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Thema: Tramal und Benzoabhängigkeit

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  1. #21
    Themenstarter

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    Standard abdosiern

    hallo,
    wollte mich wieder melden und es ist noch alles beim alten,mein körper meldet sich
    jetzt auch mit meinen suchtmitteln!
    ich denke,dass die zeit reif ist mir hilfe zu holen....meine arbeit schaffe ich noch ohne
    aufzufallen aber ich merke,dass es mit mir bergab geht.
    meine neue freundin weiss alles,wir waren 10 jahre zusammen und wir haben eine
    eher lose bez.
    sie ist seit 15 jahren trocken und kennt mich wie kein anderer.
    sie sagt ganz klar....du weisst was zu tun ist und ich werde dir dabei zur seite stehen.
    sie weiss aber auch aus eigener erfahrung,dass man es auch wirklich will!!!
    das sieht sie bei mir nicht und könnte mir so mit auch nicht helfen.
    es stimmt was sie sagt und ich weiss auch,dass ich mich selbst bescheisse!
    ich mach mir nichts vor und weiss auch,dass ich es allein nicht schaffe!!!
    gehe wieder zu AA und bin herzlchst begrüsst worden...tat sehr gut weil man mich
    dort kennt. trinke seit einiger zeit nichts mehr und es geht mir ohne alk besser.
    jetzt denke ich wieder....gehst jetzt ans tramal ran und reduzierst langsam.
    ich weiss,dass es am schwierigsten ist das benzo loszuwerden...ich fühle kaum was
    und nach sex ist null verlangen.
    bis später....lg benny

  2. #22
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    Standard

    Schön, wenn du einen Stoff schon erfolgreich absetzen konntest

    Hilfe wird nötig sein und wenn du stationäre immer noch ablehnst, dann lass dich erst mal gründlich untersuchen.
    Nächster Schritt sollte dann ein Absetzplan sein, der zusammen mit dem Arzt erstellt und überwacht wird.

    Doch glaube ich, ist es mit einem alleinigen absetzen nicht getan.
    Daher sollte unhbedingt auch eine therapeutische Maßnahme gestartet werden!!

    LG Franz

  3. #23
    Themenstarter

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    Standard hallo franz

    mein ganzes leben lang habe ich irgendwelche teraphien gemacht von stationärer bis ambulanter und die AA.
    es wird gehen,wenn ich an diesen berühmten punkt gekommen bin,den ich schon
    mal hatte und ich leben wollte,hier konnte ich aufhören und war jahrelang claen und trocken
    kann nicht sagen,dass ich glücklich war,aber es ging mir besser als jetzt.
    gehe wieder regelmässig zur AA und das hilft mir ungemein nicht zu trinken.
    werde mir einen gute arzt suchen,der mir hilft einen absetzplan zu erstellen.
    kannst du mir im raum düsseldorf/neuss keinen suchtarzt emphelen?
    ich will nicht mehr so weitermachen und kann auch nicht mehr.
    schön,hier so schreiben zu können.
    lg
    heinz

  4. #24

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    Standard

    ...und war jahrelang claen und trocken
    kann nicht sagen,dass ich glücklich war,aber es ging mir besser als jetzt.
    Das mit dem "Glücklichsein" *seufz*
    Warum meinen so viele Süchtige, dass es glücklich macht, clean zu leben?
    Das ist ein weit verbreiteter Irrtum, der bereits die Grundlage für Enttäuschung und Frustration beeinhaltet.

    Natürlich hilft es enorm, clean & bei sich zu sein - aber glücklich zu sein, ist ein flüchtiger Zustand, erstrebenswert, aber nichts Beständiges.
    Dieses Leben...es will einfach gelebt werden, oder?!!
    Ich für mich habe mich für Ausgeglichenheit, Zufriedenheit entschieden - das ist schwer genug zu realisieren, aber etwas greifbarer & alltagstauglicher.

    Ich finde es klasse, dass du dir den Alkohol abgewöhnt hast & nun an die Benzos gehst.
    So wie du schreibst, haste ja auch schon jede Menge durch & ich denke mal, irgendwann hat man einfach die Schauze voll, vom ewigen bedröhnt sein!

    Wünsch dir was! LG.Gane

  5. #25
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    Servus Heinz,

    leider kann ich da keinen speziellen Arzt empfehlen und ganz ehrlich würde es auch wenig Sinn machen.
    Was dem einen gut gefällt, das muss noch lange nicht dem nächsten gut rein gehen

    Daher würde ich den Ganz zu einer örtlichen Beratungsstelle empfehlen, die können spezialisierte Ärzte im dem Bereich nennen.
    Brauchst da Kontaktadressen, dann meld dich bitte.
    Therapeuten findest du vielleicht hier ==> PLZ 4

    Zum Thema Glück seh ich es ähnlich wie mein Vorschreiber ...
    Nur weil man nicht konsumiert, da stellt sich nicht das Glück des Lebens ein.
    Doch glaube ich, ist man so überhaupt erst in der Lage, sein Lebensglück zu formen und auszuleben.

    LG Franz

  6. #26
    Themenstarter

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    Standard glücklich sein

    danke für die rückmeldung und das interesse,oftmals denke ich dass ich es nicht wert
    bin solch eine aufmerksamkeit zu bekommen. glaube,dass das mit dem glücklich sein
    von mir falsch rüber gebracht worden ist. ich weiss,dass glück eine momentaufnahme ist,was ich damit sagen wollte ist,dass ich trocken und claen nicht viel mit mir hab
    anfangen können. meine arbeit war nie das problem,sondern mein gefühl ohne drogen,egal welcher art. mir ging es ohne besser!!!!
    ich weiss,dass ich es alleine nicht schaffe und hilfe brauche davon wg zu kommen.
    ich halte mich eher für überteraphiert und sollte das umsetzen was ich in vielen jahren
    gelernt und mitbekommen habe. ich habe zwei kalte entzüge im lkh auf der suchtstation
    mitgemacht und will das nicht mehr erleben,es war einmal ein reiner benzoentzug
    und beim zweiten mal einer mit codein . so lalange meine vital funktionen ok waren,habe ich nichts bekommen obwohl ich gelitten habe wie ein schwein und ich weiss nicht
    mehr was schlimmer war,das seeliche oder körperliche...diese schlaflosigkeit,ängste und panikattacken waren mehr als übel!!! diese station war eine professionelle einrichtung. ich habe eine scheissangst noch einmal so zu entziehen!!!!
    damals war es die station 13 a in düsseldorf im lkh.
    das schaffe ich nicht mehr und ich denke,dass das psychische und diese schlaflosigkeit,diese schmerzen und depressionen während des entzugs mir eine
    angst machen,die nur der kennt der oder die,die es erlebt haben.
    die aa hilft mir sehr nichts zu trinken und das ist für mich der 1. schritt,aber das schlimmste liegt vor mir. franz hat recht damit mich an eine suchtberatungsstelle zu
    wenden,die mir einen arzt empfehlen,der mir helfen kann und mir wege aufzeigt was
    das beste für mich wäre. ich möchte leben und wieder normal fühlen können und
    mich nicht von drogen mein leben vorschreiben lassen. es ist mir auch nicht verständlich,dass ich noch lebe...vom arbeiten ganz zu schweigen.
    bitte glaubt mir,dass ich den ehrlichen wunsch habe aufzuhören und noch nicht
    weiss....wie?
    habe heute keinen alk konsumiert und bin sehr froh darüber,jedoch sind die anderen
    dinge,wie tramal und benzo weiterhin da.
    diese ennergie meinen job zu machen und die kontrolle über meinen konsum kosten sehr viel kraft....mein gefühl der kratlosigkeit wird immer grösser!
    bis später....heinz

  7. #27
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    Hallo benny,

    stimme Franz da zu, geh zur Suchtberatungsstelle. Schau mal, die hier dürfte bei dir sein: Drogenberatung Suchtberatung Bergheim Suchtberatungsstellen in Nordrhein Westfalen, Deutschland Meld dich da am besten direkt morgen!

    Liebe Grüße
    gelberose

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