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Thema: Die Krankeit abstreiten

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  1. #1

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    Standard Die Krankeit abstreiten

    Hallo,

    in meinem Umfeld gibt es eine Person die einfach nicht verstehen will. Es gab eine Zeit in der er sich selbst verletzt hat, heute ist er Tablettensüchtig, hat Depris ohne ende und teilweise starke Suizidgedanken. Doch was tut er? Er streitet ab, überhaupt ein Problem zu haben. Ich muss dazu sagen, er (lässt) darum kämpfen wieder arbeiten zu dürfen, aber ... nee das macht mich total wütend.
    Sein Arzt sagte ihm vor ein paar Tagen das er in eine Klinik soll, eine Therapie machen, aber er lehnt es ab. Nein, lieber lässt er sich Tabletten ohne Ende verschreiben und nimmt soviel, das er teilweise 20 Stunden schläft. Da finde ich auch, handelt der Arzt einfach besch ...
    Ich weiß einfach nicht mehr was ich mit ihm tun soll. Er streitet ab ein Problem zu haben. Nein, er ist kerngesund wie er sagt dabei quält er sich jeden Tag. Und wenn er dann mal einen kleinen Lichtblick hat und ansatzweise einsieht was los ist, dann begründet er es damit das man ihn ja nicht mehr arbeiten lässt, dabei hat er die Arbeit erst durch sein SVV verloren. Außerdem meint er dann, das alles wieder gut wäre wenn er nur wieder arbeiten darf... Aber das passiert halt nur in "Lichtblicken" die nicht lang anhalten.

    Was soll ich noch tun und wird er sein Problem jemals begreifen?

    lg
    sweety

  2. #2
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    Hallo sweety,

    das ist in Tat schwierig da zu helfen. Obwohl ja grade diese Handlungunfähigkeit ein Krankheitszeichen von Depressionen sind.

    Es ist sehr viel bequemer und einfacher Tabletten zu nehmen als tatsächlich aktiv etwas zu tun. Und dazu würde wohl auch gehören das er erstmal selbst das Problem erkennt.
    Diese Erwartungshaltung was die Arbeit angeht, kann auch nicht gut sein,aber so ist zumindest ein "schuldiger" da.

    Meiner Meinung nach wäre da auch der Arzt gefragt,der nur wenig tut,da hast du recht.

    Hm, du kannst wohl nur wenig tun. Zuhören, für ihn da sein. Und ihn vielleicht ab und zu mal ein wenig in die Richtung zu schubsen, sich helfen zu lassen.

    Besteht denn realistisch die Chance das er wieder arbeiten darf/kann?

    lg
    desty

  3. #3
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    Hallo destiny,

    ja ich seh das genauso wie du. Er tut nix, legt seine Hände in den Schoß und glaubt das dann alles gut wird ...

    Na ja ehrlich gesagt glaube ich nicht daran das er den Job zurück bekommt. Damals, vor 3 Jahren haben sie ihm das Angebot gemacht, das er eine Therapie machen kann und mit einem positiven Gutachten auch wieder in seinen Job darf, aber er hat nicht reagiert.

    Nun ist es so, dass er zwar seinen Anwalt kämpfen lässt, das er dafür aber ein positives Gutachten braucht. Er sagt er sei gesund und das wird er auch dem Gutachter sagen, aber ... ich glaube nicht das sie ihm das glauben werden. Er ist zu kaputt, leider

    lg
    sweety

  4. #4
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    Hi Sweety

    Was aber dann? Dann wäre ja sein Traum ausgeträumt.

    Ich befürchte das wäre sehr schlimm für ihn.

    Warum wehrt er sich denn so gegen eine Therapie ? Nur weil er meint er ist gesund? Oder gibt es da vielleicht andere Gründe?

    Vielleicht wacht er auf,falls der Gutachter seinen Gesundheitszustand erkennt. Vielleicht wird er dann an sich arbeiten wollen...

    lg
    desty

  5. #5
    Themenstarter

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    Hi destiny,

    er schon 2 Gutachten indem irgendwas negatives gegen ihn steht. Deshalbn wurde er auch auch Frührente eingestellt.

    Tja warum wehrt er sich? Damals hat er sich gewehrt weil ... er hat ja kein Problem ..., heut gehts wohl nicht mehr weil alles über nen Anwalt läuft was seinen Job betrifft.

    Klar wäre es sehr schlimm für ihn wenn er nicht wieder arbeiten darf, aber er hätte das Angebot von damals "nur" annehmen müssen ...

    lg
    sweety

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