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Thema: Nach Benzo Entzug Depressionen

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  1. #1

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    Standard Nach Benzo Entzug Depressionen

    Hallo,

    ich habe vor kurzem einen Benzo (Rohypnol) Entzug gemacht. Ich bin unter anderem im Methadon -Programm und bekomme z.Zt. 12 ml.
    Der Benzo Entzug ist eigentlich relativ gut verlaufen und ich bin jetzt seit 14.04.07 auf null. Körperlich geht es mir gut, aber ich habe seit dem richtige Depressionen .
    Hat vieleicht jemand Erfahrungen damit und weiß ob das normal ist?
    Ich habe wirklich ein Problem damit, denn ich habe nicht das Gefühl es wird besser sondern eher das Gegenteil.
    Bin für jede Antwort dankbar!
    Grüße

  2. #2

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    hallo Willi (ich nenn dich nun einfach so),

    ich kenn mich damit aus, weil ich ähnliche Erfahrungen wie du gemacht habe. Ich hatte allerdings komplett von allem entzogen. Bei mir hat es über ein Jahr gedauert, bis ich einigermaßen aus meiner depressiven Phase raus war. Du brauchst einfach viel Geduld. Mir hatte es geholfen, dass ich mir immer wieder gesagt habe, dass es nur chemisch bedingt ist und schon irgendwann vorbeigehen wird. Mittlerweile bin ich 3 Jahre clean und kann mich endlich wieder von selbst richtig gut fühlen. Ach ja, ich muss dazu sagen, dass ich stationäre LZ- Therapie gemacht habe, was ich dir auch empfehle. Dort wird dir auch wegen Depressionen geholfen.

    LG, alive

  3. #3

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    Ich habe auch schon einige Entzüge hinter mir und war jedes Mal danach depressiv .

    Ich habe damals mit meinem behandelnden Arzt gesprochen und er hat vorweg ein Antidepressivum verschrieben.

    Das dauert natürlich so 2-4 Wochen, bis das mal wirkt, aber ich verspürte Besserung.

    Ich habe dann auch zusätzlich eine stationäre Thera gemacht, die mich dann auch komplett von den Depris "geheilt" hat, sage ich jetzt einfach mal so.

    LG

    schell

  4. #4

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    Ich bin in so einem Fall gegen Antidepressiva, weil ich finde,dass dem Körper lang genug Substanzen zugeführt wurden. Er sollte nun wieder lernen, von selbst Endorphine herzustellen. Die Antidepressiva machen ja auch wieder abhängig, weshalb es beim Absetzen wiederum zu erneuten Problemen führen kann.

  5. #5

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    Kommt drauf an, wie schwer die Depression ist.

    Und es gibt genug Antidepresiva, die nicht abhängig machen

  6. #6
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    Hallo,

    danke an alle für eure Antworten.
    Habe mit etwas Sport angefangen denn ich möchte es auf jeden Fall ohne Tabletten oder so versuchen. Aber jetzt weiß ich wenigstens damit das vom Entzug kommt und ich einfach mehr geduld haben muß.
    Also, danke erstmal.

    Euer Willi

  7. #7

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    Du bist doch auch substituiert?

    Von Methadon werden auch manche leicht depressiv , habe ich gehört.

    Wäre eine Subutex -Umstelung (nicht jetz, du bist zu hoch dosiert, aber später) vielleich teine Möglichkeit für dich? Subu ist leicht antidepressiv

  8. #8
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    Hallo,

    ja ich bekomme 12 ml Metha z.Zt., aber wenn ich etwas sicherer bin möchte ich mich in kleinen Schritten abdosieren lassen. Vieleicht bis so auf 2 ml. Ich glaube ab da geht es dann mit dem Umstellen? Oder ich gehe für den Rest auf Entgiftung. Mal sehn was sich bis dahin tut. Auf jeden Fall möchte ich irgentwann ganz clean sein.

    Grüße

  9. #9

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    Umstellung ist auf 3 oder 4 ml eigentlich optimal. Ich wünsche dir viel Erfolg beim Runterdosieren.

  10. #10

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    bei mir hat es auf 2,5 prima geklappt, keine Probs gehabt

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