Ja, sie macht es mir immer so schwer! Sie weint immer sofort und beruhigt sich nicht, macht sich Sorgen und Vorwürfe. Es geht ihr selbst nicht gut, das weiß ich ja. Aber sie erwartet von mir, dass ich ihr erzähle, wenns mir nicht gut geht. Ich hab mir Mühe gegeben, hab sie sogar damals mit zu meiner Therastunde genommen, damit sie weiß was los ist, hab ihr danach schon eine E-Mail geschrieben. Ich fühl mich immer mies dabei. Vor allem weil ich ja weiß, dass es ihr nicht anders geht. Ein Zitat von ihr: "Wenns dir schlecht geht, gehts mir auch schlecht!" Super... Macht es mir ja einfach zu erzählen! Vor allem erzählt sie mir ja auch nichts. Dass sie mir nicht jedes einzelne Detail erzählt, das ist mir klar und einiges geht mich auch nichts an. Aber jetzt hab ich zum Beispiel über meinen Vater erfahren, nachdem ich nachgebohrt habe, dass sie jetzt eine Therapiemacht. Ich finds ein bisschen unfair mir gegenüber. Ich seh wie es ihr nicht gut geht, geb mir Mühe, dass ich nicht wieder abstürz, versuche ihr zu erzählen und sie verschweigt wieder alles. Aber ich weiß auch nicht wie ich näher an sie herankommen kann... Kennt das jemand? Oder hat vielleicht jemand eine Idee, was man tun könnte?





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) Ich werde wie gesagt noch einen Versuch starten per Mail. Das letzte Mal hab ich eigentlich recht viel geschrieben... Puh, das wird wieder anstrengend...
Aber ich denke, das ist es wert.
