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Thema: Wie äußert sich eure Verhaltensstörung?

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  1. #1
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    Standard Wie äußert sich eure Verhaltensstörung?

    Es gibt viele Formen, in denen sich eine Verhaltensstörung zeigen kann. Man kann sich von seinem sozialen Umfeld komplett zurück ziehen, man kann aggressiv werden, man kann Depressionen oder eine Essstörung entwickeln, usw. Wie äußert sich eure Verhaltensstörung bei euch? Sorgt sie dafür, dass ihr keinen Kontakt mehr zu anderen Menschen haben könnt? Seid ihr mit dem Gesetz in Konflikt gekommen?

    Bei mir äußert sich die Verhaltensstörung in kräftigen Wutanfällen, die sich hauptsächlich gegen mich, aber auch manchmal gegen Gegenstände und ganz selten (und dafür schäm ich mich sehr) auch gegen Lebewesen (früher immer mal wieder meine Hunde, heutzutage einmal gegen meine Katze) richtet. Ich bin dann so wütend, so voller Hass und Aggression , dass ich richtiggehend blind bin. Ich arbeite daran und es ist auch schon sehr viel besser geworden im Vergleich zu früher, aber es gibt immer noch Tage, an denen ich die Kontrolle verliere.

    Bin gespannt, was ihr zu berichten habt!

    Liebe Grüße
    gelberose

  2. #2

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    Liebe rose,

    Also meine Verhaltensstörungen äußern sich so,das ich mich sozial abschotte,ich vieles gegen mich beziehe und mich dann selbst abwerte oder klein mache.
    Aus Angst verletzt zu werden und aus Selbstschutz vermeide ich alles was mich in Schwierigkeiten bringen könnte,gehe kaum raus, igle mich oft im Bett ein und heule vor mich hin.

    Ich kann sehr wütend werden und das äußert sich so,das ich meine Aggressionen an meinem Partner auslasse,er gibt mir dann auch keine Widerworte,leidet praktisch still und das macht mich noch wütender. Manchmal wünschte ich mir,das er mich schlägt,mir mal Kontra gibt,aber das tut er nicht,er liebt mich viel zu sehr.

    Es gab auch Zeiten,da habe ich mich selbst geschlagen und mich bestraft. Mich in Situationen begeben,die mir schadeten und mich noch mehr abstürzen ließen.
    Auch geklaut habe ich früher,aber nicht aus Freude,weil ich das Zeug brauchte,sondern aus Wut heraus und mir war es auch egal,ob ich erwischt wurde.
    Habe da auch noch paar Anzeigen laufen,wo demnächst sicher eine Gerichtsverhandlung kommen wird,da ich unter Bewährung handelte,werde ich sicher diesmal nicht so leicht kommen.

    Es tut mir nur wegen der Kinder leid,ich bin mir egal. Ich stelle mich der Verantwortung,kann ja nicht alles auf meine Erkrankung schieben.

    Ja zwei Seelen leben in meiner Brust: Eine ganz liebe warmherzige und eine dunkle Seite die auch ganz schön hassen kann.
    Da ich aber schon einiges gelernt habe,vor allem das Selbsthass immer auch Hass anzieht oder umgekehrt Liebe auch Liebe anzieht,bin ich nach und nach dabei mich besser zu erkennen und auch zu handeln.

    Ich schiebe auch nichts mehr auf meine Kindheit,die wirklich Scheiße war,weil meine Eltern auch nur Opfer ihrer Erziehung waren.
    Habe ich früher nicht getan,da habe ich einzig und allein mein Elternhaus für meinen Charakter verantwortlich gemacht.

    Ich musste oft abstürzen um zu erkennen,das da in mir was falsch läuft.
    Aggressionen habe ich nach wie vor noch,ich habe auch zwei Katzen,wenn ich mal nicht gut drauf bin,das merken die sofort und suchen das Weite.
    Aber schlagen könnte ich sie nicht,denn Tiere sind die Einzigsten Lebewesen,die mir noch nie weh getan haben,ich schimpfe zwar manchmal kräftig,wenn sie Scheiße bauen,aber das reicht auch schon,das sie sich irgendwo in der Ecke verkrümmeln.

    Ich kann dich verstehen rose,denn oft ist man wirklich den Wutanfällen hilflos ausgeliefert.
    Ach ja Essstörungen hatte ich auch,wie z.B. jahrelange Bulimie ,dazu Angstattacken und Suizidgedanken,die auch heute noch teilweise kommen und wo ich nach etwas suche,was mich schmerzlos befreit.

    Aber das sind nur Gedanken die in meinen tiefsten Depressionen kommen.
    In meiner Wut habe ich auch schon meinen Partner geschlagen,wie ich oben schon schrieb,ich wollte ihn einfach so herausfordern,das er mich auch schlägt,was er aber nicht tat.

    Bin eigentlich ein beziehungsunfähiger Mensch,da ich als Kind nie Liebe kennengelernt hatte,ist es wahrscheinlich so,das ich diese auch nicht annehmen kann.

    Du siehst, mir geht es auch so wie dir in manchen Dingen.

    Aber es geht auch anders,mit Geduld und viel Üben und Therapie lassen sich die falschen Verhaltensmuster sicher nach und nach umkehren.

    Wenn ich wieder mal einen Wutanfall habe,dann nehme ich mir eine Auszeit,schließe mich in mein Zimmer ein,heule ne Weile oder lenke mich mit irgendetwas ab,habe da so ein Wutbällchen mir gemacht,aus einem Luftballon mit Sand gefüllt,was gut in der Hand liegt,die Idee kam von meinem kleinen Sohn John 8 Jahre. Wir haben davon ganz viele gebastelt.
    Man kann es schön kneten und so seinen Frust etwas abbauen.

    Oder was mir auch hilft, in ein Tagebuch zu schreiben,am nächsten Tag,kann ich mich nur wundern,wie belanglos meine Wut oft doch eigentlich war.
    Auch bitte ich manchmal einen Engel mir zu helfen (bin aber nicht in der Kirche oder dgl.).
    Ich habe mir da so Engelkarten zu gelegt,wo ich jeden Tag eine Karte ziehe und den jeweiligen Engel bitte mich sicher durch den Tag zu begleiten und an Niederlagen zu wachsen.

    Ich wünsch dir von Herzen alles Liebe und Gute

    Mona

  3. #3
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    Hallo Mona,

    oh danke für deinen "Erfahrungsbericht", dachte schon, es antwortet keiner mehr auf mein Thema hier!
    Ja zwei Seelen leben in meiner Brust: Eine ganz liebe warmherzige und eine dunkle Seite die auch ganz schön hassen kann.
    Ja, da sprichst du mir voll und ganz aus der Seele, genauso geht es mir auch! Meine Gefühle sind immer extrem, egal in welche Richtung. Ich habe unendlich viel Liebe in mir, mit denen ich manche Menschen überschütten möchte und denen das dann manchmal auch zuviel ist, weil das ganz schön einengend sein kann. Aber auf der anderen Seite, wenn ich dann sehe, wieviel Wut und Hass in mir brodeln und wie ich manchmal ausraste, da bekomme ich Angst vor mir selbst! Ich würde das ganze gern ein bisschen "runterschrauben", also schon noch weiterhin Liebe und Hass empfinden, aber eben nicht mehr so sehr in diesen Extremen.
    Ich schiebe auch nichts mehr auf meine Kindheit,die wirklich Scheiße war,weil meine Eltern auch nur Opfer ihrer Erziehung waren.
    Habe ich früher nicht getan,da habe ich einzig und allein mein Elternhaus für meinen Charakter verantwortlich gemacht.
    Hm, das ist bei mir eher umgekehrt... Bei mir war es früher so, dass ich alle Schuld bei mir gesucht hab und mich fertig gemacht hab, dass ich so ein schlechter Mensch bin usw. Heute weiß ich, dass es nicht meine Schuld ist, dass es die Umstände in meiner Kindheit und meiner Jugend sind, die mich krank gemacht haben. Ich gebe meinen Eltern keine Schuld, das nicht, denn sie wussten es einfach nicht besser. Aber ein Stück weit tragen sie trotzdem die Verantwortung daran, denn die Anzeichen waren deutlich damals und sie haben sie ignoriert. Ich war ein Kind, ihnen mehr oder weniger hilflos ausgeliefert. Sie waren die Erwachsenen und auch wenn sie durch ihr eigenes Leben vielleicht es einfach nicht anders konnten, so hätten sie doch etwas ändern können, wenn sie sich allem gestellt hätten und etwas hätten ändern WOLLEN. Aber sie haben den "einfachereren" Weg gewählt und die Augen verschlossen.
    Heute bin ich erwachsen und trage selbst komplett die Verantwortung für mich und mein Handeln. Nun ist es an mir, etwas zu ändern, etwas zu verbessern. Aber damals war ich ein unschuldiges Kind, das sich nicht wehren konnte.
    Wenn ich wieder mal einen Wutanfall habe,dann nehme ich mir eine Auszeit,schließe mich in mein Zimmer ein,heule ne Weile oder lenke mich mit irgendetwas ab,habe da so ein Wutbällchen mir gemacht,aus einem Luftballon mit Sand gefüllt,was gut in der Hand liegt,die Idee kam von meinem kleinen Sohn John 8 Jahre. Wir haben davon ganz viele gebastelt.
    Das wünsche ich mir auch, dass ich das könnte... Aber wenn ich nen Wutanfall bekomm, dann geht das so schnell, dass ich nicht mehr reagieren kann und schon hat es mich überrollt. Ich kann dann nimmer stoppen und mir ne Auszeit nehmen, dann fliegt was ich in die Hand bekomme, durch die Wohnung. Irgendwie muss ich das noch schaffen, dass ich irgendwelche Warnzeichen erkenne, dass ich eben kurz vor Ausbruch des Wutanfalls irgendwas an/in mir registriere, das mich dann reagieren und dagegen steuern lässt.

    Aber ich finde, du bist auf einem sehr guten Weg, deine Verhaltensstörungen immer mehr in den Griff zu bekommen, Mona. Du hast viel erkannt und schon gute Wege und Möglichkeiten gefunden, dagegen an zu gehen! Ich wünsche dir auf diesem Weg weiterhin ganz ganz viel Kraft!

    Liebe Grüße
    gelberose

  4. #4

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    Hallo Rose und hallo Mona,

    habe gerade den Beitrag hier entdeckt und muss sagen, das vieles was ihr beide geschrieben habt, mir absolut aus der Seele spricht.
    An manchen Tagen mag ich Menschen um mich rum, oder muss mich andauernd bei einer Freundin, oder so, melden. Will mich dann mitteilen, denen ihre Sachen hören, mitfühlen. Und dann kommen die anderen Tage... ich will niemanden sehen, oder hören. Nichts. Viele irritiert das, da ich an einem Tag noch super "sozial" war und mich dann wochenlang nicht melde. Ein paar haben sich allerdings damit "abgefunden" und akzeptieren das so.
    Im Streit (meistens mit meinem Freund) raste ich oft aus. Im Normalfall bin ich ein friedlicher Mensch, aber wenn so eine Situation da ist, dann schaltet sich irgendwas bei mir ab. Ich raste aus, richtig doll. Schmeisse Sachen durch die Gegend, oder reiße Bücher auseinander. Und ja, auch ich wünsche mir oft genug, dass mein Freund mich schlägt, wie bei dir Mona. Irgendeine Reaktion, eine Gefühlsregung, irgendwas. Aber eigentlich will ich nur bestraft werden, ich zu sein.
    Und was bei mir ganz schlimm ist: meistens schnappe ich mir meinen Autoschlüssel und fahre. Bekomme das meistens gar nicht richtig mit und lande dann aufeinmal in einer fremden Stadt. Was das für Gefahren das sind. Nicht wirklich für mich, denn ich bin mir dabei ergal, aber für andere. Gerade wenn ich mit dem Auto unterwegs bin. Dafür schäme ich mich sehr.
    Des Weiteren habe ich sog. Dissotiationen. In letzter Zeit immer schlimmer. Die Alpträume, die ich nachts habe, ziehen sich dann auch den Tag über lang. Meist sehe ich mich selbst ind der Situation, in der ich wegtrete. Das ist ziemlich unheimlich und unangenehm.
    Naja... wollt nur auch mal was zu dem Thema sagen, hoff, es kommt vll ne Antwort... würde mich darüber freuen!
    Alessandra

  5. #5
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    Hallo Alessandra,

    ja, was du beschreibst kommt mir bekannt vor... Wenn auch nicht das mit dem Auto, da ich keines habe... Aber Gegenstände durch die Gegend schmeißen und so, ja, das kenn ich. Hab neulich Teile der Küche demoliert... Kannst du noch irgendwas machen, wenn du so Ausraster bekommst, kannst du noch irgendwie reagieren? Kannst du deinem Freund vielleicht sagen, dass er, wenn ihr so streitet, dir den Autoschlüssel weg nehmen soll, damit du gar nicht mehr in Versuchung kommen kannst, mit dem Auto weg zu fahren und damit dich und andere zu gefährden?

    Zu deinen Dissoziationen, auch die kenn ich sehr gut. Bei mir sind sie allerding wesentlich besser geworden seit ich Therapie gemacht hab. Wär das vielleicht auch eine Option für dich?

    Liebe Grüße
    gelberose

  6. #6

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    Hallo Rose...

    Also zu dem noch irgendwas machen, wenn ich "im Wahn" bin. Nee, gar nicht. Das Problem ist daran, dass ich die ganze Zeit denke, dass ich voll zurechnungsfähig bin und dass ich im Recht bin. Das total beschissen. Bin dann ne wild gewordene Furie. Später merk ich dann, dass das total blöd war. Naja, das Gefühl ist einfach nur ätzend. Will das nicht mehr.
    Naja und wegen dem Streiten und den Autoschlüsseln... er hat am Mittwoch mir die Autoschlüssel weg genommen. Ich bin dann ne halbe Stunde raus gegangen und dachte ich wär wieder runter gekommen. Dann bin ich wieder zu ihm und hab mir den Schlüssel genommen. Er wollte allein sein. Hmm... naja... und dann ist das halt passiert. Wir haben jetzt jedenfalls besprochen, dass er mir wenn ich so drauf bin, auf jeden Fall den Schlüssel nehmen soll und NICHT wieder geben soll, egal was ich sage oder wie ich rum schreie.
    Mich hat den Tag nur so verletzt, weil er meinte, er erträgt meine Nähe nicht mehr. Das tat weh.
    Zum Thema Therapie . In Therapie bin ich tatsächlich mittlerweile. Ich war seit Weihnachten bis Mitte Januar auf der Kriseninterventionsstation der Psychatrie. Und seit dem bin ich halt in ambulanter Therapie . Leider fühl ich mich da nicht wirklich ernstgenommen. Mal schauen, wie sich das entwickelt. Mir wird halt immer erzählt, ob dbt was für mich wäre. Die Sache ist nur, dass ich von Anfang an gesagt hab, dass ich das auf jeden Fall machen möchte. Weiss nicht, wie oft ich das dem Thera noch sagen soll. Der erzählt immer das Selbe. Ich denk, ich such mir vielleicht nen anderen Therapeuten suche.

    Liebe Grüße
    Alessandra

  7. #7
    Mitglied SuS e.V. Forenleiterin
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    Hallo Alessandra,

    die Vereinbarung mit deinem Mann wegen des Schlüssels find ich richtig gut! Ich hoffe, er hält sich dann auch dran.

    Dass dich seine Aussage verletzt hat, kann ich sehr gut verstehen, hätte es mich an deiner Stelle auch. Ich finde, da solltest du auf alle Fälle nochmal mit ihm darüber reden, ob er das z.B. nur in dem Moment so empfunden hat oder ob das generell so ist.

    Dass du in Therapie bist, finde ich sehr gut. Wenn dein Thera nicht der richtige ist, dann solltest aber wirklich wechseln. Aber vorher solltest vielleicht nochmal mit ihm reden, ihm klipp und klar sagen, was dich stört und ihn fragen, warum er das DBT nicht mit dir macht.

    Liebe Grüße
    gelberose

  8. #8
    Cocolino

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    oh man,.
    vieles davon erinnert mich doch arg an mich,.
    leider bin ich an BPS erkrankt,..und ich habe auch meine Wut,..meine Agression,..die ich wie im Wahn auslebe dann. Furchtbar! Oftmals wenn ich mich verletzt oder entwertet fühle,..ich nehme Sachen auch anders wahr, als andere Personen sie meinen,..denke jedesmal, es richtet sich was gegen mich und dadurch entsteht meine aggressive Abwehrhaltung,..mitlerweile hauptsächlich nur noch verbal gegen andere,..dass war in der Vergangenheit aber auch schon anders.(Ich zahle heute noch eine Körperverletzung ab,..die ist nach einem Streit mit meinem EX passiert, ich habe einen Polizisten schwer verletzt,..).Aggressionen gegen mich kenn ich auch,.möchte ich aber nicht weiter ausführen. Ich habe im Keller nun alte Möbel stehen,..die kann ich nach Lust & Laune zerkloppen,..dass brauche ich auch,..sonst würde meine Wohnung nicht mehr stehen.
    Im Zwischenmenschlichenbereich sieht es auch düster aus,..ich hab dann meist eine Person an der ich sehr hänge, aber die auch gleichermaßen abwerte....ich hatte Phasen von Promiskuität..hat meine lange Beziehung, fast mein Leben zerstörrt. Ich fühle mich grad sehr schlecht wenn ich das schreibe,..weil ich wünschte dem wäre nicht so,..ich hab sehr viel Therapie hinter mir und noch vor mir,..und das was bleibt ist die Unzufriedenheit,..wieder nicht genug für ein vernünftig funktionierendes Leben erreicht zu haben.

  9. #9

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    Hallo gelbrose
    Verhaltenstörungen haben was mit Ängsten zu tun, zumindest auf jeden Fall bei mir. Ich kann manche Ängste nicht mal erklären und weiss auch mittlerweile nicht wie ich damit umgehen soll. Seit 2 Monaten nehme ich jetzt nichts und möchte es auch weiterhin durchhalten. Speed ist eine Droge das das Nervensystem sehr überrezit vorallem nach Jahrelangem Konsum. Ich bin eig ein sehr offener Mensch habe gerne viele Leute um mich herum. Doch Mein Problem ist dass ich meine Ängste und vorallem das Zittern unter Menschen nicht kontrollieren kann. Es hat i-wann vor Jahren angefangen. Ohne Baldrian gehe ich nicht aus dem Haus. Das Zittern mindert sich dadurch und ich kontrolliere meine Gefühle zwar besser, jodoch jedes mal wenn ich eine gewisse Zeit schaffe nichts zu nehmen, nach ungefähr einem Monat hab ich keine Kontrolle mehr über meinen Körper, meine Gefühle spielen verrückt das Zittern taucht wieder auf und Ängste vor allem möglichen. Dieses Jahr hab ich immer wieder 1 monat durchgehalten nichts zu nehmen und hab es dann jedes mal nach genau einem Monat doch getan nur um wieder den Alttag normal leben zu können. Psychische Abhängichkeit verspüre ich diesemal 2weniger, ich muss mich nicht dazu zwingen nicht zu nehmen. Doch komischerweise hab ich wohl immer wieder einen körperlichen Entzug der erst nach einem monat dieses mal einbisschen später auftritt. Ich stell mich meinen Ängsten immer und probieren zu analysieren warum es so ist , jedoch komm ich auf keine Ergebnisse. Wie gehts ihr mit dem ganzen um? Und habt ihr vielleicht ein paar Ratschläge wie ich mich verhalten könnte. Denn diesesmal bin ich echt stolz auf die 2 Monate und möchte es wirklich viel länger durchhalten. Danke im Vorraus

  10. #10

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    Ich warte jeden tag auf eine Antwort, doch irgendwie hat keiner interesse dran zurück zu schreiben. Schade = ).

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