Hi Politoxe,
Weisst, man kann ein sehr spezieller Fall sein und man kann unheilbar erkrankt sein - aber das schließt gewiss nicht aus, dass man lernen kann, clean und ohne Extreme alltagsfähig zu sein und ein zufriedenes Leben zu führen. Meine Meinung und ErfahrungSolche ich-werd-nie-gesund Gedanken beeinträchtigen erheblich, da dir vorgegaukelt wird, dass der Weg unendlich ist und du dich somit selbst hemmst und der Weg eben dadurch unendlich wird. Alles ist relativ - eine vollständige Heilung ist wahrscheinlich nicht drin, aber vielleicht eine solide Alltagsfähigkeit? - Warum nicht das als Ziel anvisieren?
Letztlich ist es auch gar nicht so essentiell ganz exakt die Diagnosen zu haben, wenn sich bei einem so vieles vermischt, kann das manchmal nie abschließend geklärt werden. So ein Fall bin ich auch - aber man kann an die Ursprünge gehen, wenn man die Symptome nicht genau zuordnen kann. Das sollte aber mit qualifizierter Begleitung erfolgen.
Zu deinem Plan mit der Hypnose: hast du dich wirklich schon ausreichend über Traumatas, PTBS
und Co. informiert? Es ist sehr gefährlich Erinnerungen zu erzwingen! Und es ist meist eben nicht so, dass es aufhört, sobald du dich daran erinnerst, das ist ein Mythos! Du solltest vielleicht erstmal clean und/oder stabilier werden, vorher wird ein qualifizierter Behandler eh nicht an dein Trauma
rangehen. Es ist Hilfe zur Selbsthilfe angezeigt, schau zu, arbeite an deiner Stabilität, such dir ne passende Klinik - die haben manchmal bis zu 3 Jahren Wartezeiten (!)- und versuche bis zur Aufnahme die Behandlungskriterien zu erfüllen.
lg,
grany





Solche ich-werd-nie-gesund Gedanken beeinträchtigen erheblich, da dir vorgegaukelt wird, dass der Weg unendlich ist und du dich somit selbst hemmst und der Weg eben dadurch unendlich wird. Alles ist relativ - eine vollständige Heilung ist wahrscheinlich nicht drin, aber vielleicht eine solide Alltagsfähigkeit? - Warum nicht das als Ziel anvisieren?
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