Was solls, ich kanns ja doch nicht lassen, also auch von mir paar Punkte
Für mich spricht gegen eine Legalisierung:
- keiner kann behaupten, er hätte Drogen im Griff, daher zu gefährlich
Dafür spräche in meinen Augen:
- bessere Kontrolle der Stoffe
- Entkriminalisierung, was für einen Gelegenheitskonsumenten völlig daneben ist, wenn man bestrft wird
- besserer Jugendschutz
Wohlgemerkt, das denke ich bei Cannabis, nicht bei weiteren Drogen!
Früher war ich au8ch generell auf dem Legalisierungstripp, einfach aus Gleichstellung zu Alk und einem Recht auf Rausch
Der BGH hat ein Recht auf Rausch verneint, also muss ich da nicht weiter überlegen
Warum heute Holland immer wieder als Paradebeispiel aufgeführt wird, das kapier ich nicht wirklich - warum sind die dann am zurückfahren und ändern?
Raucherclubs wird aber wohl die einzige Möglichkeit sein, Apotheken wollen nicht (was verständlich ist), Shops ist für mich eher unvorstellbar - die ham schon mit Räuchermischungen völlig versagt!
In Clubs ist ne Registrierung nötig, wenn das streng überwacht wird, könnte es klappen - Voraussetzung, geschultes Personal und die müssen auch direkt an Prävention angebunden sein, ähnlich wie z.B. Schweizer Spielbanken.
Das Cannabiskeine Einstiegsdroge
ist, das ist längst bestätigt, doch was bezeichnen viele als Einstieg?
Für viele Politiker ist es der unweigerliche Einstieg zu weiteren Drogen - wissenschaftlich widerlegt, zieht nicht
Einstieg, weil der Dealer auch anderes vertreibt - dann ja, doch das ist ein weiterer Grund für eine kontrollierte Freigabe.
Statistisch ist also die EinstiegsdrogeNummer 1 Nikotin
und Alkohol
!!
Klar muss sein, ein "grauer" Markt wird immer bleiben, es werden immer Jugendliche irgendwie zu Cannabiskommen, doch sollte man das regulieren.
Wenn Cannabisschädlich ist und das ist nun mal unstrittig, dann muss man die schützen, die es am schlimmsten betrifft - also Jugendliche oder junge Menschen, man sagt ja bis etwa 21 ...
Das es mit Polizei und Druck über Gesetze nicht klappt, das weiß man ja nun, also kann man ja mal was anderes ausprobieren.
Wenn man bedenkt was da Mittel fließen, dass die ganze Drogenpolizei und Gerichtbarkeit funktioniert, das steht in keinem Verhältnis!!
Würde man solche Mittel mehr in Prävention und Suchthilfe allgemein einsetzen, dann glaub ich, würde man viel weiter sein als Heute.
Einen Konsumanstieg erwarte ich nicht, es konsumieren doch schon geschätzt 5 Mio oder mehr ...
Die Frage ist aber, kann man es Ethisch vertreten, den Menschen was in die Hand geben, was dem schadet?
Ich meine ja, weil man einen Gegenpol schaffen kann und sich dann nichts verändern würde, eher denk ich, dass es weniger Suchtverläufe geben könnte.
Nur ganz ehrlich, was wollen die Linken?
Ob man die mag oder nicht, die springen hier auf einen Zug auf, weil es Stimmen bringt - nix anderes.
Grün und Rot hat die Möglichkeit gehabt, hat auch alles mögliche in der Richtung vor Wahlen versprochen - passiert ist kaum was.
Alles >Paperlapap ...
Ich kann nur immer wieder sagen, solange die nicht kapieren was hier an medizinischen Potential liegt und das nicht für Patienten möglich machen, so wird sich auch nichts in genereller Legalisierung tun.
Man muss so was schrittweise machen, man könnte seit vielen Jahren wissen wie sich das entwickelt, wenn man kranken Menschen medizinische Nutzung erlaubt hätte.
So könnte man auf echte Studien zurückgreifen und schrittweise eine Legalisierung angehen.
Von Eigenanbau halte ich nichts, ein Jugendschutz würde so nicht klappen und das Hemmnis "Bezahlen" sollte schon bestehen bleiben, wie eben auch bei Alkoholund Kippen.
Wolke, ich hab ned ganz verstanden was du mit den Altersgrenzen meintest ...
Kippen sind doch ab 18, abgesehen von Wein und Bier ja auch Alk ...
Ok, warum man Alk nicht generell auf 18 gehoben hat, das ist mir auch nicht erklärlich
Hmm, ich denk das sollte für den Anfang reichen
LG Franz











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Wie gesagt: Kein eindeutiger Standpunkt!
