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Thema: Linkspartei fordert Cannabis-CLubs in Deutschland

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  1. #11
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    Was solls, ich kanns ja doch nicht lassen, also auch von mir paar Punkte

    Für mich spricht gegen eine Legalisierung:
    • keiner kann behaupten, er hätte Drogen im Griff, daher zu gefährlich


    Dafür spräche in meinen Augen:
    • bessere Kontrolle der Stoffe
    • Entkriminalisierung, was für einen Gelegenheitskonsumenten völlig daneben ist, wenn man bestrft wird
    • besserer Jugendschutz


    Wohlgemerkt, das denke ich bei Cannabis , nicht bei weiteren Drogen!

    Früher war ich au8ch generell auf dem Legalisierungstripp, einfach aus Gleichstellung zu Alk und einem Recht auf Rausch
    Der BGH hat ein Recht auf Rausch verneint, also muss ich da nicht weiter überlegen

    Warum heute Holland immer wieder als Paradebeispiel aufgeführt wird, das kapier ich nicht wirklich - warum sind die dann am zurückfahren und ändern?
    Raucherclubs wird aber wohl die einzige Möglichkeit sein, Apotheken wollen nicht (was verständlich ist), Shops ist für mich eher unvorstellbar - die ham schon mit Räuchermischungen völlig versagt!
    In Clubs ist ne Registrierung nötig, wenn das streng überwacht wird, könnte es klappen - Voraussetzung, geschultes Personal und die müssen auch direkt an Prävention angebunden sein, ähnlich wie z.B. Schweizer Spielbanken.

    Das Cannabis keine Einstiegsdroge ist, das ist längst bestätigt, doch was bezeichnen viele als Einstieg?
    Für viele Politiker ist es der unweigerliche Einstieg zu weiteren Drogen - wissenschaftlich widerlegt, zieht nicht
    Einstieg, weil der Dealer auch anderes vertreibt - dann ja, doch das ist ein weiterer Grund für eine kontrollierte Freigabe.
    Statistisch ist also die Einstiegsdroge Nummer 1 Nikotin und Alkohol !!

    Klar muss sein, ein "grauer" Markt wird immer bleiben, es werden immer Jugendliche irgendwie zu Cannabis kommen, doch sollte man das regulieren.
    Wenn Cannabis schädlich ist und das ist nun mal unstrittig, dann muss man die schützen, die es am schlimmsten betrifft - also Jugendliche oder junge Menschen, man sagt ja bis etwa 21 ...
    Das es mit Polizei und Druck über Gesetze nicht klappt, das weiß man ja nun, also kann man ja mal was anderes ausprobieren.
    Wenn man bedenkt was da Mittel fließen, dass die ganze Drogenpolizei und Gerichtbarkeit funktioniert, das steht in keinem Verhältnis!!
    Würde man solche Mittel mehr in Prävention und Suchthilfe allgemein einsetzen, dann glaub ich, würde man viel weiter sein als Heute.
    Einen Konsumanstieg erwarte ich nicht, es konsumieren doch schon geschätzt 5 Mio oder mehr ...

    Die Frage ist aber, kann man es Ethisch vertreten, den Menschen was in die Hand geben, was dem schadet?
    Ich meine ja, weil man einen Gegenpol schaffen kann und sich dann nichts verändern würde, eher denk ich, dass es weniger Suchtverläufe geben könnte.

    Nur ganz ehrlich, was wollen die Linken?
    Ob man die mag oder nicht, die springen hier auf einen Zug auf, weil es Stimmen bringt - nix anderes.
    Grün und Rot hat die Möglichkeit gehabt, hat auch alles mögliche in der Richtung vor Wahlen versprochen - passiert ist kaum was.
    Alles >Paperlapap ...

    Ich kann nur immer wieder sagen, solange die nicht kapieren was hier an medizinischen Potential liegt und das nicht für Patienten möglich machen, so wird sich auch nichts in genereller Legalisierung tun.
    Man muss so was schrittweise machen, man könnte seit vielen Jahren wissen wie sich das entwickelt, wenn man kranken Menschen medizinische Nutzung erlaubt hätte.
    So könnte man auf echte Studien zurückgreifen und schrittweise eine Legalisierung angehen.
    Von Eigenanbau halte ich nichts, ein Jugendschutz würde so nicht klappen und das Hemmnis "Bezahlen" sollte schon bestehen bleiben, wie eben auch bei Alkohol und Kippen.

    Wolke, ich hab ned ganz verstanden was du mit den Altersgrenzen meintest ...
    Kippen sind doch ab 18, abgesehen von Wein und Bier ja auch Alk ...
    Ok, warum man Alk nicht generell auf 18 gehoben hat, das ist mir auch nicht erklärlich

    Hmm, ich denk das sollte für den Anfang reichen

    LG Franz

  2. #12

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    Hallo Franz,
    genau Bier und Wein meinte ich - Alkohol generell.

    Ui, und bei Kippen war ich dann wohl wirklich mal wieder nicht aufmerksamgenug, da dachte ich doch tatsächlich noch, die würden ab 16 verkäuflich sein.

    Ein Glück, daß zumindest die Zeiten der Automaten vorbei sind!

    LG Wolke

  3. #13
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    Ich befasse mich mit dem Thema ja weiter, nicht nur wenn die Medien mal ein Winterloch haben

    Hier kann man die Anhörung als Video sehen:

    Schon merkwürdig, wie manche Leute mit (angeblichen) Fachwissen da ran gehen

    Hier noch die schriftlichen Stellungnahmen zur Anhörung:


    Sucht und Selbsthilfe e.V. wird nach der nächsten Vorstandssitzung auch öffentlich zu dem ganzen Thema Stellung nehmen und sich entsprechend positionieren.

    Meine persönliche Meinung ist folgende:
    • Strafverfolgung bringt Suchtkranken nur noch mehr Probleme
    • Suchtstoffe sollten auf Qualität geprüft werden, Verunreinigungen sollten nicht beim Konsumenten auftauchen

    Zu einer Legalisierung unerlässlich für mich:
    1. viel mehr Prävention
    2. extremer Jugendschutz
    3. kein Konsum bei Teilnahme am Straßenverkehr
    4. Straffreiheit bei Konsum und Eigenbedarf


    Doch sehe ich derzeit kein perfektes Programm, welches eine Legalisierung erlaubt, doch weiß ich halt auch - jetzt kann ich an jedem Schulhof kaufen
    Für mich ist auch eine eventuelle Legalisierung nicht für die Kiffer die nur straffrei wegballern wollen, nur dass die keinen Stress mit Polizei und Justiz haben.
    Vielmehr geht es mir um die Konsumenten die hin und wieder mal konsumieren, auf blöd erwischt werden und dann in eine Maschinerie geraten, welche denen dann teilweise wirklich ein ganzes Leben verbaut.

    Derzeit wird meiner Meinung keine Änderung kommen, aber das man das immer anstößt ist richtig!
    Zu 100% stehe ich zur freien Nutzung für Patienten denen es wirklich helfen könnte - wohl wissend welche Droge man sich da antut.
    Aber zur medizinischen Nutzung hab ich ja an anderer Stelle bereits genug geschrieben

    Was wird nun kommen?

    LG Franz

  4. #14
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    Was wird nun kommen?
    Ich hoffe ja auf eine durchdachte Legalisierung, die nicht wieder einem der üblichen deutschen Schnellschüsse entspricht.

    Fakt ist für mich nur, dass es so wie momentan nicht wirklich weiter gehen kann. Gras ist bei den Jüngeren extrem verbreitet, unterliegt aber im Gegenzug so gut wie keiner Kontrolle.

    Als Zugabe zu den von dir schon genannten Gründen und Grundbedingungen ergänze ich persönlich noch:
    Zu einem absolut konkurrenzfähigen Preis legalisieren, um:

    a) den üblichen Schwarzmarkt auszutrocknen:
    Entgegen der üblichen Ansicht, man könne mit Gras nicht reich werden, was sicher auf den Kleindealer zutreffen mag, generiert sich ein riesiger Teil der Schwarzgelder eben doch darüber. Gras ist bei vielen Konsumenten anderer illegaler Drogen der tagtägliche Beigebrauch, in der Form wie ich meinen Kaffe oder Tee zur Kippe trinke. Will sagen: Kleinvieh macht in der Masse halt auch eine Masse Mist.

    b) um das Geschäft mit Designerersatzstoffen auszutrocknen:
    Wie schon an anderen Stellen immer wieder von mir betont, wissen wir über die Inhaltsstoffe dieser Räuchermischungen und was weiß ich nicht alles, so gut wie überhaupt nichts, können die Risiken und erwartbaren Folgen nicht abschätzen. Vielleicht heißt's in fünf Jahren, Dies und Das sei absolut neurotoxisch und draußen erkennste die "Kriegszitterer" schon auf weiter Flur, oder etwas in der Art.
    Bei Gras kann sich der Konsument binnen ein paar Minuten mit wenigstens halbwegs objektiven Informationen versorgen, und ist so wenigstens in der Lage halbwegs auf Risiken zu schließen.
    Ich persönlich glaube schon, dass Viele diese Räuchermischungen nur aus Gründen der Legalität und der Beschaffbarkeit ersatzweise konsumieren. Jedenfalls komme ich zu dem Schluss auf Basis der RM-Konsumenten, die mir in den letzten Jahren so untergekommen sind.
    Im Zweifelsfall plädiere ich für das bekannte Übel.

    Die Entwicklung rund um die Designerstoffe lässt sich auch gesetzlich erst einmal nicht aufhalten, jedenfalls nicht mit den Ansätzen, auf deren Grundlage das deutsche BtmG konstruiert ist. Ist ein Stoff verboten, schieben findige Köpfe einfach etwas Ähnliches hinterher. Selbst mir, ohne nennenswerte chemische Kenntnis, fällt auf Anhieb ein im BtmG erfasstes Medikament ein, welches sich mit Hilfe schlichtem Alkohols zu einer plötzlich nicht mehr im BtmG erfassten Substanz umbasteln lässt, die aber enormes Missbrauchspotenzial bietet.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Handlungsbedarf! Nicht so behäbig die Herrschaften und aus falscher Scham an alten Fehlern festketten!

  5. #15

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    Persönlich halte ich die Cannabis Debatte für müßig, da ich im Bereich THC & Alkohol natürlich immer noch ein Süchtiger bin (seit 1,5 Jahren clean). Okay, an den Spirituosen-Regalen im Supermarkt gehe ich mittlerweile gelangweilt vorbei. Aber trotzdem habe ich hier einen ganz anderen Blickwinkel. Wenn es Coffee-Shops in Deutschland gäbe, dann wäre da eine weitere Gefahr, an die ich mich erst gewöhnen müsste. Und darum führe mich nicht in Versuchung…..

    Damit will ich nicht das hier im Thread angeführte Pro & Contra in Frage stellen, sondern nur meine individuelle Meinung reflektieren.

    LG Mickey

  6. #16
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    Ne Mickey, kann ich vollauf verstehen.
    Liege auch irgendwo bei 1,5 Jahren, und müsste mich wohl auch erst einmal daran gewöhnen. Dämlicherweise ist mir erst neulich aufgefallen, dass die Schaufenster hiesiger Headshops immer noch magisch meinen Blick anziehen. Klar könnte man jetzt sagen: Hey, dann halt nur Apothekenabgabe. Aber da kommt mir wiederum der Gedanke, dass der Bezug da eventuell in einer Form erschwert wäre, dass sich ein Schwarzmarkt halten könnte.

    Naja, die Debatte ist nicht ohne. Kann mir auch gut vorstellen, dass es für die Politik äußerst schwierig ist, da ran zu gehen. Für die Linke ist das natürlich ein gefundenes Fressen. Aber da kursieren ja auch so Sachen wie Freigabe aller Drogen, Recht auf Rausch, und was weiß ich.

  7. #17
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    Richtig Mickey, es wäre natürlich eine weitere Versuchung, aber mal ganz ehrlich - wenn unbedingt was kiffen willst, dann sollte es ja nicht am besorgen scheitern, oder?

    Um ehrlich zu sein, ich tu mir auch sehr schwer mich da genau zu positionieren ...
    Früher wollt ich es legal haben, einfach zum Kiffen halt.
    Später wollt ich am liebsten noch alles mehr verschärfen, weil das Kiffen von vielen als harmlos hingestellt wurde - doch das ist es eben nicht.
    Heute sehe ich es so, man muss den Mittelweg suchen und mehr über Prävention machen, Verbote sind halt nicht die Möglichkeit, das sollte man einsehen.

    Wie das aber umgesetzt werden sollte, das ist ja noch nicht klar.
    Es muss einfach sein, für mich eben den Jugendschutz an erster Stelle haben und eben Gefahren für den Konsumenten weitgehend ausschließen.
    Apotheken halte ich nicht für geeignet, was ich so höre, wollen die das auch nicht.
    Headshops fallen für mich auch raus, die Geier haben schon mit Spice und Co sehr verantwortungslos gearbeitet.
    Für mich sollte es ne (Teil-)staatliche Stelle sein, eng überwacht und nicht noch mit Bongs und Wasserpfeifen in der Ladentheke
    Eher vor Verkauf ein aufgedrücktes Beratungsgespräch, Abgabe natürlich nur in kleineren Mengen ... und und und ...

    Ich glaub eh dass erst Bewegung in die medizinische Nutzung kommen muss, dann könnte sich da was weiter entwickeln.
    Aber beim Medizinalhanf tut sich ja nix, die meinen ernsthaft se lassen ein Präperat was künstlich ist zu, geben es MS'lern (welche es sicher gut verwenden können, aber es gibt zig andere Krankheiten wo es helfen kann) und gut is es ...

    Zurück zum legalen Kiff ...
    Hab sogar davon gelesen, dass man zuerst zum Hausarzt sollte und sich nen Kifferausweis ausstellen lassen muss
    Bringt natürlich nichts, wenn die Hürden so hoch sind, so kann man den schwarzen Markt nicht ausschalten, klar muss sein, einen grauen wird es immer geben.
    Um das geht es ja, Schwarzmarkt zerstören, Hilfen anbieten und nicht bestrafen, das gilt ja für jede Droge.

    LG Franz

  8. #18

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    Geht mir auch so - ich finde da keinen konstanten Standpunkt!

    Einerseits fände ich es klasse, wenn da reiner Stoff in geprüfter Qualität und einschätzbarer Stärke verfügbar wäre,
    da ja eh konsumiert wird.
    Ich fände es auch prima, der Drogenmafia diese Sparte zu entreißen - allerdings, es tut mir leid - unser Staat/Gesundheitssystem ist jetzt auch
    nicht gerade ohne mafiöse Strukturen.
    Einerseits sehe ich persönlich THC immer noch als "Hustengutsel" an (pälzisch für relativ harmlos) - andererseits sehe ich, was das starke Zeugs bei den
    immer jünger Einsteigenden Konsumenten anrichtet.

    Ich persönlich denke, dass es langfristig über die medizische Schiene zu mehr Toleranz, einer Entkriminalisierung kommen kann, von der dann auch die "Genuß
    und Gelegenehitskiffer" zu Recht profitieren werden...
    Der Prozess ist ja bereits am Laufen; man erinnere sich, was für 20 Jahren für Strafen verhängt wurden, für 0.3gr - Hauptsache kriminalisiert, aktenkundig gemacht
    und gebrandmarkt.
    Das waren ja zum Teil echt brutale Zustände...

    Da sind wir ja echt ein wenig weitergekommen!
    (was da die Linke und ihre Forderungen angeht - ja mei - fordern kann man viel; das darf man ja auch - gerade als bezahlter Volksvertreter - ohne Konzept und meist auch ohne Ahnung oder gar Kompetenz!)
    Ich würde gerne mal mit nem TV Team durch den Bundestag laufen und mir von JEDEM Hansel dort erklären lassen, was zum Beispiel der Euro Rettungsschirm ist, warum er wichtig ist UND wie er funktioniert:
    "ähhhhhhh" "hmmmm" "also....."

    Leicht abschweifend.Gane

  9. #19
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    Einerseits sehe ich persönlich THC immer noch als "Hustengutsel" an (pälzisch für relativ harmlos) - andererseits sehe ich, was das starke Zeugs bei den
    immer jünger Einsteigenden Konsumenten anrichtet.
    Hmm, ich sehe das Problem nicht sehr bei dem stärker werdenden Zeugs, kannte ja auch ein paar "Alt-Hippies", die das gleiche Gras wie wir rauchten, aber dennoch nicht so in den Sumpf aberutscht sind.
    Ich habe da so eher die Fantasie, dass sich da irgendetwas an der generellen Einstellung zum Zeug geändert hat. Gehe ich von meinen Kifferkumpels aus, dann "muss es klatschen" und genug ist "kurz vor Kotzgrenze". Ich war auch so. Es fehlt irgendwie der philosophische Unterbau, jedenfalls der ernsthafte, der nicht reinweg zum Selbstbetrug instrumentalisiert wurde.
    Die Alt-Hippies glaubten da irgendwo an ihre Sache und die "positiven Effekte" aus ganzem Herzen, machten gemächlich vor sich hin, bauten Jahr um Jahr an ihrem alten Haus weiter, und schienen ganz zufrieden. Da gab's halt auch nicht das kifftypische Abgehänge auf der Couch. Breit sein war da irgendwie Beiwerk und nicht Hauptlebensinhalt. Die Beiden erschienen mir auch gänzlich zufrieden mit ihrem Dasein.

    ch fände es auch prima, der Drogenmafia diese Sparte zu entreißen - allerdings, es tut mir leid - unser Staat/Gesundheitssystem ist jetzt auch
    nicht gerade ohne mafiöse Strukturen.
    Da magst du zwar gewissermaßen Recht haben. *g* Andererseits lassen sich diese Strukturen dann doch wenigstens teilweise zu gewissen Verhaltensweisen zwingen. Dann lieber in diesen Pott.

    Gibt ja bei den mafiösen Strukturen noch so ein anderes Problem:
    Der "reine Grasdealer" wird ja auch immer seltener. Meistens ist die Angebotspalette deutlich breiter gefächert. Das wirtschaftliche Interesse auch bei anderen Stoffen Neukunden zu gewinnen liegt auf der Hand, die erste Bahn ist immer gratis, so sagt man. Da tauchen die 13jährigen auf, wollen bisserl Gras vom Taschengeld kaufen, und kommen mit dem ganzen Rest auch in Berührung. Den Rest macht die Dynamik. Alles schon so erlebt.

    Dann noch der Sprung auf eine kriminelle Ebene. Ich kann mich noch zurückerinnern, dass mit 14 die Illegalität tatsächlich noch eine gewisse Hürde irgendwo darstellte, also gedanklich. Zwei, drei Mal was gekifft, und schon waren legal und illegal scheißegal.

    LG
    WbD

  10. #20

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    Das mit der Angebotspalette stimmt schon - allerdings war es bei mir zum Beispiel so, das ich erst durch Nichtverfügbarkeit von Haschisch Ausflüge
    ins Koks , Speed & vor allem wieder ins Alkohollager unternahm (Heroin war bis 22 oder so ein absolutes NO GO bei mir).

    Das mit der Einstellung stimmt, das macht dann doch einiges aus.
    Ich verkehre ja auch heute noch mit einigen Leuten, die zwar abends gerne einen kiffen , aber das halt so nebenbei & nicht als Lebensinhalt!
    Zwar entpuppte sich - spätestens in Indien vor Ort - diese "booom Shankar" Kiff Philosophie als Blender, als Pseudoreligion wie die Kirche hier ja auch,
    aber man hatte gewisses Regeln und Rituale, die das ganze dann doch etwas gepflegter ablaufen liefen, als das, was da heutzutage oft veranstaltet wird.
    Komakiffen etc...

    Wie gesagt: Kein eindeutiger Standpunkt!

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