrigens ein "ER" ist) ;-)

  6. #6

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    Standard

    Liebe Hexy,

    herzlich Willkommen bei SUS
    Ja, die Streitlust und Stutenbissigkeit in anderen Foren habe ich auch schon zu spüren bekommen. Oftmals sogar ziemlich unsachlich und in eine Ecke gestempelt Lass`Dir aber gesagt sein, hier herrscht ein liebevoller Umgang untereinander
    Was mich noch zuzüglich interessieren würde, wie sieht der Umgang mit Drogen denn in deinem Freundeskreis aus? Und treibst Du Sport? Welche Hobbies und Interessen hast Du?

    Hast Du derzeit therapeutische Unterstützung?

    Internetten Gruss,
    HexeLakritze.

  7. #7
    Themenstarter

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    Standard

    Hallo liebe HexeLakritze
    Danke für deinen netten Willkommensgruß. Ja ich fühle mich hier auch bereits sehr gut aufgehoben,gar kein vergleich zu dem anderen Forum. Tja mein Freundeskreis war ja anhand meines Jahrelangen täglichen Haschischkonsum sowieso schon sehr begrenzt. Und seit wir keine Musik mehr machten und mein Patrner damals mit dem dealen aufhörte,hatte er einen Kumpel und ich nur noch eine Freundin.Da ich auch jetzt noch obwohl ich jetzt ein Jahr clean bin,große Probleme habe damit klar zu kommen,habe ich mich von allem was mit der Droge zu tun hat abgesagt.Das heißt ich sehe sie jetzt nicht mehr,obwohl sie jetzt nie vor mir rauchen würde aber schon ihre Gegenwart erzeugt in mir das totale Kopfkino. Ich habe auch seitdem ich clean bin arge Probleme mit meinen Rücken,hatte auch ne OP an der Hand,ich hab ne Allergie die von der Psyche her kommen soll also mein ganzer Körper spielt irgendwie verrückt seitdem ich ihn nicht mehr betäube.Ich habe auch bestimmt 20 Kilo zugenommen und bin total unglücklich und unzufrieden mit mir selbst. Habe voll die Depris z.Z.und habe einfach nicht die Kraft im moment da raus zu finden.Ich bin sowas von antriebslos und muß mich regelrecht zwingen meinen Alltag zu bewältigen.Ich muß wirklich erstmal lernen das das alles auch ohne Hasch spass machen kann und auch sei es nur die Wohnung gründlich zu putzen(als beispiel) und das Leben clean zu genießen.Naja will jetzt auch nicht zuweit ausschweifen,jedenfalls bin ich jetzt erstmal ne Weile krankgeschrieben.Bin grad mitten in einer Zahnbehandlung und wenn die abgeschlossen ist gehe ich für eine Woch in eine Klinik ne Schmerztherapie wegen meinem Rücken machen und eine anschließende Reha.Wenn es mir psychisch dann immernoch nicht viel besser geht habe ich vor nochmal ambulant therapeutische Hilfe zu holen. Also ich bin eigentlich ein sehr Lebenslustiger Mensch der sehr gerne lacht aber irgendwie ist das alles verschwunden. Naja das klingt jetzt auch alles sehr Negativ aber ich arbeite ja auch daran das es wieder besser wird.Ich will ja auch wieder raus aus diesem Loch und habe auch ne SG wo ich mich wohl fühle und reden kann.Ich werd das schon schaffen. Mein Hobby ist z.Z.mein PC da kann ich mich einfach mal wegbeamen und mich beschäftigen,das ist das einziege was mir im moment Spass macht.Wenn ich den nicht hätte,das wäre schon schiete. Aber jetzt bin ich erstmal froh das ich diese Forum hier gefunden habe und ich dneke mal das ich mich hier auch mit der Zeit gut öffnen kann.Ganz liebe grüße von Hexy

  8. #8
    Kassandra

    Standard

    Moin Hexy,

    sehe grad, dass Du on bist und wollte Dir einen schönen Tag wünschen
    Das mit der Antriebslosigkeit und der Alltagsbewältigung kenne ich von mir nur zu gut, wobei ich grad 'ne gute Phase habe. Allerdings reißt mich mein sporadischer Alkoholkonsum da keineswegs raus, im Gegenteil es nervt mich zusehends mehr. Ich merke immer wieder, was ich schon lange weiß, dass ich meine fehlende Dopaminausschüttung durch was anderes auslösen muß.
    Denke, das is bei Dir ähnlich.
    Zitat Zitat von Hexy
    Ich muß wirklich erstmal lernen das das alles auch ohne Hasch spass machen kann.......
    Ich weiß zwar, was Du meinst, aber hattest Du denn immer nur Spaß durch das kiffen ? Ich empfand es irgendwann ziemlich nervig, nach dem 2.,3. Jont nicht mehr den Ar..... hochzukriegen
    Im Grunde ist es auch ganz hilfreich, sich die Nachteile des Konsums immer wieder klar zu machen, was man davon einfach nicht mehr will.
    Das mit Deiner anschließenden Reha könntest evtl. Mit einer psychischen Behandlung verbinden. Ich hab das auch mal gemacht, das war eine Klinik, die sich einerseits auf Orthopädie(hab's auch mit dem Kreuz/Skoliose) spezialisiert hatte, aber auch gleichzeitig Psychotherapie anbot. Da hatte ich dann 2 Mal die Woche Gruppentherapie . Nur so eine Idee, mir kam grad der Gedanke, dass Dir das vielleicht helfen könnte, herauszufinden ob überhaupt und wenn ja, welche Therapieform für Dich geeignet wäre.

    So, muß dann auch langsam los,
    LG,
    Kassi

  9. #9
    Themenstarter

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    Standard

    Dir auch einen schönen guten Morgen Kassi
    Na ja ich habe das Hasch oft auch benutzt um motiviert zu werden. Ich weiß das klingt bescheuert,weil normalerweise haben die meiste wenn sie einen kiffen nur noch Bock auf abhängen. Das war bei mir genau das gegenteil,ich mußte erstmal einen rauchen und dann hatte ich lust was zu machen.Aber genauso gut konnte ich es wiederum zum abschalten nehmen,also ein Mittel für jeden Zweck und grad so wie ich's brauchte.Konnte eigentlich auch kaum jemand in meinem Umfeld nachvollziehen.Aber du hast natürlich Recht es hatte auch negative Seiten sonst hätte ich mich ja nicht dazu entschlossen aufzuhören und die halte ich mir auch vor Augen,sonst hätt ich's das auch nicht schon ein Jahr durchgehalten. Aber es war einfach eine zu lange zu Intensive Zeit wo es mich Tagtäglich begleitete. Und das sitzt im Kopf sehr tief verankert. Mein Orthopäde hat mir dieses was du meinst auch schon vorgeschlagen und ich werd es mir auch nochmal durch den Kopf gehen lassen.Ist bestimmt wirklich die bessere Alternative im moment für mich. Vielen dank an dich das du mir geschrieben hast und auch ich wünsche dir einen superschönen Tag.G. l. g. von Hexy

  10. #10

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    Hi Hexy,

    genau deswegen hast du ja jetzt diese Problematik an der Backe:
    Belohnungskiffer !!!
    Hast ja deinen recht umfangreichen Alltag genau damit bewältigt;
    ich kenne das auch:
    Einen kiffen , damit mans in Angriff nimmt
    UND einen kiffen , weil man es gemacht hat.

    Klingt jetzt vielleicht blöde - aber das läßt sich umdrehen:

    "Ich belohne mich für meine Tat, indem ich NICHT kiffe."

    Glaubs mir - so, wie du jahrelang das Unterbewußtsein mit Konsum belohnt hast, so reagiert es IRGENDWANN auch auch auf die gute Botschaft:
    Hurra - ich berausche mich nüchtern am Leben.

    Wünsch dir nen guten Tag. LG.Ganesha

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