Habe meinen Koffer gepackt. Minzöl, Gummi, Massageball, Lollis, MP3Player für unterwegs mit guter Musik.
Wißt ihr, was mir noch aufgefallen ist, jetzt wo ich es meiner Tochter erzählt habe, daß ich einfach nicht mehr so belastbar bin und sie mir hilft und auch den Kleinen immer mitnimmt, gehts mir besser. Nun muss und möchte ich das auch den anderen 4 noch erzählen, damit ich, wenn sie da sind, nicht erst unter Druck gerate, daß sie es nicht mitbekommen sollen.
Gestern nachmittag gings wieder etwas los. Meine Tochter gab mir ein Pfefferminz und weil ich das so rührend fand, wars schon wieder gut. Komisch. Manchmal begreif ich das alles nicht.




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- ist eine weitere Möglichkeit. Alles was dir hilft im Hier und Jetzt zu bleiben und nicht in die Vergangenheit zu rutschen halt ich für wichtig. Ob du einfach Möbel, Mauern oder andere gegenwärtige Gegenstände erfühlst- deren Beschaffenheit, Temperatur, Ecken, Rundungen, Farben oder dir einen Stein in die Tasche- oder Koffer packst- und ihn in die Hand nimmst- all das kann helfen. Die Vergangenheit- die Erinnerung daran schmerzt manchmal sehr- aber sie kann dir nichts mehr tun. Sie ist eindeutig vorbei und keine reale Gefahr mehr. Habe nach über 20 Jahren Umfallerei seit einem Jahr keine Dissoziationen mehr- mit Hilfe einer sehr guten Klinik und Ärzten. Sie halfen mir dabei, aus meiner Gefühlserstarrung Schritt für Schritt heraus zu kommen. Ich fand Möglichkeiten meine Gefühle nicht länger einzuschliessen, sondern Ventile zu finden- reiten, singen, viel laufen- nicht rennen *schnauf*- zu brüllen, wenn ich sauer bin. Nur weinen kann ich noch sehr wenig und schlafen klappt auch noch nicht ohne Medikamente. Hab eine Freundin, die geht in den Wald und brüllt die Bäume an und bei ihr klappt das.

