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Thema: Ab wann ist ein Leben zu schützen?

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  1. #11

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    @ Carry:
    Mal ganz provokativ: Wenn Leben erst exisitiert, wenn das Lebewesen selbstständig leben kann, lebt ein Menschenkind dann erst, wenn es mindestens 3 ist? Ein Baby kann nämlich so gut wie nichts selbstständig und selbst Kleinkinder sind nicht in der Lage, sich selbstständig zu ernähren.
    Ich weiß, es ist nicht deine Meinung, ich finde die Meinung nur sehr kontrovers.

    @ future: Aber was ist denn mit der Option einer Adoption? Im Neugeborenenalter haben viele Säuglinge eine sehr gute und reelle Chance von einer Familie / einem kinderlosen Ehepaar adoptiert zu werden. Mit der Austragung würde man ein Ehepaar, das keine Kinder bekommen kann, und ein Baby glücklich machen.

  2. #12
    Carryon

    Standard

    Wattwurm, da hast Du was falsch verstanden. Das war NICHT meine Meinung sondern die eines Bekannten. Als ich von meiner Schwangerschaft erfuhr war es von Anfang an mein Baby, egal wie groß, bzw klein.

  3. #13

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    @ Carry: Das weiß ich. Ich dachte, ich hätte auch geschrieben, dass ich weiß, dass es nicht deine Meinung ist. Anscheinend verdrehe ich heute mal wieder, was ich wirklich mache / gemacht habe und was ich machen wollte. Tststs!
    Ich fand die Meinung nur so extrem kontrovers, dass ich meinen Senf dazu abgeben musste. Sie hätte auch nicht wirklich zu dir gepasst.

  4. #14
    Carryon

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    Grins, und ich sehe eben erst das Du das ja auch geschrieben hattest. Wer Lesen kann ist klar im Vorteil *g.

  5. #15
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    Ich hab mir nun nochmal aufmerksam (soweit ich des drauf hab ) das Interview gelesen und kann es mir relativ einfach mit meiner Antwort machen - ich geh mit Herrn Singer weitgehend konform.

    Ok, aber ein paar Worte dazu, dass ich nicht alles einfach kopiere

    Leben beginnt für mich da, wie es dunge sagt, mit der Befruchtung.
    Wer aber außer Gott darf nun über dieses entstandene Leben entscheiden?

    Für mich als erste und einzige, die Mutter.
    Da spielen viele Kriterien mit, auch wenn es um ein bereits bestehendes Leben geht.
    Ich denke an Frauen, die vergewaltigt wurden.
    Ich denke an Frauen, die mit einer Schwangerschaft aus den verschiedensten Gründen nicht klar kommen würden.

    Natürlich kann man sein Kind freigeben, deswegen finde ich ne Zwangsaufklärung in der Hinsicht auch gut.
    Aber es bringt meiner Meinung nichts, wenn neues Leben entsteht, aber bestehendes daran kaputt gehen würde.

    Ich weiß nicht wie ichs am besten sagen soll, ich steh weder zu planlos durchgeführten Abtreibungen, noch zu Zwangsschwangerschaften - vlt trifft es das so

    Bin sehr gespannt was da noch alles folgt

    LG Franz

  6. #16

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    Also ich denke auch,Leben fängt beim ersten Herzschlag an.Aber es ist für mich auch schon dann ein "neues Leben",wenn wie gesagt die Eizelle befruchtet ist.Ich weiß leider nicht genau,wann der Zeitpunkt kommt,wenn die Organe beginnen zu arbeiten.
    Auch wenn es damals bei mir nicht so war,dass das Kind vllt. schon einen Herzschlag hatte,so hätte ich es nie abtreiben können.
    Ist nen ziemlich komplexes Thema.Gewollte,wie auch ungewollte Kinder sollten das Recht auf Leben haben.
    Wo es jedoch schwierig wird zu entscheiden,ist wie Franz schon sagte z.B. bei einer Schwangerschaft nach Vergewaltigung oder ähnliches.
    Darüber könnte man Jahrelang diskutieren und trotzdem keine Antwort kennen.

  7. #17
    fritz_the_cat

    Standard

    Hi,

    ich schließe mich weitestgehend Franz an, außer vielleicht in der Frage, wann das Leben beginnt. Dazu müßten wir erstmal klären, was wir unter Leben ganz genau verstehen.

    Was für mich im Mittelpunkt des Themas steht, ist das Selbstbestimmungsrecht. Wieso sollte der Staat, allgemeiner die Gesellschaft oder gar die Pfaffen darüber entscheiden dürfen, welche Rechte eine Frau an ihrem Körper hat? Das sind meiner Ansicht nach immer noch Relikte mittelalterlich religiösen Denkens, die heute doch endlich überholt sein müßten. Und wer setzt da wo die Grenzen? Einer Frau wird das Recht aberkannt, selbst zu entscheiden, ob sie ein Kind will oder nicht. Es wird uns das Recht aberkannt, selbst über unser Lebensende zu entscheiden. Welche Entscheidung über unser eigenes Leben wird uns morgen verwehrt, wenn wir dem nicht endlich ein Ende setzen?

    Es wird meiner Meinung nach ein viel weitergehendes Thema angeschnitten als nur das Recht auf Leben für ein Ungeborenes.

    Grüße

    det

  8. #18
    Passenger

    Standard

    Ein recht sensibles Thema.

    Wann beginnt das Leben?

    Mit dem erstem Herzschlag?

    Mit der Geburt?

    Mit dem erstem Bewußtsein?

    Ich habe einen Neffen, welcher 1984 mit einer körperlichen Behinderung geboren wurde, die zehn Jahre früher nicht behandelt werden konnte, heute lebt er fast normal.

    Im Bekanntenkreis gibt es ein Kind (heute bereits 18!) welches als Krabbelkind eine Murmel verschluckte, und seitdem am Apallischem Syndrom leidet.

    Sein Vater wählte den Freitod , weil er die Belastungen nicht mehr aushielt.

  9. #19
    Kassandra

    Standard

    Meiner Meinung nach hat ausschließlich bzw. in letzter Konsequenz die Frau die Entscheidungsfreiheit, ob sie ein Kind austragen will oder nicht, ganz abgesehen davon ob das Kind eine Behinderung hat oder nicht. Was ich hier so lese hört sich ja an, als käme für die meisten hier(außer für Franz und Fritz)bei einem gesunden Kind ein Schwangerschaftsabbruch gar nicht in Frage?
    Immerhin ist das Selbstbestimmungsrecht diesbezüglich hart erkämpft worden und das ist noch gar nicht solange her.
    Im übrigen habe ich selbst schon davon Gebrauch gemacht. Ich bin froh, dass ich in dem Zusammenhang von niemandem blöd angemacht wurde und mich auch nicht gezwungener Maßen in einem rechtsfreiem Raum bewegen mußte.
    Ähmm, weiß nicht, mag sein dass ich am Thema vorbeirede, aber ich denke, man kann das Thema 'Schutz des ungeborenen Lebens' behindert oder nicht, grundsätzlich nicht abgekoppelt von der dazugehörigen Mutter und ihren Lebensumständen behandeln.

  10. #20
    Passenger

    Standard

    Abtreibungen sollten nur in Ausnahmefällen vorgenommen werden, als Mittel zur Geburtenregelung sind sie ungeeignet, wozu gibt es Pimmeltüten und die "Pille"?

    Was natürlich nicht heißen soll, daß ein junges Mädchen, weil mal etwas "schief gelaufen" ist, nicht abtreiben sollte.

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