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Thema: Leben - Tod - Universum

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  1. #1

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    Standard Leben - Tod - Universum

    Hallo zusammen,

    an dieser Stelle möchte ich die philosophische Frage nach dem Sinn des Lebens stellen, jedoch in einem etwas weiter gefaßten Zusammenhang. Der Mensch wird geboren, existiert eine gewisse Zeit und stirbt. Die Frage nach Gott habe ich an dieser Stelle außen vor gelassen und setze das Universum an das Ende der Zeit.

    Was habe ich davon? Natürlich könnte ich einen Baum pflanzen, ein Kind zeugen oder ein Haus bauen - so will es der Volksmund.

    Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? (Immanuel Kant/Philosoph)

    Wenn ich über den Zusammenhang von Leben, Tod & Universum nachdenke, was ist hier der Sinn des Lebens? Oder ist alles einfach nur sinnlos, denn ich existiere, um zu sterben! Wir alle haben ein Rendezvous mit dem Tod.

    Bin auf Eure Antworten gespannt!

    LG Mickey

  2. #2

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    Standard

    Lieber Mickey,

    wie auch schon bei deiner letzten SinnFrage stört, nein schreckt mich die Plazierung im Forum "Depressionen/Gedanken über Selbsttötung "
    ansonsten ist MIR die Frage schlicht und einfach zu komplex!

    LG.Gane

  3. #3
    Themenstarter

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    Dann will ich es mal simplifizieren: Warum soll ich dem Leben einen Sinn geben, wenn ich sowieso sterbe - alles sinnlos, warum lebe ich überhaupt?

    Und so hört es sich mehr suizidal an, wenngleich die Sinnfrage des Lebens relativ offen ist!

    LG Mickey
    Geändert von Mickey69 (08.01.2011 um 23:35 Uhr)

  4. #4

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    Warum soll ich dem Leben einen Sinn geben, wenn ich sowieso sterbe
    Na, eben deshalb!

    Weißte, die krampfhafte Suche nach dem Sinn des Lebens hat bei mir hauptsächlich dazu geführt, dass ich es recht oft gefährdet habe.
    Seit ich es einfach lebe, versuche, dabei mir selbst & niemandem sonst weh zu tun dabei, läuft das viel besser!
    Der Sinn scheint sich mir auch zu erschließen, so ne Ahnung davon habe ich und die wächst mit mir.

    Aber es übersteigt meine rhetorischen Fähigkeiten, dieses auch nur ansatzweise in Worte zu packen.
    Mit der Gitarre komme ich da - gaaaaanz selten - eher mal hin.

    LG.gane

  5. #5

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    lies Camus - Der Mythos des Sysiphos..

    kann ich nur sehr empfehlen..

    für meine ausführung fehlt mir leider die Zeit.. hol ich die nächsten Monate mal nach...

  6. #6

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    aber mir is da jetzt was eingefallen.. ein spruch, den ich sehr treffend finde...

    (...)Es handelt sich darum,
    alles zu leben.
    Wenn man die Fragen lebt,
    lebt man vielleicht allmählich,
    ohne es zu merken,
    eines Tages in die Antwort hinein.
    -Rainer Maria Rilke- mit dem Gedicht "Über die Geduld"

    aus:

    Isolde Schwarz
    Tao te King
    1. Auflage 2006
    S.34
    AGM - Urania Verlag

    treffender gehts nicht finde ich..

    Teamhinweis von Mickey69
    Der Hinweis zum Urheberrecht wurde erweitert!
    Geändert von Mickey69 (16.01.2011 um 18:19 Uhr)

  7. #7
    Marion

    Standard

    Hallo Mickey,

    Zitat Zitat von Mickey69 Beitrag anzeigen
    Und so hört es sich mehr suizidal an, ...
    wie sollte sich ein Thema in diesem Unterforum nicht suizidal anhören?

    Zu deinen Fragestellungen kann ich leider auch nicht viel beitragen, außer dass ichs ähnlich seh wie ganesha.. mir persönlich tun philiosophische Fragestellungen in Krisenzeiten nicht gut.

    progressive

  8. #8

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    Hallo Mickey69, das ist wirklich eine komplexe Frage...
    Ich antworte mal kurz, da man darüber natürlich endlos "streiten" kann. Ich habe viel gelesen usw. Ich denke wir kommen auf die Welt, haben den Auftrag uns zu vermehren , um die Species Mensch das Überleben zu sichern und das wars. Ist villeicht zu einfach und herausgelöst betrachtet!? LG. Robert

  9. #9

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    Warum trotz Endlichkeit leben?

    Weil es Spaß machen kann, weil es voll Freude ist. Weil es eine Unmenge vergeudeter Energie wäre, es nicht zu nutzen.

    Du bist. Also lebe. Weil Du bist.

    Wir wissen alle nicht, was phsikalisch noch alles für Interpretationen und Möglichkeiten in diesem oder eventuellen Parallel-Universen sein können - die Physik ist sooo ein großes Feld - aber allein schon der allereinfachste Ansatz: der Positivismus "Das was ist, ist" bietet dir genug Ansatzpunkte "für" das Leben.

    Mit einer Tötung aus dem Grund der Unsicherheit heraus zeigst Du doch nur, wie gerne du Kontrolle und Über-Macht hättest. Reicht denn die normale Macht (im Sinne von Hauptwort von machen - Fähig sein) nicht aus?

    LG Wolke

    PS - Anmerkung: Der Positivismus ist eine "Richtung" in der Naturwissenschaft, der sich auf das "Belegbare" beruft, und somit das Transzendentale ausschließt. Hat nichts mit "Positivem Denken" zu tun - eher quasi mit digitalem Denken: ist da? oder ist nicht da?
    Geändert von Wolke (09.01.2011 um 10:15 Uhr)

  10. #10

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    Das Leben ist die Form - ich fülle sie !

    LG. Gane

    *edit* Kannst dir mal Fanta4 reinhören: Tag am Meer.

    denn nach dem Öffnen aller Türen
    steht am Ende der Trick
    des Endes der Suche
    durch das Finden im Augenblick
    Schau dir das mal an - lasse dir den Text auf der Zunge zergehen.
    Mir hat genau diese Textstelle in der Zeit nach dem Comedown, als ich endlich wieder anfing zu krabbeln, das Leben nicht nur gerettet,
    sondern es mir auch wieder lebenswert gemacht.
    (schaue es dir Unplugged an & google dir den Text)
    Die Fanta kriegen es übrigens immer wieder mal hin, schwere Kost leicht verdaulich, verständlich und LEBENDIG rüberzubringen !

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