Oh ja, also Wachkomapatienten bekommen sehr viel mit, mehr als man glaubt!!!! Mal kurzes Beispiel: Auf dem Reiterhof, den wir früher hatten, war ein paar Mal ein kleines Mädchen, ca. 6 Jahre alt, das seit 3 Jahren wegen einer Gehirnhautentzündung im Wachkoma lag. Schon als 3jährige hatte sie sich für Pferde interessiert und so setzten wir sie auf ein Pony von uns: Lottchen. Erst schrie sie, aber mit der Zeit entspannte sie sich immer mehr und lächelte auch.
Ein halbes Jahr später rief uns die Mutter an und erzählte uns, dass ihre Tochter aus dem Koma erwacht war und das erste Wort, das sie gesagt hatte war: Lottchen! War sehr berührend für mich damals.

Ok, zurück zum Thema. Oder sind wir mittendrin? Ich kann für mich nun ganz klar sagen:
Existenz = wenn ich körperlich lebe, sprich die Vitalfunktionen sind aktiv, aber in mir drin ist alles wie tot.
Leben = wenn ich fühle, egal was, wie und wie intensiv

Liebe Grüße
gelberose