Tach,
im September 2006 hatte ich Sinusvenenthrombose und kam ins KH, zwei Std später kam ein Schlaganfall. Nachdem ich zwei Wochen im KH lag mit einer kompletten rechtsseitigen Lähmung kam ich für 8 Wochen in die Reha. Nach einem langen Kampf ist jetzt soweit wieder eigentlich alles in Ordnung bis auf ein paar *Kleinigkeiten* Mein Gesichtsfeld ist eingeschrenkt, da ich bei dem Schlaganfall ein Teil meines Augenlichts verloren habe. Ich kann mich nicht mehr solange konzentrieren, werde viel schneller müde. Mein Gedächtniss ist nicht mehr das beste, es kommt heute noch vor das ich Wortfindungsstörungen habe und einfach nicht auf die einfachsten Worte komme wie z.b Fahrstuhl, Gehsteig usw. diese Worte sind einfach verschwunden. Jetzt zu meinem Problem. Eigentlich war ich der Meinung das ich alles locker flockig weggesteckt hatte, ich hatte weder eine Depri nach dem Schlaganfall noch machte ich mir ernsthafte Sorgen um die Zukunft. Ich war mir sicher *das wird wieder*. Damit bin ich gut gefahren. Nach dem Schlaganfall wurde bei mir festgestellt das ich eine angeborene Blutbildungsstörung habe, bedeutet, ich muss ein Lebenlang Marcumar nehmen. Auch das finde ich nicht allzu tragisch, damit komm ich gut klar, ich checke meine Werte selber und berechne auch meine tägliche Dosis Marcumar. Nun bin ich ja seit drei Wochen in der Thera wegen meinem Tablettenproblem und plötzlich merke ich das die Vergangenheit mich doch wieder einholt. Plötzlich kommt alles hoch bezüglich meines Schlaganfalles und die Zeit danach. Dann heut der Termin beim Schmerzthera.....es kam raus das er früher in einer Fachklinik für Gerinnungsstörungen gearbeitet hat und er hat mir die Augen geöffnet wie *gefährlich* meine Erkrankung eigentlich ist, bzw, was für ein Risiko ich mit mir Rumschleppe. Bisher war ich der Ansicht (von meinem HA auch so vermittelt bekommen) das alles ok ist solang ich das Marcumar regelmäßig nehm. Nun hab ich heut erfahren das mein persönliches Risiko nochmals einen Schlaganfall oder nen Herzinfarkt oder ne tiefe Thrombose zu entwickeln bei über 80% liegt, TROTZ Marcumar. War ich bisher gelassen schiebe ich jetzt Panik. Hallo, was ist das denn für eine Aufklärung seitens der Ärzte gewesen??? Klar hatte ich mich via Internet informiert aber auch dort stand im großen und ganzen das mit Therapiedas Wiederholungsrisiko recht klein ist. Was ich nicht wusste ist das es wahnsinnig viele verschiedene Arten der Gerinnungsstörung gibt, ich war der Meinung entweder zu dick, oder zu dünn, basta. Meine ist natürlich, wie könnte es auch anderst sein, eine der schlechtesten zu therapieren. Mir fehlen zwei Proteine die der Körper nicht bildet, die man aber auch nicht künstlich zufügen kann. Ich weis gar nicht ob ich mich jetzt noch näher damit befassen soll oder lieber nicht.





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