Seite 1 von 2 1 2 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 13

Thema: Abbau von Mirtazapin

Text vergrößern Text verkleinern
  1. #1

    Registriert seit
    15.09.2009
    Ort
    Duisburg
    Alter
    49
    Geschlecht:
    Beiträge
    24

    Standard Abbau von Mirtazapin

    Hallo, wer kennt sich mit dem Ausschleichen bei Mirtazapin aus, besonders nach sehr langer Einnahme (fast zwei Jahre)?

    Hexxchen

  2. #2
    Kassandra

    Standard

    Hi Hexxchen!

    Welche Dosis nimmst Du denn?
    Was sagt Dein Arzt dazu?
    Oder machst das in Eigenregie?

    Üblicherweise macht man das in 3-4 Etappen, also jeweils ein Drittel oder Viertel reduzieren für 1-2 Wochen.
    Hängt mit der Ausgangsdosis zusammen.......

    LG,
    Kassandra

  3. #3
    Mitglied SuS e.V. Administrator
    Registriert seit
    03.07.2005
    Ort
    München - Bayern
    Alter
    46
    Geschlecht:
    Beiträge
    21.047

    Standard

    Warum soll das Mirtazapin abgesetzt werden?

    Was sagen dein Arzt oder Ärzte dazu, wie es ablaufen soll?

    2 Jahre ist schon eine sehr lange Zeit, also sollte auf keinen Fall schlagartig, aber auch nicht zu schnell oder zu langsam abgesetzt werden.
    Wie Kass sagt, hängt es von der verabreichten Dosis ab, gib uns mehr Infos

    Aber normal sollte dein Doc nen Absetzplan für dich haben.

    LG Franz

  4. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    15.09.2009
    Ort
    Duisburg
    Alter
    49
    Geschlecht:
    Beiträge
    24

    Standard

    Also das Mirtazapin wurde einem Freund vor knapp zwei Jahren wegen eines Nervenzusammenbruvhs nach plötzlicher Trennung verabreicht zusammen mit Lorazepam und Sertralin . Ca. 3 Wochen später kam es zu einem Suizidversuch. Das Lorazepam hat er dann einfach komplett weg gelassen. Seit Januar diesen Jahres hat er wieder in Eigenregie das Sertralin nach und nach abgesetzt. Ca Anfang Mai hat er Das ;Mirtazapin von 45mg auf 30mg reduziert. Vor 6 Wochen hat er nach Rücksprache mit dem Arzt auf 15mg gesenkt, er solle selber auf seine Körperreaktionen achten. Folge davon war das er vor einer Woche komplett wieder abgerutscht war und nur kanpp einem weiteren Suizid entgangen ist. Nach dem Horror-WE war er beim Arzt und der meinte, er solle für weitere 4-5 Monate wieder 30mg nehmen und danach würde man dann weitersehen.
    Ich mache mir sehr große Sorgen, zumal wir fast nur telef. Kontakt haben (knapp 500km Entfernung) und er nach fast z w e i Jahren einfach nur noch von dem Zeug weg will. Er ist sehr verzweifelt.
    Wie kann ich ihm helfen??
    wER KENNZ EINE "SO-GUT-WIE-OPTIMALE-aUSSCHLEICHTECHNIK" ?

    LG an Franz und Kassandra

    hexxchen

  5. #5
    Mitglied SuS e.V.
    Registriert seit
    16.08.2009
    Alter
    45
    Geschlecht:
    Beiträge
    2.375

    Standard

    Ich habe das Mirtazapin auch genommen. Immer abends. In einer Klinik. Da diese in den Stoffwechsel eingreifen, habe ich davon Zucker bekommen. Bis man das aber zugegeben hat, vergingen ein paar Wochen. Dann haben sie es recht schnell weggelassen, innerhalb von 2 Wochen und mir dafür Trevilor gegeben, was ich sehr gut vertrage. Von dem Mirtazapin bin ich auch so dick geworden. Viele Antidepressiva haben ja diese Eigenschaft. Dein Freund sollte das aber in Absprache mit dem Arzt machen und wenn er suizidgefährdet ist, sollte er auch ein Antidepressiva nehmen. Ich denke, ohne wird es nicht gehen. Warum will er es denn unbedingt absetzen. Hat er Nebenwirkungen? Wenn er krank ist braucht er Medizin und es wird ihm dann auch bald besser gehen. Ich lag zum Beispiel nur im Bett, konnte nichts machen, wollte nichts mehr machen, keine Pflege, nichts. Mit dem Trevilor (Bei Deinem Freund hilft vielleicht ein anderes) komm ich gut klar. Ich bin dankbar, daß es Antidepressiva gibt, sonst wäre ich nicht mehr da. Liebe Grüße Tine

  6. #6
    Kassandra

    Standard

    Also, so wie Du Deinen Freund schilderst, frage ich mich, ob ein Absetzen überhaupt angesagt ist. Weiß sein Arzt über die genaue psychische Verfassung Bescheid? Klingt irgendwie nicht so........
    Macht Dein Freund Therapie ? Das scheint mir dringend notwendig, evtl. auch stationär für eine gewisse Zeit.
    Was ich nicht ganz versteheSertralin und Mirtazipin sind beides Antidepressiva>>>Sertralin ist ein SSRI-Hemmer, Mirtazipin ein tetrazyklisches AD. Das man die beide kombiniert ist mir neu.
    Es ist übrigens nicht schlimm diese AD's über einen langen Zeitraum zu nehmen, da sie nicht abhängig machen wie das Lorazepam /Benzo.

    Jedenfalls sollte Dein Freund die Medikamente unbedingt weiternehmen, solange er dermaßen instabil ist und wie schon gesagt mit begleitender Therapie , denn die Tabs alleine federn auch nur das schlimmste ab.

    LG,
    Kassandra

  7. #7
    Themenstarter

    Registriert seit
    15.09.2009
    Ort
    Duisburg
    Alter
    49
    Geschlecht:
    Beiträge
    24

    Standard

    Ich danke Euch für Eure Tipps.
    Selbst die Firma ratiiopharm gibt nur allgemeine Infos und verweist auf den Ausschleichplan des Arztes.
    Schaue gerade bei den Schüssler-Salzen zur Unterstützung mit Biochemie und in drei Wochen kann ich nach Nürnberg fahren und bekomme vielleicht die Gelegenheit, auch mit dem Arzt sprechen zu können.
    Danke nochmals, es tut gut, wenn man merkt, dass man mit einem Problem nicht alleine dasteht.
    LG aus Duisburg
    hexxchen

  8. #8

    Registriert seit
    25.10.2008
    Alter
    49
    Geschlecht:
    Beiträge
    481

    Standard

    Hallo,
    ich hab dieses Medikament auch verschrieben bekommen....am Anfang war es ja ok, aber dann.. ich hab zugenommen, hatte furchtbare Träume usw. hab den Arzt gewechselt, hat mir abgeraten, ein anderes Präparat verschrieben und seit dem geht es mir bedeutend besser.

    LG

    Kathy!

  9. #9
    Themenstarter

    Registriert seit
    15.09.2009
    Ort
    Duisburg
    Alter
    49
    Geschlecht:
    Beiträge
    24

    Standard

    Hallo Kathy!

    Darf ich fragen, was Du jetzt nimmst und wie Dein Arzt das Mirtazepin abgesetzt hat?

    Sonnige Grüße

    hexxchen

  10. #10

    Registriert seit
    25.10.2008
    Alter
    49
    Geschlecht:
    Beiträge
    481

    Standard

    Hallo hexxchen!

    Ich hab das Mirtazapin nur 3 Monate genommen und dann umgestellt auf Amineurin und Opipramol . Die Umstellung wurde sofort vorgenommen, es gab keine Probleme bei mir. Hab Mirtazapin ja auch nur über einen kurzen Zeitraum hinweggenommen, weil ich damit überhaupt nicht klar kam!

    Lieben Gruß

    Kathy!

Seite 1 von 2 1 2 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Mirtazapin
    Von destiny im Forum Depressionen
    Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 18.11.2007, 14:20

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65