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Alkoholsucht und Depressionen

    Alkoholsucht und Depressionen

    Hallo,

    für meinen lieben Kumpel möchte ich mir von euch Hilfe holen. Es ist so, er ist schon über 15 Jahre Singel, lebt alleine, arbeitet als Hilfsarbeiter. Er war schon bei mehreren Psychiatern, Psychologen und Psychotherapeuten. Er ist immer für alle da. Er hat viele Bücher gelesen über Psychologie und so was. Kann sogar Leute und Tiere in Hypnose versetzen. Was mich verwundert, er verliebt sich ständig in jüngere Mädchen, ich meine, er ist 38, der Zwillingsbruder meines Partners, von Ostdeutschland und er vergugt sich in 15 jährige Mädchen. Er behandelt sie aber nur freundschaftsmäßig er weiß dass er nichts mit diesen anfangen darf. Auf Arbeit wird er wie der letzte Trottel behandelt. Ihm fehlt es an Selbstbewusstsein. Zu Hause braucht er täglich seinen Alkohol (Wein) und er zockt also geht in Spielkasinos. Verdammt ich würd ihm ja helfen wollen aber wie denn? Wisst ihr nicht einen Rat? Seine Freundin mit der er verlobt war, hat ihm sein Zwillingsbruder weggenommen. Ich glaube er hat es bis heute ihm nicht verziehen. Inzwischen ist mein Freund, um die beiden jetzt mal beim Namen zu nennen, Jens ist mein Freund, Uwe ist der Zwillingsbruder um den es hier geht, Jens war mit Wiebke (der Frau) 16 Jahre verheiratet und Uwe musste das verkraften, er hat zwischendurch schon mal Affären gehabt, eben von nicht langer Zeit. Aber zurückhaben wollen Sie sie beide nicht mehr, sie wissen dass sie sich sehr verändert hat. Jedenfalls, was, oder wie kann ich jemand helfen, der Depressionen, SPIELSUCHT, Alkoholsucht hat?

    Freue mich auf euer feedback.

    VORILD SEIN IST OK, WENN DU RÜCKSICHT NIMMST.

    LG
    Susanne
    hallo susanne,

    oh je, das hört sich nicht gut an. ich habe ja auch das Problem, dass ich abends meine, ich müsste was trinken (es ist nicht die Menge, die zählt, sondern das Ritual an sich), es ist die Sucht, die einen zu Boden zwingt, einen kaputt macht. Es ist ein Teufelskreis. also mir hilft die Therapie gegen die Depressionen sehr. Ich bekomme noch antidepressiva (Paroxetin gegen die Panikattacken) und das hilft mir gut über den Tag muss ich sagen. Kann es sein, dass er eine Art Helfer-Syndrom hat, weil du sagst, er ist immer für alle da? Vielleicht ist es an der Zeit, dass er sich mal Zeit für sich nimmt, damit er seine Vergangenheit verarbeiten kann?

    Er flüchtet sich in seine Welt und da kann er sich leider nur selber raushelfen. Du kannst für ihn da sein, aber Ratschläge werden eigentlich nicht wirklich ernstgenommen.

    Das ist schon heftig, wenn alles zusammenkommt. Ich weiß, dass du dir große sorgen machst, aber versuche, nicht in die Co-Abhängigkeit abzurutschen. Das habe ich jahrelang mit mit meiner Mutter durchgemacht. Ich wollte immer dass sie aufhört zu trinken und nicht immer Selbstmord ankündigt. Aber ich habe es in all den Jahren nicht geschafft, da sie an der Borderline-Störung leidet. Wenn du co-abhängig wirst, bist du es, die noch mehr leidet nachher.
    hi,

    erstmal will ich sagen das die Alkoholsucht, mit zu den schwersten gehört ich seh es ja an mir selbst nach der arbeit schnell zum edeka 1,5l cola und ne pulle wodka geholt das ganze für ca. 7 euro. das ist sehr leicht, das geht auch über jahre hinweg "gut" man hatt schwierigkeiten darin das problem an sich zu erkennen. was mich zum nächsten punkt führt das "sehen" das problems viele sehen kein problem weil alles eben so leicht ist und sich leicht in den alltag einbauen lässt. und solange man kein problem sieht kommt man auch garnicht erst auf den gedanken einer lösung. im endeffekt muss der alkoholiker selbst erkennen das er ein problem hatt dann kommt die frage ist das "problem" wirklich eins oder ist es ein notwendiges "übel" um eben den oft harten alltag übersetehen zu können. ich kann nur aus meinem fundes der erfahrungen berichten und sagen, ich weiss ich habe ein alkoholproblem aber wenn ich es derzeit aufgeben würde das heisst wieder mal auf entigfung zu gehen und dadurch gefahrlaufen den arbeitsplatz (was derzeit das wertvollste in meinem leben ist) zu verlieren.... da würd ich mir eher noch ne pulle mehr kaufen um weiter arbeiten zu können. was ich sagen will solang jemand nicht den willen die kraft die hoffnung oder was auch immer hatt seine Sucht zu besiegen erreichst du NULL! man kanns mir reden versuchen wenn das nicht wirkt, dann nicht da hilft dann stur sein auch nichts, das beschwert nur weitere unnötige probleme.