erfahre grad immer mehr, dass als allererstes Ich bei mir bleiben muss, dass das das wichtigste ist. Andere können mich nur wirklich lieben, wenn ich mich selbst liebe oder zumindest akzeptiere -

erfahre grad immer mehr, dass als allererstes Ich bei mir bleiben muss, dass das das wichtigste ist. Andere können mich nur wirklich lieben, wenn ich mich selbst liebe oder zumindest akzeptiere -

Ich liebe Menschen - das beschäftigt mich sehr, sehr. Aber diese Liebe ist nicht gesund - sie erwartet Gegenliebe, geliebt sein wollen vom anderen, beachtet und geschätzt werden. Weil ich es mir selbst gegenüber nicht genug tue?
So viele Gefühle toben in mir, die sich alle an Menschen festmachen. Liebe, Hass, Angstsind die vorstechendsten. Bedürfnisse hab ich, die mit Menschen verknüpft sind. Geliebt werden wollen, Kontakt haben wollen, respektiert werden wollen,.......... och Mensch!

Langsam komme ich weiter, was meine Abhängigkeit von Menschen angeht. Gestern hab ich was erlebt, dass mich sehr gekränkt hat. Eine Freundin von mir hat auf eine lange Email meinerseits "nur" mit einem kurzen, knappen Satz geantwortet. Ich reagierte zunächst gekränkt, beleidigt und voller Angstvor der nicht zu übersehenden Distanz. Dann passierte folgendes:
Umgang mit Schmerz:
Ich fühlte Schmerz in mir und gleichzeitig war ich fähig mich von
> ihm zu distanzieren. So wie eine reife Mutter mit einem KInd im
> Trotzalter umgeht. Sie lässt sich nicht in den Kindestrotz hineinziehen.
> Sie agiert nicht, sie straft nicht, sie schimpft nicht, sie gibt ihm
> nicht, was es will - sie lässt es toben und ist dabei voll präsent und
> dabei - liebt weiter.
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