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Thema: Ein neues grünes Dateiformat: das WWF

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  1. #1

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    Standard Ein neues grünes Dateiformat: das WWF

    Save as WWF, Save a Tree :*Home

    Halte ich für ne gute Sache!
    ich selber habe schon seit Jahren keinen Drucker mehr, da es mich furchtbar nervte, alle paar Wochen einen Stapel "mal eben schnell ausdrucken, um es später zu lesen" Papier, fortzuwerfen - zugegebenermaßen das meiste davon ... ungelesen !!!!

    LG.Gane

  2. #2
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    Grundsätzlich sehe ich das auch so, doch meine ich, kann man nicht durch solche Dateien alle zum "Grün" zwingen.
    Es dürfte auch an den Geräten liegen, Tablet-PC haben oft geringen Speicher, sogar mit PDF haben manche System ihre Probleme

    Ohne Drucker geht es noch nicht, wobei es sich langsam dahin bewegt, wenn dig. Signaturen alles abdecken.
    Doch viele Ämter verlangen noch Papier, Unterlagen für Firmen und Vereinen - wie bei uns - verlangen alles in Papierform und viele Sachen müssen 10 Jahre aufgehoben werden.
    Beim Finazamt muss ich erst anfragen ob se elektronische Kontoauszüge anerkennen, tun auch nicht alle

    Aber keine Frage, ganesha hat natürlich Recht, Papier ist heute eigentlich längst nicht mehr nötig.
    Doch sag das mal eine Buchverrückten wie meine Frau
    Ich dachte E-Books und ein Tablet ist das Ultimo, aber das sehen längst nicht alle so ....

    LG Franz

  3. #3
    Themenstarter

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    Hmmmm, also auf die Idee nen Buch am Compu oder am E Reader zu lesen - da geb' ich ehrlich auch nix...
    Will ja auch kein Dogma drausmachen.
    Aber ansonsten spare ich da schon, wo es geht....
    Ich kaufe zum Beispiel dreilagiges Toilettenpapier & trenne VOR der Benutzung die Mittelschicht raus, findet dann Verwendung als Notiz & Konzeptpapier. *hüstel*

    LG.Gane (recyclet sogar alte Witze)

  4. #4
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    Hmm... ich stehe dem Ganzen skeptisch gegenüber:

    Mir ist erstens kein digitaler Datenträger bekannt, der nicht binnen weniger Jahre überaltert. DVDs sind nach gut 5 Jahren oft auch schon durchoxidiert, Festplatten altern auch ohne Nutzung, und bei den Flashchips sieht es im Moment auch nicht besser aus. Wenn ich jetzt bedenke, was für Substanzen da verbaut werden, und dass diese definitiv nicht aus regenerativen Quellen stammen... wenn ich regelmäßig meine Datenträger erneuern muss, siehts mit der ökologischen Nachhaltigkeit auch schon wieder mau aus.

    Verschiebt man seine Daten in die Cloud, sollte man sich einmal vor Augen führen, wieviel Strom so ein Rechenzentrum einfach sinnlos als Abwärme in die Pampa bläst, außerdem verlagert man das Datenträgerproblem auch nur an eine andere Stelle.

    Ich dachte E-Books und ein Tablet ist das Ultimo, aber das sehen längst nicht alle so ....
    Tablets sucken... das dauernde Akkugelade, und nach spätestens ein, zwei Jahren ist ein Ersatzakku fällig. Lieber einen schönen Ebook-Reader. Ich habe mir vor ein paar Monaten mal einen von Sony zugelegt. Zwei Wochen ohne Akkuladung entspannt lesen und 2000 bis 5000 Bücher immer griffbereit. Zusammen mit dem tollen E-Ink-Display für mich tatsächlich ein praktikabler Ersatz für echte Bücher.

  5. #5
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    Das sollte meine Frau mal lesen:
    Tablets sucken... das dauernde Akkugelade, und nach spätestens ein, zwei Jahren ist ein Ersatzakku fällig. Lieber einen schönen Ebook-Reader. Ich habe mir vor ein paar Monaten mal einen von Sony zugelegt. Zwei Wochen ohne Akkuladung entspannt lesen und 2000 bis 5000 Bücher immer griffbereit. Zusammen mit dem tollen E-Ink-Display für mich tatsächlich ein praktikabler Ersatz für echte Bücher.


    Aber hier werden 2 gute Sachen angesprochen, man könnte an Papier sparen, keine Frage. Doch genauso sollte man endlich die Abwärme, nee, das ganze Internet auch wesentlich grüner machen!

    LG Franz

  6. #6
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    ...save as WWF...kann das wirklich Sinn machen ?

    ...die Dateien sind ja dann nicht mehr ausdruckbar (allenfalls druckbar als print screen) und man waere dann irgendwann gezwungen immer einen Laptop oder dergleichen mitzuschleppen damit man auf das "Geschriebene Wort" zurueckgreifen kann....ob die Mehrproduktion an Hardware dann wirklich zu einem "grueneren Planeten" fuehrt wage ich dann irgendwie zu bezweifeln...im Gegensatz zu so manchen Computer-Komponenten ist Papier zumindest recyclefaehig und auch biologisch abbaubar...

    ...sollte sich z.Bsp. das WWF-Format als Standard durchsetzen dann wird es sicher zu einigen Komplikationen kommen....Aerzte swappen an ihrem PC zwischen Erstdiagnosen und Folgediagnosen hin und her weil der Bildschirm ja irgendwie eine begrenzte Groesse hat oder er muesste zwei PC's nutzen um zwei Diagnosen direkt vergleichen zu koennen....ich moechte gar nicht daran denken was dann bei Polizei und so manchen Behoerden los ist...

    ...oder Schulbuecher als WWF-File...das waere ja echt des guten zuviel...am besten noch "schreiben lernen" am PC und es als WWF-File saven...supi...

    ...und wenn dann wirklich alle einen PC/Laptop ihr eigen nennen dann frage ich mich ab wann dann der naechste Schritt.."big brother is watching you" ...kommt...

    ...das war mal so ein bischen "Schwarzseherei" und das WWF-Format kann vielleicht Sinn machen fuer bestimmte und selbst zu entscheidende Bereiche aber man wird sich da Gedanken drueber machen muessen wie man dann diese Daten langfristig erhalten kann ....

    Viele Gruesse:

    Siegfried

  7. #7

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    Sonst bin ich auch ein Freund des Umweltschutzes, aber ich wenn es um das Lesen geht, dann brauche ich auch Papier. Z.B. bei Uniskripten und Co. - da druck ich dann halt 4 Folien auf jede Seite und sowieso umseitig. Aber am Computer lesen - da bekomme ich eine Matschbirne und kann nichts anstreichen und Notizen an den Rand schmieren, lerne insgesamt wesentlich schlechter.

    Der Ansatz ist ja ganz nett, aber ich bezweifle stark, dass das auf große Resonanz stößt, da finde ich andere Ansatzpunkte effizienter.

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