

Danke Mea, für deine Antwort.
Hat noch irgendwer eine Meinung dazu?

Ich habe versucht mir über beides ein Bild zu machen, soweit wie ich jetzt alles verstehe, da ist beides wirklich gleich schlimm!
Wie schon Mea parvitas schreibt, der einzige Unterschied liegt wohl nur bei den Auswirkungen, wann und wie diese eintreten.
Ich denke auch, dass beides gleich schlimm ist. Schließlich sind beides ernst zu nehmende Krankheiten.
Ich hatte damals eine in der Stufe, die unter Magersuchtlitt. Das war schon ziemlich krass... Ich denke in dem Fall fällt es einfach früher auf, das etwas nicht stimmt als bei der Bulimie
. Das sieht man demjenigen ja oft nicht an. Oder halt erst wenns schon ziemlich spät ist.
Es ist halt auch beides schwer wieder los zu werden denke ich...
Aber ich bin da nicht wirklich von betroffen, deswegen ist es schwer da sich ein richtiges Bild zu machen.
LG
Raja

Es ist beides eine ernst zu nehmende, schwere Krankeheit. Beide können zum Tod führen und beide haben schwer wiegende Folgen, die das gesamte restliche Leben beeinflussen können. Man kann nciht sagen, das eine ist schlimmer, weil beides Ursachen hat, die teif liegen und professioneller Hilfe bedürfen.
Liebe Grüße
rose

Hm, hier mal das, was ich so dazu denke, bezüglich des "Leidensdruckes"
finde ich Bulimieschlimmer.
Also Bulimie:
Halsschmerzen; Magenschmerzen; Angst, dass immer noch was drin is;
die Panik, wenn mal wieder gar nichts rauskommt;
Panikattacken, wenn man sich vollgefressen hat und dann nicht die Möglichkeit besteht die Toilettenschüssel zu umarmen;
Riecht es auch niemand?; Das schlechte Gewissen danach, also dass man die Kontrolle verliert/verloren hat; Finanzierung;
-> Schadet dem Körper (meiner Meinung nach) mehr...
Anorexie:
Gefühl von Kontrolle, Macht und Durchhaltevermögen; Kreislaufprobleme; Müdigkeit;
Einfacher damit zu leben (?)
Ich denke nicht, dass es einfacher ist mit Anorexiezu leben. Denn da sieht man einem ziemlich schnell an was Sache ist und dann muss man auch noch die Blicke der Leute aushalten.
Aber na ja, wie gesagt. Ist beides ziemlich heftig

Mit "einfacher damit zu leben" dachte ich gerade eher in die Richtung "weniger stressig".
Man muss zwar aufpassen, dass keiner bemerkt, dass man so wenig bzw. gar nichts isst etc.
Aber im Vergleich dazu, bei Bulimie, es darf nicht auffallen, dass man nachm Essen direkt auf die Toilette verschwindet, Fressanfälle darf keiner mitkriegen, wie gesagt, die Finanzierung..
Also, wer mir sagen will, es wäre leicht zu verhungern, der zeigt aber deutlich, dass er überhaupt keine Ahnung hat, worum es da eigentlich geht!! Was für ein Unsinn!
Was soll das bewirken hier? Bulimiker sollen nun zur Magersuchtüberlaufen, weil es "einfacher" ist? Oder soll man sich als Magersüchtiger beruhigt fühlen, weil es ja "nicht so schlimm" ist?
Jop. Ich werd mich weiter tothungern, ist nicht so schlimm, wie sich tot zu kotzen.
Und sowas ist in ordnung? Über sowas kann man diskutieren?
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