Ich bin jetzt seit meinem 14 Lebensjahr in der Szene.. Oder ich war... In den letzten 7 Jahren habe ich den Tod von 27 Menschen erlebt. Einige davon, Menschen die mir sehr nahe gestanden sind. Man glaubt immer, noch einer und das schafft man nicht mehr... Und man schafft es doch jedes Mal wieder.. weil die Welt sich einfach weiterdreht und weil das Leben einfach weiter geht... da ist man machtlos dagegen.. und das macht mir im Augenblick des Verlustes am meisten zu schaffen.. das dieses besch.. Leben weitergeht, das sich diese Welt unaufhörlich weiterdreht.. das man das Gefühl hat als stirbt ein Teil mit und dafür würde man wollen, dass die ganze Welt still steht und jeder traurig ist.. Aber so ist das eben nicht.. Dort stirbt ein Mensch und dort wird einer geboren.. Mittlerweile bin ich kalt und stumpf und obwohl ich immer der Meinung war, man gewöhnt sich nie dran.. so tut man es scheinbar doch.. auch wenn es Menschen sind die einem noch so Nahe stehen.. Aber meistens höre ich schnell auf zu weinen, woher sind wir uns so sicher das das Leben das Ende ist ?? Wer weiß, wie viel Freude sie alle dort oben, dort drüben oder wo auch immer haben.. Man weint, weil man etwas verloren hat, was einem Freude bereitet hat.. und um den Verlust dieser Freude, weint man unaufhörlich und ganz, geht es niemals weg...





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