Seite 2 von 2 ErsteErste 1 2
Ergebnis 11 bis 12 von 12

Thema: Kennt das noch jemand, nach einem Jahr Entzug?

Text vergrößern Text verkleinern
  1. #11
    uwe53

    Standard

    Darf ich Dich fragen, wie lange du insgesamt Alkohol und Medikamente konsumiert hast?
    als ich etwa 30 war, kamen die ersten entzugserscheinungen. ich erzählte das dem arzt und er verschrieb mir pillen zur beruhigung. sollte ne halbe am tag nehmen. aus der halben wurden bis zu 10. das ganze ging etwa 3 jahre lang. dann kam das aus, das erstemal.( man schreibt das jahr 1985.)
    danach noch alkrückfälle. immer wieder kalt entzogen. ich hatte das pech, ich war ne art quartalssäufer und gehörte damit zu den unbelehrbaren. ich sehe mich selbst als gammatrinkertyp. von 1988 bis 1995 war ich abstinend, aber mit meiner denkweise nicht trocken. trocken bin ich erst seit 2006.
    hoffe doch , das reicht dir.
    und bitte nicht nachmachen

    lg uwe

  2. #12
    Themenstarter

    Registriert seit
    20.10.2011
    Geschlecht:
    Beiträge
    30

    Standard

    Vielen Dank!

    Ich trinke normalerweise ungefähr 2 Liter tgl.. Manchmal ist es etwas weniger. Seit Juni nehme ich Gitarrenunterricht und ich mache so oft Sport, wie es nur irgend geht.

    Es geht mir auch merklich besser. Man könnte sagen, es geht wöchentlich aufwärts. Nur, wenn ich erschöpft werde, merke ich, dass ich wahnsinnig langsam bin. Die Erschöpfung dauert auch länger als ich das sonst so kannte. Wenn ich richtig geschafft bin, brauche ich u.U. Tage, bis ich wieder wacher bin. Dann fallen mir Begriffe nicht so gut ein. Und ich rede nicht von schwierigen Fachausdrücken. Vor kurzem wollte ich sagen, dazu besteht überhaupt kein Grund. Der Begriff "Grund" wollte mir einfach nicht einfallen. Ich habe dann Veranlassung genommen. Was mir daran auffällig erscheint(und das kommt recht häufig vor) ist, dass es sich um Begriffe des alltäglichen Sprachgesbrauchs handelt. Wäre mir "Veranlassung" nicht eingefallen, wäre das etwas anderes gewesen. Auch, wenn das immer noch kein ausgefallener Begriff ist. Allerdings ist "Grund" wohl gebräuchlicher.

    bitte nicht nachmachen
    Überredet, Uwe! Vielen Dank für Deine Ausführung!

    Na ja, mir scheint, dass unsere Gehirne Entzüge unterschiedlich gut oder schlecht vertragen. Die Regeneration läuft wohl auch sehr unterschiedlich. Nach einem Jahr müsste man aber eigentlich wieder vollkommen normal sein, dachte ich. Ich habe da aber auch überhaupt keine Erfahrung.

    Falls doch noch jemand das hier liest, der ausschließlich medikamentenerfahren ist und das Zeugs vielleicht auch so ca. 1 Jahr lang konsumiert hat, wäre ich wirklich sehr, sehr dankbar, wenn noch etwas zu diesem Threadthema gesagt wird. Ich habe langsam die Nase voll, von immer wiederkehrenden Durchhängern. Auch wenn es ja besser wird.

Seite 2 von 2 ErsteErste 1 2

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Trazodon - kennt das jemand?
    Von Ragazza im Forum Medikamente
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 17.12.2011, 18:30
  2. Diskussion Kennt das Jemand?
    Von Wolke im Forum Bücher
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 10.05.2010, 14:43
  3. kennt jemand die klinik in visbek???
    Von seelenstaub im Forum Therapie / Erfahrungen mit professionellen Helfern
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 26.06.2009, 20:35
  4. Evtl Trigger....Kennt das jemand??????
    Von ana08 im Forum Selbstverletzendes Verhalten
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 13.01.2009, 09:55

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65