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Thema: Erfahrungen nach Entzug von Morphin

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  1. #11
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    Na, da hast Du ja auch eine halbe Apotheke zusammen.
    Aber vielleicht war es keine so gute Idee, so eine Menge Medis von alleine abzusetzen?
    Ich denke, ein epileptischer Anfall oder ähnliche Dinge sind Nebenwirkungen, die in sehr seltenen Fällen auftreten können.
    Im Prinzip vergleiche ich das gerne mit dem Verkehr. Wenn ich auf die Straße gehe, kann ich angefahren werden, oder sonst irgendwie einen Autounfall haben. Ich muss aber keinen haben, es liegt nur im Bereich des Möglichen. So sehe ich das auch mit den Nebenwirkungen des Opiatentzugs.

    Wenn mir Novalgin nicht hilft, und das ist zur Zeit wieder Normalzustand, versuche ich mich abzulenken, was in besonders extremen Zeiten zur reinen Berieselung wird. Seit Freitag habe ich jetzt auch noch ein Benzo dazu bekommen, das auch schmerzlindernd helfen soll. Noch spüre ich da herzlich wenig von.
    Aber ich habe ja schon zwei multimoduale Schmerztherapien hinter mir, in denen man lernt, besser mit den Schmerzen umzugehen. Vielleicht wäre das auch eine Anlaufstelle für Dich?
    Auf alle Fälle wünsche ich Dir, daß Du mal durchschlafen kannst. Ich weiss, was es bedeutet, lange Zeit vor Schmerzen nicht schlafen zu können.
    Noch einen schönen Sonntag abend und einen guten Wochenanfang
    dunge

  2. #12
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    Zitat Zitat von dunge Beitrag anzeigen
    Na, da hast Du ja auch eine halbe Apotheke zusammen.
    Aber vielleicht war es keine so gute Idee, so eine Menge Medis von alleine abzusetzen?
    Ich denke, ein epileptischer Anfall oder ähnliche Dinge sind Nebenwirkungen, die in sehr seltenen Fällen auftreten können.
    Im Prinzip vergleiche ich das gerne mit dem Verkehr. Wenn ich auf die Straße gehe, kann ich angefahren werden, oder sonst irgendwie einen Autounfall haben. Ich muss aber keinen haben, es liegt nur im Bereich des Möglichen. So sehe ich das auch mit den Nebenwirkungen des Opiatentzugs.

    Wenn mir Novalgin nicht hilft, und das ist zur Zeit wieder Normalzustand, versuche ich mich abzulenken, was in besonders extremen Zeiten zur reinen Berieselung wird. Seit Freitag habe ich jetzt auch noch ein Benzo dazu bekommen, das auch schmerzlindernd helfen soll. Noch spüre ich da herzlich wenig von.
    Aber ich habe ja schon zwei multimoduale Schmerztherapien hinter mir, in denen man lernt, besser mit den Schmerzen umzugehen. Vielleicht wäre das auch eine Anlaufstelle für Dich?
    Auf alle Fälle wünsche ich Dir, daß Du mal durchschlafen kannst. Ich weiss, was es bedeutet, lange Zeit vor Schmerzen nicht schlafen zu können.
    Noch einen schönen Sonntag abend und einen guten Wochenanfang
    dunge
    ----------Beitrag automatisch hinzugefügt um 19:55 ---------- Vorheriger Beitrag war um 19:47 ----------

    Hallo Dunge, hallo an Alle,
    ich habe mich sehr lange nicht gemeldet, da ich einfach erstmal in die Klinik gehen wollte und sehen, was so auf mich zukommt. Nun bin ich seit 30.06.2011 hier in der Klinik zur Morphinreduktion bzw. zur Umstellung auf ein leicht potenteres Morphin . Ich nehme also kein Oxycodon mehr 40-0-20 sondern Targin 10-0-5. Gegen vorhandene Entzugssymptome bekomme ich Neuroxin bis zu 4x50 mg. Brauche im Moment 100 mg über den Tag verteilt und zur Nacht. Ich habe furchtbare Bauch- und Magenschmerzen, Schwitzen, Frieren, Unruhe und auch vermehrt starke Kopfschmerzen. Aber es ist alles zu ertragen, da ich unbedingt vom Oxycodon weg kommen und besser medikamentös eingestellt sein will. Ich kann nur sagen, dass hier in der Klinik alles dafür getan wird, dass es mir besser geht. Ich kann zu jeder Zeit kommen bzw. es wird immer nach einem geschaut undgefragt ob man was benötigt. Ich fühle micht hier sehr gut aufgehoben. Tja, nun reicht es mir gerade für heute (die Finger zittern ein bisschen) und ich wünsche allen einen schönen Abend - ach ja, ich soll voraussichtlich bis 28.07.2011 hier bleiben -, lg Angsthase

  3. #13
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    Hallo angsthase,

    ui, schön, mal wieder von dir zu lesen! Hab mich schon gefragt, wie es dir wohl so geht und was du so machst!

    Ich finde es super, dass du so einen Willen an den Tag legst und dich so super auf alles einlässt. Es freut mich, dass du in so einer guten Klinik bist! Ich wünsch dir weiterhin alles Gute und ganz viel Kraft!

    Liebe Grüße
    gelberose

  4. #14
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    Liebe Gelberose,
    danke für Deine Mail. Freut mich wenn ich Post bekomme.
    Heute war Chefarztvisite und sie haben festgelegt, dass ich morgen Abend dann zum ersten Mal kein Morphin , also auch kein Targin mehr bekommen soll. Wenn ich daran denke, dann wird mir ganz schön mulmig. Das wäre dann seit 4 Jahren die erste Nacht ohne Morphin , also kein Oxycodon und kein Targin!!! Bin sehr gespannt und hoffe dass alles gut wird. Man hat mir dann auch gesagt, dass ich in 14 Tagen wenn alles gut gegangen ist, nach Hause kann. Aber wie gesagt, erst muß es passen. Ich hoffe, meine Beiträge langweiligen nicht aber es tut mir gut zu schreiben, lg und einen schönen Abend wünscht Angsthase, PS: Ganz liebe Grüße an Leben

  5. #15
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    Hallo an Alle,
    ich bin nun schon wieder seit 14 Tagen zu Hause. Also, dass ist schon komisch, jetzt ist das Oxycodon weg aber ich habe ganz andere Zustände nämlich: Ich bin sooooooo schlapp und k.o.! In den Keller zu gehen, da muß ich mich überwinden. Geschweige denn Hausarbeit zu machen oder sonstige Aktivitäten, es ist einfach alles zu viel. Ist das normal?????????????
    So kann es nicht weiter gehen. Gibt es irgendwelche zusätzliche Vitamine, Mineralien oder sonstiges die diesen Zustand erträglich machen? Ich bin total müde und kann nicht richtig schlafen, ich will was tun kann es aber nicht. Meine Kopfschmerzen habe ich meistens im Griff. Wenn sie schlimm werden dann nehme ich mein Novalgin . Das passiert maximal 1 mal am Tag. Alles andere halte ich aus. Aber wie gesagt, wer hat Erfahrungen mit solchen Zuständen nach einem Morphinentzug? Freue mich über alle Infos. Ganz liebe Grüße an Leben, Angsthase

  6. #16
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    Hallo Angsthase,

    erst einmal Willkommen zurück! Ich freu mich, dass du den Entzug geschafft hast und bisher auch zu Hause clean geblieben bist!

    Hm, ich glaube, mein Mann hatte das nicht... Ist denn in der Klinik, in der du entzogen hast, auch ein Blutbild gemacht worden, aus dem vielleicht hervor gehen könnte, dass du nen Mangel an irgendwas hast? Dein Hausarzt hat doch bestimmt einen Bericht geschickt bekommen. Frag da mal nach.

    Aber vergiss nicht: So ein Entzug ist auch eine harte körperliche Sache. Für den Körper extrem anstrengend. Vielleicht braucht er einfach auch noch eine Zeit, um sich davon erholen zu können...?! Am besten, du vereinbarst morgen einen Termin bei deinem Hausarzt und lässt dich da von ihm beraten!

    Liebe Grüße
    gelberose

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