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Thema: Seid 20 Jahren THC Abhängigkeit

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  1. #1

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    Reden Seid 20 Jahren THC Abhängigkeit

    Hi ich bin Mari.
    Seid 20 Jahren konsumiere ich THC , überwiegend Grass. In diesen 20 Jahren habe ich immer wieder kifffreie Zeiten gehabt, das längste war ein Jahr während eine ambulaten Therapie . Ich bin täglich hin und hergerissen von dem Wunsch aufzuhören und dem Suchtdruck. Die klassische Drogentherapie hat mir nicht wirklich was gebracht, vielleicht hilft ja hier diese Einrichtung. Manchmal denke ich, dass ich garnicht aufhören will, ich bin gerne breit, auf der anderen Seite denke ich, dass ich ja nicht ewig so weitermachen kann. Alleine aus gesundheitlichen Gründen sollte ich es sein lassen. Meine Kids werden ja auch immer größer und irgentwann werden sie auch checken, dass die mama kifft. Das ist nicht gerade eine gute Vorbildfunktion. Manchmal, wenn der Druck so groß ist, wünsche ich mir auszusteigen für ein paar monate und eine stationäre Therapie zu machen, am liebsten in einer spiurituell orientieren Klinik. Ich interessiere mich sehr für Yoga und Meditation . Die realität ist aber die, das ich 4 kids versorgen muss und ich bin Freiberuflerin. Wenn ich nicht arbeite, dann verdiene ich auch kein Geld. Das ist also mein Dillema. Macht jemand ähnliche Erfahrungen?
    Lieben gruß
    Mari

  2. #2

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    Hi,
    ich habs nach dick 30 Jahren auch geschafft, Kippen und Kiff bleiben zu lassen.
    Der Zeitpunkt macht da viel.
    Ich habs mir halt "so definiert": Ich rauche nicht. Ich kiffe nicht.

    Mach dir doch von dem Kiffgeld ne kleine Kasse für ne Erholungsurlaub oder so...

    Schönes Bild: Das Yin/Yang unter dem OM
    (Habe damals irgendwie keines gefunden, sonst hätte ich auch ein "OM" als Avatar.
    Ist mein absolutes LieblingsZeichenMantra).

    Hare OM. Ganesha

  3. #3
    Themenstarter

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    Om Om Om lieber Ganesha,
    was meinst du mit der Zeitpunkt war wichtig? Glaubst du das der Tag kommt an dem man sagt jetzt ist schluss?? Ich habe darüber auch schon nachgedacht. Vielleicht brauche ich das noch...und ähnliche Gedanken hatte ich dazu....das Om findest du bei google/bilder..ich liebe dieses Symbol auch sehr, für mich representiert es das göttliche...
    Lieben gruß
    Mari

  4. #4

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    "Am Anfang war das Wort" ist für mich die entsprechende Bibelstelle.

    Naja, krampfhaft probieren bringt (mir) nicht unbedingt was...
    Die innere Vorbereitung hilft da viel.

    Hier gibt es ein "Lass das Gras" Projekt; schau doch da mal rein (Startseite).

    Maasalama. Ganesha

  5. #5

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    wenn der Druck so groß ist, wünsche ich mir auszusteigen für ein paar monate
    Meinst du, für die Vorbildfunktion reicht es, wenn du mal kurz clean bist und dann wieder loslegst?

    LG, alive

  6. #6
    Themenstarter

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    Hi, nein so meinte ich das nicht. Mit aussteigen meine ich, eine Zeit nur für mich zu haben um clean zu werden. Mein Wunsch ist es natürlich dauerhaft clean zu werden.
    Lieben Gruß
    Mari

  7. #7
    Schattenwesen

    Standard

    Hallo Mari ,

    ja hier gibt es durchaus Leute die das selbe Problem haben wie du .

    Herzlich Willkommen .

    LG Schattenwesen

  8. #8

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    Huhuuu Mari,

    also ich selber habe kein Problem mit dem Kiffen , aber ein Ex-Freund von mir hat auch über 20 Jahre lang konsumiert und knapp zwei Jahre ist er jetzt "clean" und er ist auch Freiberufler. Er hat es geschafft, weil er seine Arbeit nicht mehr so geschafft hat wie er wollte und er hat sich ein Ziel gesetzt, von dem er regelrecht besessen es, es zu erreichen. Dadurch hat er es geschafft.

  9. #9
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    Ganz ehrlich, du musst erstmal mit dir klären, was du nun willst!

    Eigentlich will ich ja gar nicht aufhören, also mit solchen Gedankengängen wirst nicht weiter kommen.

    Was für eine "klassische" Drogentherapie hast du denn gemacht und was hat da versagt?
    Wenn du ne Art von Hippieausstieg suchst, dann wirst unter von KK oder Rententräger bezahlten Einrichtungen eher nichts finden - aber Joga bieten doch eh fast alle an.

    Und ja, ich kenne deine Situation, ich hatte selber fast 15 Jahre ne Firma. Aber ganz ehrlich, wenn man als Selbstständiger gut versichert ist, warum sollte man dann nicht krank sein können?
    Wenn man allerdings kein ordentliches Krankentagegeld hat, dann muss man die Tätigkeit mal überdenken. Jeder kann von heut auf morgen krank werden und so muss das ganze Versicherungspaket von Selbstständigen aufgebaut sein.

    Wenn man aber schon gesundheitliche Schäden hat, die eben das Aufhören verlangen, dann wäre es doch an der Zeit diese Entscheidung zu treffen - auch in Hinsicht der Kids, oder?

    LG Franz

  10. #10
    Themenstarter

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    Reden

    Liebe Frank,
    mir ist bewusst das ich als Erstes die Frage klären muss für mich ob ich wirklich aufhören möchte. Der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass es an der Zeit ist aufzuhören, der Wunsch ist manchmal so übermächtig, dass ich mir die Sucht am liebsten aus dem Leib reissen würde. Da ist eben aber auch der andere Teil in mir, meine emotionale Seite und sicherlich auch mein Belohnungssystem das etwas anderes meint. Ich muss aufhören, dass weiss ich, aber die Sucht ist heute stärker. Ich habe über ein Jahr eine Therapie bei Caritas gemacht, 1x Gruppe, 1x Einzelgespräch jede Woche. Natürlich habe ich viel gelernt und ich war immerhin über ein Jahr clean, leztentlich bin ich aber Rückfällig geworden. Rückblicken denke ich, hat mir der spirituelle Aspekt gefehlt. Die AA haben ja auch diesen spirituellen Aspekt. Nein ich suche keinen Hippieausstieg und ja es gibt mittlerweile auch Suchtkliniken in Deutschland die ganzheitlich arbeiten und durchaus auch von den Krankenkassen gezahlt werden. Ich will auch nicht in so eine Klinik um Yoga zu machen, das kann ich hier vor Ort auch haben, nein, ich suche etwas anderes. Ich suche einen gangbaren Weg für mich der sich gut anühlt und mich auch erfüllt, ich bin schon auf diesem Weg und ich denke auch das Ganesha da recht hat. Das muss in einem ordentlich reifen und dann kommt der Zeitpunkt von Selbst. Die Selbstkasteiung bringt mir nichts.

    Meine freiberufliche Tätigkeit ist ein Traum den ich mir erfüllt habe. Mein jetziger Beruf ist Berufung zugleich. Im 4 Jahr mit meiner kleinen Firma kann ich erst jetzt über Berufsunfähigkeit nachdenken. Vorher hatte ich überhaupt kein Geld dafür, da du Selbstständig warst weisst du bestimmt, dass man in der Regel in den ersten Jahren nicht die Welt verdient. Da hatten andere Dinge wie Krankenkasse halt priorität. Um mir klar zu werden was ich brauche, um mich auszutauschen, deswegen habe ich mich an dieses Forum gewendet. Indem ich dies schreibe, wird mir ja auch wieder das eine oder andere klar. Ich hoffe auf einen regen Austausch. Bis dahin...
    Alles Liebe
    Mari

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