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Thema: Endzeitstimmung sch

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  1. #1

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    Standard Endzeitstimmung sch

    hi,

    es ist alles so unwirklich, bin in seelischer schwarzstimmung :-( ich heule wieder jeden tag und das mehrmals bei jeder scheiß kleinigkeit. ich kann es nicht kontrollieren, kann mich nicht unterhalten, ohne agressiv zu werden.

    ich bin nach wie vor trocken, das ist gut so, fühle mich aber sehr verloren in meinen destruktiven denken und den ganzen tag quälen mich suizidgedanken, meine stimmung geht immer weiter in den keller, habe sehr starke depris und würd lieber nicht aus dem haus gehen. meine ängste zwingen mich zu boden und hindern mich, fortschritte zu machen. stehe also mal wieder mit einem bein im abgrund.

    die bilanz meines lebens - fürn arsch, lasse mich von jedem rumkommandieren, kann nicht nein sagen. lasse jeden scheiß an mich ran.... es ist so extrem, so intensiv und ich schleppe mich wie nen schluck wasser in der kurve und ich quäle mich

  2. #2

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    Hey pain,

    Krisen kommen, ohne vorher anzufragen. Tauchen auf, machen sich breit. Leider...
    Dass du grad in so einer drinsteckst, das tut mir leid. Aber ich bin sicher dass du da wieder rauskommst.

    ich kann es nicht kontrollieren, kann mich nicht unterhalten, ohne agressiv zu werden.
    Nicht schön, aber ist derzeit so. Ich weiß ne klasse Aussage, aber akzeptiere um zu verändern.
    Fange langsam an, Schritt für Schritt. Such dir Hilfe, die du benötigst, schau was könnte dir helfen, damit es dir ein STück weit besser geht.
    Und verlier trotzdem das positive nicht aus dem Auge, du bist weiterhin trocken und das ist ne große Leistung. Wenn du nicht stolz sein kannst, dann sag ich dir, dass ich es bin.

    Schwer aus dem - ich nenn es mal - eingefahrenen Denken rauszukommen, Gefühle die mächtig erscheinen zu sortieren. Aber schau zurück, was hast du geschafft? Was hat geholfen?
    Bürg dir nicht zu viel auf, Urteile noch nicht über die Bilanz des Lebens, sondern bleib beim Jetzt. Auch kleine Schritte sind Schritte.
    Versuchen dementsprechend auch langsam anzufangen. Etwas nach draußen gehen, muss nicht lang sein. Dir was gutes tun, für dich sorgen. Und wie gesagt Hilfe da einfordern, wo du sie brauchst.


    Viele "schlaue" Worte, jedoch gut gemeint.
    Du hast viel geschafft, bist trocken. Und nun heißt es wieder Herr werden, über dich.

    Ich will dir einfach viel KRaft schicken, ich weiß wie schwer es ist, du kannst es schaffen, da bin ich überzeugt.
    Schritt für Schritt,

    Ich schick dir ein paar Sonnenstrahlen, sollen bekanntlich helfen


    Gurß, Zyna

  3. #3
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    Ich möchte Dir auch Sonnenstrahlen schicken. Ich stecke genauso tief in einem Loch und weiß, wie du dich fühlst. Es ist, wenn wir unsere Suchtmittel nicht mehr haben, denk ich mal, wir fühlen jeden Scheiß und damit müssen wir erst umgehen. Ich habe mich bewußt über Pfingsten zurückgezogen mit mir allein, keine Ablenkungen und spüre mich auch wieder, es kommt so vieles hoch.
    Liebe Pain, kämpf dich da durch, wir können Krisen meistern. Ich umarme Dich ganz lieb. Tine

  4. #4

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    Hi paindrop 82! Ich kann Deinen Eintrag gut nachvollziehen. Ich bin zwar in erster Linie Heroin -abhängig aber ich habe auch schon 2 Alk-Entgiftungen hinter mir. Der einzige Unterschied zu Dir: Ich habe mich dazu in stat. Entgiftung begeben, da ich bei meinem alkoholabhängigen Vater erlebt habe, wie schnell man in in Delier rutschen kann. Am ersten Tag sagte man mir, ich solle direkt mit Antidepressiva anfangen, weil es ein Depo braucht um zu wirken (d.h. ca. 3 - 4 Wo). Ich bin diesem Rat gefolgt und gut damit gefahren! Man hat mich mit Diazepan von 70 mg - Anfangsdosis zügig auf 5 mg (am letzten Tag) runtedosiert und ich hatte keine Beschwerden! Nicht mal Suchtdruck hat mich geplagt. Am Ende wirkten dann auch die Doxepin und ich war seelisch im Gleichgewicht. Ich möchte Dir raten, Dich an den Arzt Deines Vertrauens zu wenden und ihn zu bitten, Deine Psyche mit Antidepressiva zu stabilisieren. Wenn er Deine Geschichte gehört hat, tut er dies sicher gerne denn Antidepr. machen nicht süchtig und haben darüber hinaus eine schlafanstoßende Wirkung. Ich drücke Dir die Daumen und ich glaube daran, dass Du es schaffst! Hol Dir einfach nur Unterstützung! Alles Gute Darwina

  5. #5

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    Hallo Pain
    Ach man ich weiß so ein Gefühl ist voll schei**e und zieht einen dermaßen in dir Knie.
    Aber hey,süße du hast soviel geschafft und bist für dich ein ganzes Stück weit vorwärts gegangen. Ich schließ mich Zyna da total an und bin auch sowas von stolz auf dich und du kannst es weiß Gott auch auf dich sein.
    Bitte versuche dir nicht das vergangene vor Augen zu halten und schaue immer ein kleines Stück nach vorn.
    Denk an uns hier alle uns geht es ja auch immer mal besser und dann wieder hauts einen runter aber es geht immer wieder rauf auch für dich.
    Ich würd mir auch auf jeden Fall Hilfe suchen und mich jemandem proffessionellen anfertrauen wo ich mich auch verstaNDEN FÜHLE.
    Meine süße auch ich nehme dich mal ganz lieb in den Arm und schicke dir ne Menge Kraft und positive Gedanken und natürlich die liebe .Deine Hexy

  6. #6
    Themenstarter

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    hey ihr lieben,

    vielen dank für eure beiträge. wisst ihr, war ja in psychotherapeutischer behandlung. zu beginn habe ich paroxetin bekommen bis zu 40 mg. es ging mir damit schlechter als vorher. habe paroxetin dann abgesetzt und seit dem nehme ich trevilor , inzwischen 300 mg (wurde langsam hochdosiert von 37,5 mg auf 75 mg, dann 150 mg, dann 225 mg und jetzt bin ich wie gesagt bei 300 mg (2 x 150 mg Trevilor Retardkapseln.

    ich merke keine Besserung der Depressionen und Angstzustände, Panikattacken sind auch geblieben. Habe richtig starken Grübelzwang und ständig halt diese Suizidgedanken und dieses ständige Heulen, mann, das find ich zum kotzen. Irgendwie ist alles leer und schwarz, obwohl ich keinerlei suchtdruck habe nach Alkohol . Die ganze vergangene Scheiße bombadiert mich und ich verzweifle :(

  7. #7
    fritz_the_cat

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    Moin pain,

    zyna hat schon alles entscheidende gesagt, trotzdem will ich nicht vorbeigehen ohne mich zu melden. Ich würde gern ein paar aufmunternde Worte sagen, doch ich weiß auch, daß es in so einem Loch schwer ist, sie zu hören. Mein Mitgefühl ist auf jeden Fall bei dir, ich möchte dir sagen, wieviel Du schon erreicht hast und daß es klasse ist, daß Du auch durchhältst wenn Du in dem Loch steckst. Es passiert leider ab und zu mal, der Anfang der trockenen Zeit ist schwer. Doch trotz der Hindernisse kannst Du sicher sein, daß Du Fortschritte machst, auch wenn es dir nicht so vorkommt. Allein daß Du hier darüber schreibst und weiter keinen Alk trinkt, ist doch ein riesengroßer Schritt.

    alle guten Gedanken nur für dich

    mit metta, det

  8. #8

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    Hi Pain,

    schließe mich gerne meinen Vorrednern an & schicke dir in erster Linie mal eine riesiges Packet Sturheit.
    Sturheit, um ohne darüber nachzudenken/fühlen, was sonst ist, trocken zu bleiben...

    Wir alle sollten nie vergessen, wie lange es dauerte, uns so zuzurichten, dass wir so elendig krank von der Sucht wurden.
    Da haben wir ja auch weiter in uns reingehauen...

    Nun dauert es eben, um davon wieder zu gesunden & dazu bedarf es neben Sturheit einer Menge Geduld & Ausdauer.

    Ehrlich: ich hatte Wochen - in denen ich mit Menschen nix anfangen konnte - vom "wollen" mal garnicht zu reden!
    Das sind Phasen, in denen ein Tag elend lang wird & keiner sich von anderen zu unterscheiden scheint...
    Und doch...es macht irgendwann wieder ein leichtes "Pling" im Inneren & mann/frau ist wieder ein Stückchen weiter!

    Auf ein baldiges "PLING", liebe Pain...drück dich. Gane

  9. #9
    Themenstarter

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    huhuuu

    wisst ihr, ich kann generell seit ca. 2004 nix mehr mit menschen anfangen, also sagen wir mal so, wirklich nur mit ganz ganz wenigen. alle anderen sind für mich lügner, betrüger, egomanen. natürlich verstecke ich das und habe mir immer wieder einreden wollen, dass es nur meine gedanken über diese oder jenen Leute sind, aber das Problem fängt an bei den leuten,die mich früher gehänselt haben, das ist schon so lange her, aber wenn ich an diese personen denke, dann steigt hass hoch und rachegefühle. das wäre ja nicht das problem an sich, aber es beherrscht mich den ganzen tag über und die gedanken springen von person zu person zu person undf dann hab ich keine kraft mehr und ach bin ich durcheinander.

    liebe grüße von der verwirrten pain

  10. #10

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    Hi Pain

    Das ist ja klar, da dich nun ungefiltert und nüchtern mit diesen Gefühlen auseinandersetzt.
    Das macht es nicht weniger eklig für dich, okay.
    Aber du kommst nicht drumherum - da dies ja ein Teil deines "BenebeltSeinWill" war.

    Selbst das bekommst du mit der Zeit in den Griff.Wenn du dich weiterentwickelst, kannst du irgendwann an so Leute denken, ohne dass es dein Gleichgewicht gefährdet!

    Und nun kommt das große ABER: ABER, da bewegst du dich dann auf der Zeitlinie eines normalen Lebens & da dauert es halt.
    Die Kunst besteht meines Erachtens darin, zu lernen, sich nicht mehr für das runterzumachen, sich nicht mehr dafür zu verachten, zu hassen,
    was man da alles in sich hat - sondern zu akzeptieren:

    SO bin halt.
    Vieles daran passt mir nicht/mag ich nicht.
    Okay.
    Gehe ich es - in meinem Tempo mit meiner Kraft - an.

    ALLES, was mir bis hierher begegnet ist, hat mich genau an diesen Punkt gebracht, an dem ich definiere:
    Ich verändere mich, ich gehe meinen Weg.

    Irgendwann kümmern einen die Idioten von früher nimmer so...*lach*...und wenn doch, gehe sie dir angucken...
    Zeit relativiert da vieles.

    Du hast so viel erreicht in der letzten Zeit - es ist gut.
    Das soll ja kein Vorwand sein, nicht weiter zu gehen auf deinem Weg,
    aber du hast auch das Recht, mal innezuhalten, dich zu schütteln & jepp: Mal zufrieden mit dir zu sein.

    Und morgen - oder nächste Woche ergibt sich die nächste kleine Baustelle und du gehst es an.

    Namaste.Gane

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