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Thema: Gesetzesänderung: Cannabis ab heute verkehrsfähig

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  1. #1
    Mitglied SuS e.V. Administrator
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    Standard Gesetzesänderung: Cannabis ab heute verkehrsfähig

    Liebe Mitglieder, liebe Mitleser,

    was bedeutet diese Nachricht nun?
    Kann man legal Kiffen , ist alles legalisiert?

    Es wird sich zeigen, wie sich das jetzt entwickelt, doch eines ist klar - es wird kein Freifahrtsschein zum berauschen ...
    Cannabis-haltige Fertigarzneimittel sind ab sofort in Deutschland verkehrs- und verschreibungsfähig. Das geht aus einer im März vom Bundeskabinett beschlossenen Änderung des Betäubungs*mittelrechts hervor, die heut (18. Mai 2011) in Kraft getreten ist.
    Quelle: PZ, Gesetzesänderung: Cannabis ab heute verkehrsfähig, Pharmazeutische Zeitung online: Gesetzesänderung: Cannabis ab heute verkehrsfähig, 18.05.2011
    Jetzt kann man gespannt sein was die Arzniemittelhersteller draus machen.
    Kommen immer weitere künstliche, teure Cannabisprodukte?
    Für wenn wird es nun verschrieben?
    Bisher ist immer nur die Rede von spastischen Schmerzen und MS (welche es wirklich dringend brauchen), doch muss man sehen, was eben auf den Markt kommt.

    Was denkt ihr dazu, wird wer gleich zum Doc gehen und ein Rezept holen?
    Hat wer bereits Erfahrung mit solchen Medikamenten??

    LG Franz
    Geändert von Franz (21.05.2011 um 02:01 Uhr)

  2. #2

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    watn scheiss...da hört man auf und jetzt wirds langsam legal!


    nee, quatsch...das zeug ist bei mir in der selben liga wie alkkohol.
    nie wieder...und wenns am kiosk umme ecke joints fertig ausse fabrik gibt.....der zug ist abgefahren.

    wenns als arznei hilft...gut...aber als genussmittel....weiss nicht...
    persöhnlich gesehen, nein.
    sachlich gesehn, kannste saufen kannste auch rauchen...
    ist eh der selbe dreck um probleme wegzudrücken, egal waste nimmst.

  3. #3

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    absoluter schwachsinn !!! kriminalisierung UND legalisierung werden niemals eine Lösung sein... Niemals... Und wenn das ach so harmlose Gras (auf das mittlerweile soviele komplett auszucken und psychotisch werden) legalisiert wird dann bitte Heroin auch!

  4. #4
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    Hm, für meinen Verlobten könnte es die Lösung sein... Muss man abwarten und schauen...

  5. #5
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    Ähm, ich versteh jetzt die Antworten nicht ganz

    Was spricht gegen medizinische Anwendung von Cannabis ?
    Beispiel ein chronischer Schmerzpatient, vlt. sogar Ex-Junkie!!
    Ist es besser wenn der Opiate nehmen muss oder wäre da eine Variante mit THC besser - wenn's denn wirklich hilft?

    Es geht dabei nicht ums berauschende Kiffen , ich ge nicht davon aus, dass man das so spürt ...

    Und Future, eine perfekte Lösung kann es nicht geben, aber nach den bestmöglichen sollte man dennoch immer suchen, oder?
    Zudem, solange Schwarz irgendwie an der Regierung beteiligt ist, da wird es in den nächsten 10 Jahren noch kein legales Cannabis geben
    Auf der anderen Seite, in BW ist nun Grün dran, doch ich konnte nichts finden, was auf eine andere Drogenpolitik hinweist ...

    Irgendwann wird Cannabis akzeptiert sein, bei so vielen Konsumenten!
    Daher ist es notwendig, dass man da ein Programm findet, welches das weitgehend verträglich macht.
    Irgendwelche Spinner die nur kiffen wollen, sich weiter aber keine Gedanken machen, die werden das nicht auf die Beine stellen ...

    Für mich zählen da wie immer bei Drogen:

    • Entkriminalisierung
    • mehr Prävention, auch bei Alk und Medis
    • Jugendschutz - weil da ist es unstrittig, dass auch Cannabis Spätfolgen haben kann

    Tja, mehr fällt mir am Morgen dazu noch ned ein

    LG Franz

  6. #6

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    Ich weiß es gibt Studien über die Wirkung von Cannabis aus medizinischer Sicht. Ich sehe das bisschen kritischer. Gab auch schon Studien, die bewiesen haben das der supertolle Effekt der oft propagiert wird, nicht erreicht wird. Es ist halt dann immer wieder die gleiche Frage, wer bekommt und wer nicht. Wo ist da die Grenze. Ich hab mich auch anfangs verlesen und hab meine Meinung zu einer kompletten Legalisierung geschrieben. Allerdings bleibt trotzdem die Frage bei wem es medizinisch indiziert ist und bei wem nicht. Das Problem gibt es ja auch heute bei den Drogenersatzprogrammen. In Österreich gab es in den vergangenen Jahren eine ganze Welle an Jugendlichen die in ein Drogenersatzprogramm eingestellt wurden und dadurch erst eine richtige manifestierte schwere Abhängigkeit entwickelten.

    Mir geht da sowieso die Hutschnur hoch, aber aus persönlichen Gründen. Immerhin habe ich zu den Ausnahme-Jugendlichen gehört die bitten, flehen und betteln mussten um ins Programm genommen zu werden. Nur weil ich erst 17 bzw. 18 war. Aber seit meinem 14/15 Lebensjahr eher schon in der Kategorie schwer abhängig. Ich wurde immer wieder durch Entgiftungen geschliffen anstatt mich in ein Programm einzustellen. Nach den 15 (oder waren es mehr) erfolglosen Entgiftungen, abgebrochenen Therapien und einer schweren Überdosis mit Reanimation, war dann endlich klar ups.. vielleicht wäre ich ja doch eine Kandidatin für ein Drogenersatzprogramm....

    und ja das Ende der Geschichte, habt ihr ja zur Genüge mitbekommen

    Und ich persönlich finde Cannabis gemeingefährlich und momentan kursieren eh einige Artikel die mal darüber schreiben wie Cannabis sich im Gehirn eigentlich massiv schädigend auswirkt.

    Ps. Übrigens ist das neue Buch von Lingens heraußen, der sich eingehend mit den Fragen befasst hat, wie diesem globalen Drogenproblem gegenüberzustehen. 100 Seiten trennen mich noch, von dem Buch. Bin schon gespannt, was er für Theorien und Lösungswege bereithält
    Geändert von Future (21.05.2011 um 12:04 Uhr)

  7. #7

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    ich find das mit der verkehrstauglichkeit ziemlich kritisch. auch wenns zu medizinishcen zwecken und nicht für den beraushcenden zusatnd genommen wird, wer sagt denn, dass das nicht auch in geringen mengen bei manchen menschen zu rekationsverlsut etc führt?
    ich finde wenn man es so macht, sollten die leute voher ne zeit lang beobachtet werden, bevor sie damit auto fahren dürfen. klingt vielleicht blöd, is meine meinung.

  8. #8

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    Zitat Zitat von lottekind Beitrag anzeigen
    ich find das mit der verkehrstauglichkeit ziemlich kritisch. auch wenns zu medizinishcen zwecken und nicht für den beraushcenden zusatnd genommen wird, wer sagt denn, dass das nicht auch in geringen mengen bei manchen menschen zu rekationsverlsut etc führt?
    ich finde wenn man es so macht, sollten die leute voher ne zeit lang beobachtet werden, bevor sie damit auto fahren dürfen. klingt vielleicht blöd, is meine meinung.
    auf alle Fälle nur nach entsprechenden Testungen und Reaktionstests!! seh ich auch so..

  9. #9

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    Jo,

    ich finde, das war an der Zeit!
    Hat aber halt jede Menge "wenn und aber".
    Natürlich verdienen sich da wieder einge ne tierische Menge Kohle mit, mal gespannt, was da so verlangt wird!
    ABER: Es ist ganz klar, ne Erleichterung, für Patienten, denen damit geholfen werden kann.
    Sauberes Material und - wohl SEHR wichtig - gleichbleibende Konzentration und Stärke.
    Als Alternative für das geeignete Klientel sollte das eigentlich selbstverständlich sein.
    Für mich als EX Polytoxler, der alles vermeidet, was nur in die Richtung von Opiaten geht,
    wäre das unbedingt vorzuziehen...

    Mit der Verkehrstüchtigkeit: Nun, es ist bewiesen, dass sich die Reaktionszeit unter Umständen erheblich verändert.
    Also dürfte es wohl auf die Dosierung ankommen.
    Wenn man JEDEN, der seine "legalen" Medikamente nimmt, nicht mehr fahren lassen würde, würden vermutlich die öffentlichen Verkehrsmittel kollabieren.
    Da einen wirklich fairen Weg zu finden, ist ne enorme Hürde, denke ich.

    LG.Gane
    Geändert von ganesha (21.05.2011 um 12:46 Uhr)

  10. #10

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    Bei der sache werden die leute nie auf einen nenner kommen!
    mir persöhnlich hat das zeug unterm strich auch nur ärger bereitet.
    wenn aber leute damit klarkommen, die nur zwischendurch einen joint quarzen und junkies die vorher opiate konsumiert haben anstatt dessen cannabis rauchen, finde ich es persöhnlich ok.
    alles kann mit der zeit ein problem werden was süchte auslöst....es soll ja auch sex süchtige geben...
    in meinen augen muss jeder mensch wissen was er sich antut und was nicht, nur dann kann ich von wahrer freiheit des menschens ausgehen.
    es hilft keinen wenn süchtige kriminalisiert werden, diese menschen sind krank!
    ich fände es besser wenn junkies medizinischen saubern stoff erhalten anstatt sie mit metadon abzufüllen.
    das wichtigste ist den schwarzmarkt des drogenmarktes auszuhebeln und den dealern das wasser abzugraben.
    wenn es von der gesellschaft voll akzeptiert wird...ja es gibt suchtkranke und die vorherige stigmatisierung wegfällt, wären wir auf dem richtigen weg und es kann ein umdenken einsetzten.

    wenn man es ganz einfach ausdrücken will und ich denke das ist der kernpunkt:

    schuld sind nicht die drogen....schuld ist unsere sichtweise zur krankheit sucht !
    und süchte sind ein starkes thema in der gesellschaft, aber keiner wills so richtig zugeben.
    es gibt ja auch die kaufsucht, die geltungssucht, die eifersucht, die esssucht, usw.usw.
    die wenigsten würden aber zugeben dass sie süchtig sind.

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