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Thema: Bipolare störung

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  1. #1

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    Standard Bipolare störung

    hallo zusammen .ich und meine frau haben gestern nacht was über bipolare störung gesehen . Und ich habe die symtome voll aus geprägt . Ich wollte meiner frau nie glauben das ich das habe aber wo ich das gesehen hab würde mir alles klar . Ich frag mich wo mit ich das verdient hab jetzt das auch noch weil ich habe schon genug scheiss an denn Füßen mit meinen chronischen rücken schmerzen die immer schlimmer werden und mir kein arzt hilft mir . So jetzt wieder zum thema . Ich versuche so schnell wie es geht zum seelen doc ein termin zu kriegen .weil mann sollte ja so schnell wie es geht richtig behandelt werden um wieder spass am leben zu kriegen und einiger maßen normal wieder zu leben und das meine frau nicht mehr drunter leiden soll ich schämne mich so und weiss nicht wie ich das gut machen kann .ich trage ja schon meine frau auf händen und verwöhne sie und wir verstehen uns ohne ende . Ich danke ihr so sehr das sie mir so hilft weil sonst wüsste ich nicht was ich machen sollte .ch habe angst vor der Diagnose weil ich nicht weis was auf mich zukommt . Wollte fragen ob mir einer tipps geben kann . Wie ich damit um gehen soll das währ nett . Ich kann nicht mehr bin mit der kraft am ende weil ich nur verarscht werde von allen seiten ob amt oder ärzte .manschmal wünsche ich mir es hätte alles ein ende.dann währen die schmerzen und leid vorbei . Denke häufig daran aber ich mache es nicht .weil mir viel zu viel an meiner frau hänge und sie nicht verletzten möchte und na klar unser zoo muss ja versorgt .könnte sie nicht in fremde hände geben . Ich sag mal bis dann und bitte antwortet würde mich freuen

  2. #2
    - ModeratorIn
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    Guten Morgen Steppenwaran!

    Erstmal stop! So wie ich dich verstanden habe, meinst du nun aufgrund einer Sendung, die du mit deiner Frau zusammen gesehen hast, dass du definitiv eine bipolare Störung hast?
    Es kann gut sein, dass ein paar Symptome auf dich zutreffen, aber das heißt schon lange nicht, dass du darunter leidest. Das kann nur der Fachmann beurteilen.
    Und wenn ich da mal kurz an mich denke und an Symptome von so manchen Diagnosen denke, dann müsste ich ja ganz schön viele haben....
    Glaubst du, du wärst selber auf die Idee gekommen, dass du meinst, du hättest eine bipolare Störung ohne, dass du diese Sendung gesehen hättest?
    Mach dich nicht so verrückt und stempel dich schon als krank ab! Geh erstmal zum Doc. und sprich mit dem bevor du den Teufel an die Wand malst!

    Liebe Grüße,
    SoccerLady

  3. #3
    - ModeratorIn
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    Guten Morgen,

    ich sehe das genauso wie SoccerLady. Mich hat sogar das Fachpersonal beim Aufschlagen in einer Tagesklinik anfänglich für bipolar gehalten, was letzen Endes auf ADHS hinaus lief. So eine Anamnese ist teils kompliziert und erfordert Geduld.

    Ich möchte aber noch hinzufügen, dass du bei einem Psychiater vielleicht auch einen Ansatz für deine Rückenschmerzen finden könntest. Also, es gibt allen Anlass zu Optimismus.

    LG
    WbD

  4. #4
    -
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    Guten Morgen,

    ich kann SoccerLady da echt nur zustimmen.

    Wenn ich alle Krankheiten in meinem Leben gehabt haette von denen ich glaubte einige Symptome zu haben dann waere ich dauernd todsterbenskrank und letztendlich bin ich fast kerngesund. Nimm die Symptome ernst ud lass sie untersuchen, nur so wirst Du Gewissheit bekommen ob da wirklich etwas dran ist aber mach Dich nicht verrueckt bevor Du keinen medizinischen Befund hast. Das versetzt Dich dann eher in bipolare Stimmungen zwischen Bangen und Hoffen...

    ...und mal ehrlich gesgt...nicht alle "Symptome" die man bei sich findet sind wirklich krankheitsbedingt...

    ...und zu zweit laesst sich sowas dann unter Umstaenden noch gegenseitig einreden bis das es einer glaubt...das bringt auch nichts...geh zu Doc und mach da reinen Tisch..

    VieleGruesse:

    Siegfried

  5. #5

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    Also ich habe die bipolare Störung seit dem 16. Lebensjahr. Ohne einen Trip haben zu müssen (d. h. Cannabis oder Alkohol ), sah ich plötzlich alles total bunt und interessant und aufregend. Und von einem Tag auf den anderen - bumm! War wieder alles grau und nicht mehr lebenswert. Oder eben umgekehrt. Suizidgedanken begleiteten mich 20 Jahre lang, bis ich endlich medikamentös richtig behandelt wurde. Meine Psychosen wurden als Schizophrenie diagnostiziert, ich habe früher nie gesagt, dass ich an Selbstmord dachte. Sonst hätten die mich gleich richtig auf Bipolare Störung behandelt. Ich hatte Angst , die lassen mich nicht mehr raus, wenn sie erfahren, dass ich selbstmordgefährdet bin. Nur deswegen wurde ich lange falsch diagnostiziert.

    Auf der Arbeit war es wohl vielen unheimlich. Mich erst wochenlang als Schlaftablette zu erleben, und mich dann vor Kraft sprühen zu sehen. Deshalb habe ich ja so viele Arbeitsplätze verloren. Ja die Krankheit hinterlässt ihre Spuren. Das wichtigste daran aber ist, Ehrlichkeit gegenüber den Ärzten, und dass sie dich darüber informieren, was du hast, und warum du welche Medikamente kriegst. Wenn die dann anschlagen und keine schlimmen Nebenwirkungen machen, ist die erste Hürde genommen. Man muss natürlich auch den richtigen Arzt finden.

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