Wir freuen uns, dass Sie sich entscheiden haben Ihren Mann zu unterstützen und nun auch externe Beratung in Anspruch nehmen.
In Ihren Zeilen wird deutlich, wie stark sein Konsum das Familien- und Eheleben beeinträchtigt, fast sogar schon bestimmt. Es wird aber auch deutlich, dass Ihr Mann schon mehrfach versucht hat, selbständig das
Kiffen 
einzustellen. Das klappt aber scheinbar immer nur kurz und ist nicht von langfristigem Erfolg gekrönt.
Wenn er - so wie Sie es in Ihrer letzten Zeile schreiben - wirklich bereit ist, etwas zu verändern, dann empfehle ich einen Besuch in einer Drogenberatungsstelle.
Mit Hilfe einer Drogenberatungsstelle kann Ihr Mann einen Plan entwickeln, wie er das Einstellen des Konsums so gestalten kann, dass es langfristig erfolgreich wird. Denn oft braucht es parallel zum Aufhören auch noch einen Plan, wie man die "nüchterne" Zeit gut ausfüllen kann. Dort kann er mit den KollegInnen erarbeiten, wie er die durch
Cannabis 
unterdrückten Gefühle im nüchternen Zustand aushalten und akzeptieren kann. Dort kann er auch besprechen, was er machen kann, wenn es mal wieder nicht geklappt hat, wie er einen "Rückfall" sinnvoll bekämpfen kann.
Ob das durch regelmäßige Beratungstermine oder durch einen Klinikaufenthalt mit anschliessenden regelmässigen Beratungsterminen zu schaffen ist, das sollte er gemeinsam mit den BeraterInnen besprechen.
Und das Ganze hat noch einen Vorteil. Dann gibt es neben Ihnen noch jemanden, der Ihren Mann unterstützt und sie tragen die komplette Last nicht alleine......
Soweit.
Die Antwort ist auf der Idee begründet, dass Ihr Mann bereit ist, mit Hilfe einer Drogenberatungsstelle aufzuhören.
Bei der Adressbeschaffung bin ich gerne behilflich.
Sollte ich aber komplett an den Bedürfnissen Ihres Mannes vorbei geschrieben haben, so bitte ich um Nachricht.
Denn beim Online Kontakt bekommt man - anders als im Gespräch - nicht sofort einen Einwand, sollte man falsch liegen.
Alle gute