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Thema: Cannabis Sucht...und sie lässt mich nicht los

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  1. #1

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    22.04.2008
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    Standard Cannabis Sucht...und sie lässt mich nicht los

    Tach zusammen,

    zunächst eine kurze Vorstellung meiner Person und meiner "Karriere":

    Mit 15 erster Joint, mit 16 waren Kiffer die coolsten Leute überhaupt, viel zu viel gekifft, trotzdem gutes Abi hingelegt. Meinen sozialen Lernprozess habe ich damals unterbrochen, denn ich musste ja schliesslich Hochleistungskiffen betreiben und Playstation spielen. Ein Studium nach 2 Jahren abgebrochen, dann neues Studium angefangen, was mittlerweile auch gut läuft und theoretisch in 5 Semestern abgehakt sein kann (Gott sei Dank!).

    Ich habe lange Zeit meines Lebens ausschliesslich Kiffer als Freunde gehabt, und habe kaum etwas anderes gemacht als Dope klar zu machen und es dann zu kiffen , bin also das was man landläufig als Hardcore-Kiffer bezeichnet. Ich hab teilweise über 6 Gramm am Tag geraucht. Ein Großteil meiner Jugend ist einfach an mir vorbeigezogen, während ich breit auf irgendeiner Couch lag.

    Vor anderthalb Jahren bin ich fast aus meinem aktuellen Studium rausgeflogen wegen eine sehr schweren Klausur, das hätte mich aber mental gekillt und ich wäre meines Lebens nicht mehr froh geworden:

    So habe ich dann beschlossen, richtig Gas zu geben und habe ein halbes Jahr wie ein Verrückter gearbeitet und habe die Kurve gekriegt. Nach dem erfolgreichen Bestehen der Klausur verfiel ich dann zu "Belohnung" in eine ca 6 wöchige Hardcore-Kiff-Phase (hatte vor der Klausur für mehrere Monate aufgehört).

    Irgendwann meinte dann ein Kumpel zu mir: Ja, das Klausurergebnis ist auch schon 6 Wochen draussen, wie lange willst du denn so weiterleben? 1 Jahr, zwei Jahre, für immer? Wann wirst du erwachsen?

    Das war vor einem Jahr. Und das war der Wendepunkt. Nach 12 Jahren Kiffen mit ein paar Pausen zwischendrin habe ich dann Zigaretten und Dope in die Ecke geschmissen und seitdem keinen einzigen Zug Rauch in meine Lunge inhaliert noch sonstwie eine illegale Droge konsumiert. Ich bin also tatsächlich seit über 12 Monaten sauber, treibe Sport, und bin eigentlich ganz glücklich mit meinem Leben.

    Warum erzähle ich Euch dies alles?

    Dieses Wochenende war ich in meiner Heimatstadt und fand mich eh ich mich versah in einer Drogenbeschaffungsaktion wieder (Freund besucht, in der Stadt einkaufen gewesen, dann auf dem Rückweg wollte er halt nochmal "einkaufen"). Im Gegensatz zu mir haben nämlich die meisten meiner Freunde nicht mit dem Kiffen aufgehört.

    Und so hatte ich nach über einem Jahr wieder Kontakt zu Cannabis . Und sofort regte sich die Sucht . Kaum nachgedacht, und schon hatte ich bei meinem Kumpel eine Tüte gebaut und sie fertig vor mir auf den Tisch gelegt, ich war also wirklich ganz kurz davor, rückfällig zu werden. Ich habe aber nicht gekifft.

    Als ich mir meines Tuns wieder bewusst wurde, war ich regelrecht entsetzt. Nur ein flüchtiger Kontakt hatte ausgereicht um einen Automatismus auszulösen, der beinahe ein Jahr harter Arbeit kaputt gemacht hätte:

    Ich habe mir nämlich dieses eine Jahr Abstinenz hart erkämpft, und wollte bzw. will eigentlich für immer aufhören. Zu oft habe ich nämlich schon nach mehreren Monaten Abstinenz wieder einen gekifft (natürlich reines Genusskiffen, kein Suchtkiffen, wers glaubt wird selig...), um dann zwei Wochen nach dem Erstkonsum wieder im alten Konsummuster zu landen (bin leider ein Ganz-oder-gar-nicht-Typ).

    Denn ich habe schon oft versucht aufzuhören. Und habe auch mehrere Monate Abtinenz schon mehrfach geschafft. Nur hab ich dann immer einmal gekifft, und zack war ich wieder im Hardcorekonsum.

    Folgende Dinge musste ich einsehen ( was SEHR schwer war):

    1. Ich habe den Konsum nicht unter Kontrolle. Ich kann nicht aufhören wann ich will, einmal kiffen ist für mich gleichbedeutend mit wieder komplett anfangen.

    2. Ich habe alle Sachen die man auf Cannabis machen kann, gemacht. Ich kann mit dieser Droge nichts neues erleben.

    3. Ich will mich als Persönlichkeit weiterentwickeln und nicht ewig auf meinem niedrigen sozialen Bildungsniveau bleiben (damit ist nicht mein akademisches Bildungsniveau gemeint, ich bin nicht doof ).


    Naja, und jetzt sitze ich vorm Rechner und schmachte als ob meine letzter Konsum erst gestern gewesen sein. Verdammt, ich muss einsehen dass sich solche Rückfall-Möglichkeiten noch mehrfach (zwangsweise) ergeben werden und mir Strategien überlegen, diese Situation zu überstehen.

    Ich will natürlich meinen Weg weiterverfolgen und sehe meinen Beinaherückfall kritisch aber auch positiv. Schließlich haben meine Rückfallvermeidungsstrategien gegriffen und ich bin mit nem blauen Auge davon gekommen.

    Jetzt würden mich Eure Meinungen und Anregungen interessieren.

    Der Text ist etwas länger geworden, aber ich hatte gerade das Bedürfnis meine Gedanken zu formulieren.

    Grüße

    firestarter

  2. #2
    Julchen

    Standard

    Hallo firestarter,

    Herzlich Willkommen bei SuS ...

    ...schreib hier einfach alles was dir durch den Kopf geht zu lang gibts nicht

    Also mal, ich finde, dass du eine Glanzleistung hingelegt hast. 12 Monate sauber, Hut ab
    Hast du das ganz alleine durch gezogen oder mithilfe von Therapie ?

    Grundsätzlich denke ich auch, dass nur die totale Abstinenz den Weg aus der Sucht bedeuten kann

    Klar ist das schwer, wenn man immer wieder mit Leuten zusammen ist, die dem Laster noch fröhnen. Da brauchst du eiserne Willenstärke...

    Hast du auch Konakte, die clean leben?
    Dann versuch dich doch mehr in diese Richtung zu orientieren, ..man muss sich das Leben ja nicht noch schwerer machen

    Du schreibst ja selber, dass du nicht dumm bist also, zieh dein Studium durch, und bleibe straight auf dem Weg der in die Zukunft führt

    Sorry hab grad wenig Zeit
    wünsch dir einen schönen Tag
    LG Julchen

  3. #3
    Themenstarter

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    Standard

    Hi Julchen,

    erst einmal danke für Deine Antwort. Die 12 Monate hab ich selbst durchgezogen. Ich hatte mir zwar zwischenzeitlich vorgenommen wenigstens mal mit einem Psychologen zu reden, aber irgendwie gings dann auch so. Ich hatte viel Arbeit und keinerlei Kontakt zu Cannabis , und da wars eigentlich gar nicht so schwer.

    Wie hab ich das gemacht?

    Ich hab mir immer wieder eingehämmert, was ich alles verpasst hab und wie unreif ich für mein Alter eigentlich bin, und dass erneutes Kiffen da bestimmt keine Besserung bringt. Außerdem fühlte ich tatsächlich schon die ersten gesundheitlichen Auswirkungen. Ein Freund meiner Eltern ist ganz jämmerlich an seinem eigenen Schleim (im Krankenwagen auf dem Weg zum Krankenhaus, er hatte Lungenkrebs, Kettenraucher) erstickt, und ich will auch diese Drecksraucherei lassen. Ist nur teuer, bringt gar nichts.

    Ich bin für mein zweites Studium in eine neues Stadt umgezogen, hier kifft fast keiner. Und die, die kiffen , sind tatsächlich Genusskiffer, also Leute die mit Cannabis umgehen können und niemals süchtig waren und nicht wie ich immer sofort 6 Gramm am Tag rauchen. Hier hab ich also kaum Kontakt zu Dope. Natürlich kann man auch hier an jeder Ecke was klar machen und ich kenn leider auch genug Dealer (hab nämlich noch ordentlich gekifft, als ich hierhin kam).

    Ich weiss, dass ich es nicht kontrollieren kann, aber trotzdem denke ich mir sehr häufig, ach komm, nur einmal kann nicht so schlimm sein, geniess das Leben.

    Und das obwohl ich selbst mehrfach die Erfahrung gemacht habe, dass einmaliger Konsum für mich immer gleichbedeutend mit erneutem Einstieg ins Hardcorekiffen ist. Ich weiss es genau, aber ich glaubs nicht. Eigentlich komisch, oder?

    Ich kann auch kaum glauben, dass ich nie wieder einen kiffen werde. Ich weiss natürlich, dass es besser für mich wäre, aber trotzdem ist es für mich unvorstellbar. Da muss ich noch hart dran arbeiten.

    Naja, ist jetzt vielleicht nicht die Schlussfolgerung, für die man einen Nobelpreisträger gebraucht hätte :

    Ich muss mich vom Dope fernhalten. Der Geruch und andere Leute die genussvoll Tütchen kiffen triggern so viele Schalter in meinem Kopp, dass ich dann nicht mehr klar denken kann.

    Ich hatte hier im Forum diese Metapher mit dem Sucht -Äffchen, das ans Bein gekettet ist gelesen: Wenn du ihm Futter gibst (Dope) dann wird es groß und stark und zieht dich davon. Oder du gibst dem kleinen Bastard gar nichts, dann bleibt er klein und schwächlich und du kannst ihn kontrollieren. Aber er bleibt immer da.

    Man sollte vielleicht hinzufügen, dass das Äffchen auch Drogengeruch oder den Anblick von Drogen oder sogar alle anderen Trigger als Nahrung nehmen kann.

    Naja, ich weiss, dass es gar nicht so schlecht um mich steht und ich auf dem richtigen Weg bin, es wurmt mich nur gewaltig dass ich nach so langer Zeit so unglaublich starken Suchtdruck spüre und fast schwach geworden wäre.

    Grüße

    firestarter

  4. #4
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    Standard

    Julchen hat es schon auf den Punkt gebracht, da kann ich mich nur dranhängen.

    Deine Punkte, die du ja eingesehen und selbst aufgeworfen hat, zu denen will ich kurz was schreiben.
    1. Konsum unter Kontrolle? Geht in den seltensten Fällen!
    2. Langfristig macht man ja nur noch eines, das Sofa belegen, Aktivität dürfte in den wenigsten Fällen noch möglich sein
    3. Weiterentwicklung ist nur mit klarem Kopf möglich
    Das dich der "Fast-Rückfall "wurmt, nun das kann man verstehen, aber nimm dir das nicht so zu Herzen. So leid es mir tut, aber das wird dich sicher noch öfter einholen, weil süchtig ist und bleibt man - so wie du vollkommen richtig die Geschichte mit dem Sucht äffchen beschrieben hast.

    Ich war über 11 Jahre clean und hatten dann einige Rückfälle mit Heroin . Also sollte klar sein, nicht die Zeit heilt eine Sucht alleine.
    Du solltest meiner Meinung also schon mal nachdenken, ob du nicht doch mal eine Beratung oder therapeutische Maßnahme in Anspruch nimmst. Ein Weg wäre natürlich auch eine Selbsthilfegruppe, vielleicht sogar die unsere
    Es ist einfach so, davonlaufen hilft nur bedingt. Klar bringt es einen mal raus aus der Sucht , nur es kommen immer wieder mal Situationen, bei denen es ganz schon gefährlich werden könnte.
    Gerät man selber in eine psychische Krise, dann ist es egal wo Dope is, man holt sich den.

    Aber du hast viel geschafft, deswegen auch großes Lob von meiner Seite

    LG Franz

  5. #5

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    Standard

    hallo Firestarter,

    du hast etwas geschafft, was wir Süchtigen meistens nicht hinbekommen; Du hast das Zeug vor der Nase gehabt und konntest trotzdem widerstehen!!! Ich finde das einfach großartig. Ich bin nun bald 4 Jahre clean, habe allerdings keinen Suchtdruck und stand noch nie vor einer ähnlichen Situation. Ich habe ehrlich gesagt ziemliche Angst davor, wie ich reagieren würde, wenn meine früheren Drogen direkt vor mir liegen würden. Es gibt einige Menschen, die mir sagen, ich solle stolz drauf sein, dass ich nun diese Zeit clean bin. Ich sehe das anders. Stolz wäre ich, wenn ich widerstehen könnte, aber wie gesagt, das ist etwas, was ich bisher nicht erlebt habe. Du schon!!!

    LG, alive

  6. #6
    Themenstarter

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    Standard

    Danke für Eure Antworten.

    Ok, ich hab diesen beinahe-Rückfall bisher eher negativ betrachtet. Denn die Monate zuvor habe ich gelebt ohne einen einzigen Gedanken an dieses Teufelszeug zu verschwenden.

    Klar ist es positiv, dass ich jetzt nicht rückfällig geworden bin, dennoch müssen bei mir alle Alarmglocken schrillen: Momente der Schwäche können und werden sich wiederholen, darauf gilt es vorbereitet zu sein. Ich werde wohl noch mehr Strategien "ausarbeiten" müssen.

    Über folgenden Absatz musste ich nachdenken:

    Zitat Zitat von Franz Beitrag anzeigen
    Es ist einfach so, davonlaufen hilft nur bedingt. Klar bringt es einen mal raus aus der Sucht , nur es kommen immer wieder mal Situationen, bei denen es ganz schon gefährlich werden könnte.
    Ja, im Prinzip hab ich bisher einfach nur aufgehört und mich mit viel Selbstdisziplin davon abgehalten, wieder anzufangen. So richtig aktiv etwas unternommen habe ich nicht. Vielleicht macht es wirklich Sinn, da noch einmal mit kompetenten Leuten zu sprechen.
    Unser Studentenwerk bietet Betreuung in Suchtfragen durch Psychologen an, ich hatte mir schon lange vorgenommen da mal hin zu gehen, habs aber bisher immer aufgeschoben.

    Auf der anderen Seite bin ich nicht gerade begeistert, dass ich mich den ganzen Tag mit meinem Problem beschäftige.

    Denn dieses ewige Nachdenken macht es mir auch nicht gerade einfach, nicht ans Kiffen zu denken (Ihr kennt das Problem: Wenn ihr an alles denken dürft, nur nicht an rosa Elefanten, an was denkt ihr? Natürlich an rosa Elefanten).

    Dennoch muss ich mich noch etwas mit dem Thema auseinandersetzen, ganz einfach um mir das alles noch einmal genau klar zu machen und um solche Rückfall-Situationen zu vermeiden.

    Grüße

    Firestarter

  7. #7
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    Standard

    Auf der anderen Seite bin ich nicht gerade begeistert, dass ich mich den ganzen Tag mit meinem Problem beschäftige.
    Servus Firestarter,

    das tust doch nicht automatisch den ganzen Tag, nur weil Beratung in Anspruch nimmst oder ne Therapie machst

    Wie gesagt, ich schreib aus eigener Erfahrung und weiß heute, hätte ich mich um das Problem grundsätzlich mal gekümmert, dann wäre bei mir ein Rückfall vermeidbar gewesen.

    In der Regel wird man ja nicht aus Lust und Laune rückfällig. Wenn es einem gut geht, man mit seinem leben soweit klar kommt, dann kann man meist auch den Drogen entsagen.

    Was aber wenn du in ein unerwartetes Tief rein rutscht? Irgend ne krasse Enttäuschung?

    Normal setzt dann die Sucht von ganz alleine ein und meiner Meinung kannst dem eben nur vorbauen, wenn du vorher schon was machst. Zudem funktioniert Therapie zig mal besser wenn du nicht ganz unten bist, dich auf das einlässt weil du es ändern willst, aus Vernunftgründen.

    Wenn es eh schon so tolle Angebote bei deiner Uni gibt, dann beweg dich mal da hin und schau es dir unverbindlich an, du verlierst doch nix dabei, oder?

    Viel Erfolg

    LG Franz

  8. #8
    Julchen

    Standard

    Hey Du, da schließ ich mich doch nochmal gleich Franz an....

    Super wenn du Thera startest, und bist schon clean, weil der Kopf doch anders arbeitet, wenn er nicht voller THC steckt

    Und es gab ja auch Gründe, warum du dich fürs Kiffen entschieden hast, und die sind nicht beseitigt, nur weil du clean lebst...

    ICh finde mal unverbindlich in die Beratungsstelle an der Uni zu gehen ist eine gute Idee.
    Hab selber Erfahrungen mit solchen Stellen und kann es nur empfehlen.
    Eventuelle Ängste, dass da was publik wird, musst du nicht haben, alles läuft ganz anonym ab, da dringt nichts von nach außen.

    Viel Glück auf deinem Weg
    LG Julchen

  9. #9
    Themenstarter

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    Standard

    So, ich hab tatsächlich einen Termin beim Studentenwerk gemacht: Nächster Mittwoch um 13:00 Uhr. Allerdings war die Verabredung alles andere als anonym, die wollten meine kompletten Daten haben. Naja, ich hab ja nichts verbotenes getan

    Jetzt möchte ich natürlich möglichst gut vorbereitet in dieses Gespräch gehen, um den Nutzen für mich zu maximieren. Ich will nicht einfach so los reden und mal schauen...

    Was haltet ihr für eine gute Vorbereitung?

    Gruß

    firestarter

  10. #10
    Mitglied SuS e.V. Administrator
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    Standard

    Tz, eigentlich sollte ich ins Bett

    Wenn dir das nicht gefällt, also das du Daten abgeben musstest, dann könntest immer noch zu einer unabhängigen Beratungsstelle gehen und den Termin einfach sausen lassen.
    Ich bin aber sicher, über das Gesprochene wird sicher Schweigepflicht gelten!
    Das sollte auch deine einzige Aufgabe sein, also da genau zu fragen, was die Schweigepflicht angeht.

    Ansonsten vorbereiten, nun ich weiß nicht recht, du gehst zu einem Thera - der sollte eigentlich dich ins Gespräch führen

    Ich würde mir da im Vorfeld nicht zuviel Gedanken machen. Erzähl einfach alles was du hier gesagt hast, dann ist die Basis für den Psychologen gegeben, mehr kannst da mal nicht machen.

    Aber vielleicht versteh ich auch nicht ganz was du dir jetzt unter Vorbereitung so vorstellst.

    Bisserl nervös ist man da jetzt, aber du hast jetzt was getan, da kannst richtig stolz auf dich sein.

    Viel Glück und natürlich Erfolg mit der ganzen Sache

    LG Franz

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