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Thema: Diagnose Schizoaffektive Störung

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  1. #1
    elastic

    Standard Diagnose Schizoaffektive Störung

    hallo

    ich hab heute meine neuere Diagnose erfahren und bin im Moment ziemlich verwirrt: Ich lebe seit Jahren (11 an der Zahl) im Glauben Schizophrenie zu haben . Die neue Diagnose schizoaffektive Störung genau F25.9 wift nun neue Fragen auf. Worauf man nun achten muss, was ist neu oder soll man weitermachen wie bisher.
    naja vielleicht kann ja mir ja einer weiterhelfen. Hab schon so die groben definition gelesen. Das ganze erklärt bei mir vieles.
    naja vielleicht beruhig ich mich ja von ganz allein wieder....

    elastic

  2. #2
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    Standard

    Wenn du aber drüber schreibst, dann wird es sicher nicht schaden und vielleicht eben auch beim runter kommen helfen.

    Was erklärt die Diagnose nun alles?
    Was ist nun im therapeutischen Bereich geplant oder gibt es dazu noch keine Aussagen?

    LG Franz

  3. #3

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    Standard

    Was mich interessieren würde, hat man nun die Diagnose Schizophrenie aberkannt oder stehen jetzt beide Diagnosen nebeneinander? Und hat man dir denn einfach die Diagnose genannt und gar nichts erklärt dazu? Weil das würd ich dann schon bissel doof finden...

  4. #4
    elastic

    Standard

    ich hab die diagnose auf dem überweisungszettel gelesen. ehrlich gesagt ich kann mich mich nicht erinnern das man mal direkt übermeine Diagnose geprochen hat. ich hab aber auch nie nie gefragt, bzw mich nicht so recht getraut. Im gepräch wird mir meistens nur gefragt wie es mir geht ob ich wie ich zurechtkomme. und dann wrden die medikamenten verschrieben. Ich habe mal psychedukatives training gehabt. aber da lernt man das alles ja eher allgemein.
    Meine erstdiagnose" paranoid-halluzinatorische Schizophrenie" weiss ich auch nur weil ich den Bericht vin meinen ersten Krankenhausaufenthalt 1997 gelesen habe.
    Es liegt sicherlich auch anmir. da ich nie gefragt.
    Ich hab viel selber gelesen, aber wie gesagt eher allgemein über alles
    Für mich ist halt der affektive aspekt nun neu
    Geplant im therapeutischen bereich ist eigentlich garnichts. ich bekomme seit 2 Jahren rente weil ich meine Umschulung nicht mehr geschafft habe. Therapieren tue ich mich selber in dem ich halt 3 mal die woche 2h arbeiten gehe. sonst versuch ich die balance zuhalten. meine Frau gibt mir viel halt ( ich bin 35 Jahre alt) .
    ich arbeite daran irgendwie mein Selbstwert gefühl aufzubauen.
    2005 war ein sehr schlimmes jahr für mich ich war sehr schwer depressiv . ich hab aber wie es nur ging zu kämpfen es ging auch so immer aufwärts bis vor einiger Zeit.
    Jetzt stagniert alles undich weiss irgendwie nicht weiter. Ich hab auch bis vor einer woche noch jeden tag 2-3 stunden gearbeitet.
    Mein arzt sagt so in etwa die Krankheit hat halt höhen und tiefen und kenne ich doch schon.
    Ich hab auch gedacht es liegt irgend wie an den medikamenten ( nehme früh 60mg abends 80mg Zeldox +40mgEquilibrin und bei bedarf seroquel ) und ich müsste vielleicht reduzieren. aber da hab ich bisschen schiss davor weil ich da nur noch angepannt und unruhig bin.

    noch dazu : der Diagnoseschlüssel stand auf dem überweisungs formular, nicht die diagnose selber

    ich denke mir das auch die diagnose schon einige jahre so steht ich aber eben so halt nichts davon wußte.
    . Im bezug auf die krankheit habe ich eigentlich aufgegeben das es noch irgendwie besser wird . Ich leide vor allem darunter das ich mich ganz schnell in etwas reinsteigern kann und dann nicht mehr zu ruhe komme auser mit bedarfsmedizin und mich mal hinlegen. nachh alt so einem paarstündigen hoch falle ich dann in ein loch und alles ist hoffnungslos ohne ziel. wie jetzt im Moment nun wieder auch .....da bin ich dann auch gereizt und eine zumutung für meine Umwelt. Es sind eben diese ständigen gefühlswechsel die mein leben bestimmen
    Geändert von gelberose (06.08.2009 um 19:58 Uhr)

  5. #5
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    Standard

    Ich finde es erschreckend und schockierend, dass bei so einer Diagnose keine Therapie veranschlagt wurde!!!! Auch, dass man dich so wenig informiert hat. Klar hättest du nachfragen können, aber in meinen Augen macht einen guten Arzt vor allem aus, dass er gut auf die Patienten eingehen kann und sie aufklärt!
    Also, ich würde dir dringend raten, dich nach einem Therapeuten umzusehen! Mit Therapie kann man heutzutage viel machen, man muss nicht alles einfach hinnehmen!

    Liebe Grüße
    rose

  6. #6
    elastic

    Standard

    ich hatte auch schon so eine Idee mal und hatte mir selber einen gesucht hab dann aber irgendwie bisschen Ärger mit meiner damaligen Ärztin bekommen die sagte das ich nicht therapiefähig sein. Zum anderen war dieser Therapeut auch nicht gut undhatte irgendwie selber probleme. ich hab das alles schnell wieder abgebrochen.

    Ich weiss aber das ich dringens so was bräuchte . ich hab aber angst wieder so enttäuscht zu werden

  7. #7

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    Standard

    Mhm, solltest wirklich nochmal mit dem Arzt drüber reden der dir jetzt die Diagnose gegeben hat. Stimmt schon, bei Schizophrenie ist meist "nur" medikamentöse Behandlung wirklich wirkungsvoll. Aber wenns jetzt ins affektive geht, und du berichtest auch davon, dass du schon Depression hattest...dann halt ich ne Therapie schon für denkbar. Also sprich es wirklich nochmal an...

  8. #8
    elastic

    Standard

    ach ich dank Euch jetzt schon. mir ist auch soeben was klar geworden ob mich man nun diagnostisch in diese oder jene Schublade steckt, für mich ändert sich im grunde genommen nichts höchtens vielleicht eine neue sichtweise.
    Ich hab gerade mit meiner frau telefoniert sie ist geade auf reise in ihr heimatland. Vorzwei Jahren ist ihre Mutter gestorben die wichtigste Person in ihrem Leben. Ihren Vater geht es auch nicht so gut er ist 74, halbseitig gelähmt und er sieht im Momentsehr schlecht aus. Das ich für sie dasein kann ist für mich eine wenn nichtdie wichtigste Lebensaufgabe und Erfüllung und die beste Therapie zuglaich. das kann kein Mediziner und therapeut besser hinbekommen.
    Wünsch Euch einen schönen Abend

  9. #9
    Mitglied SuS e.V. Administrator
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    Standard

    Alles gut und schön, wenn dich deine Partnerschaft so erfüllt und ihr euch gegenseitig helfen könnt

    Aber Therapie ist doch was anderes
    Du solltest dringend erneut nen Therapeuten suchen, einen der sich mit deiner Diagnose auskennt. Medikamentös kann man zwar vieles machen, aber wenn sich deine Situation verbessern soll, dann wird es ohne therapeutische Begleitung nicht gehen.

    Warum deine Ärztin dir Therapiefähigkeit bescheinigt, das ist mir noch ned klar. Warum? Was ist das für eine Ärztin?

    Den für sich richtigen Therapeuten zu finden, das ist vlt sogar der schwierigste Part an einer Therapie . Aber du kannst ja mehrere austesten, deine "probesitzungen" machen und danach entscheiden. ==> Therapie Info Thread

    LG Franz

  10. #10
    Carryon

    Standard

    Meiner Meinung nach spielt es eigentlich gar keine Rolle wie die Diagnose lautet. Das wichtige ist das Du mit Deiner Krankheit einen Weg findest mit dem Du Dich arangieren kannst. Die Aussage Deiner Ärztin find ich völlig daneben. Wenn Du bereit bist eine Veränderung zu versuchen....bist Du eindeutig Therapiefähig. Ich hoffe das ich mich verständlich ausgedrückt habe. Ein kleines Beispiel. Ich habe öfters Kopfschmerzen. Mein HA nennt es Spannungskopfschmerz mein Schmerzthera Migräne mit Aura. Mir ist das egal, tatsache ist einfach das ich die Schmerzen loshaben will, verstehst Du wie ich das meine? Ganz liebe Grüße, Carry

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