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Thema: Ekel, vielleicht Neurose? Was tun? Ratlos!

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  1. #31
    Themenstarter

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    Hm.
    Aber wenn ich dort 3 mal bin, und mir gehts in der Zeit relativ gut und hab keine Probleme, dann bringts mir doch auch nicht viel?
    So wies mir jetzt geht, kann ich auch garnicht viel dazu sagen was ich in so ner Situation fühl und wies mir geht... :/

  2. #32
    chemgirl

    Standard

    Zitat Zitat von Dornenherzchen Beitrag anzeigen
    Hm.
    Aber wenn ich dort 3 mal bin, und mir gehts in der Zeit relativ gut und hab keine Probleme, dann bringts mir doch auch nicht viel?
    So wies mir jetzt geht, kann ich auch garnicht viel dazu sagen was ich in so ner Situation fühl und wies mir geht... :/

    Man fuehlt sich auch nicht immer gleich schlecht wenn man zur Therapie geht.
    Und ich versteh das jetzt nicht so ganz muss ich jetzt ehrlich sagen.... Du sagst Du hast keine Probleme und moechtest nicht zur Krisenberatung, aber Du moechtest eine Therapie machen?

  3. #33
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von chemgirl Beitrag anzeigen
    Man fuehlt sich auch nicht immer gleich schlecht wenn man zur Therapie geht.
    Und ich versteh das jetzt nicht so ganz muss ich jetzt ehrlich sagen.... Du sagst Du hast keine Probleme und moechtest nicht zur Krisenberatung, aber Du moechtest eine Therapie machen?
    Klar fühlt man sich nicht immer gleich schlecht. Aber wenn ich zu nem Arzt geh werd ich sicher irgendwann so Tage haben die richtig mies sind. Worüber ich mit ihm dann auch reden kann.

    Ich hab grade keine Großen Probleme, hatte gerade Ferien, da nimmt das alles ab. Aber in ein paar Wochen ist es sicher wieder soweit, dass die Gedanken überall sind. Natürlich fass ich in der Bahn und so noch nichts an, aber es is jetzt grad nicht so dass ich keine Wiederverwertbare Flaschen anfasse, was auch schon der Fall war.
    Und wenn eben wieder so eine Phase kommt, dann bin ich so ziemlich am Ende mit den Nerven und an groß Weggehn mit Freunden ist nicht zu denken.

    Klar hätte ich zu der Krisenberatung gehen können, aber ich glaube einfach nicht dass es sich mit 2-3x erledigt hat. Möchte nicht den Arzt danach wechseln. Würde dann gern von Anfang an bei einem bleiben wenn er mir denn zusagt.

    Hoffe jetzt ist es etwas verständlicher.

  4. #34
    Themenstarter

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    Das hier ist zwar schon fast n Jahr alt, aber ich werde trotzdem mal den bisherigen Stand beschreiben, einfach um jemand der vllt auch in meiner Situation Mut zu machen etwas dagegen zu tun!

    Es hatte ewig gedauert bis ich nen Psychologen fand der Zeit hatte. Schließlich war ich bei einem Allgemeinmediziner mit Weiterbildung oder so ähnlich. Jedenfalls war das ein ganz furchtbares Monster bei dem es einfach nur aussah wie in der Abstellkammer. Ich habe bei der ersten Sitzung die ganze Zeit geweint, fühlte mich äußerst unwohl und irgendwie machte mir dieser Mann angst ! Das war mir einfach ne Nummer zu groß! Von da an beschloss ich, dass mein zukünftiger Therapeut weiblich sein sollte. Ganz einfach weil ich kein gutes Verhältnis zu meinem Vater habe und mich ernstsprechende Männer an diesen erinnern und das dann einfach zu nichts als Tränen führt.

    Nach 1000 ewigen anrufen von, "Du bist zu alt für ne Jugendtherapie mit 18" und x mal "Du bist auf der Warteliste, haben keinen Platz", fand ich dann schließlich eine nette junge Frau direkt bei mir aus dem Ort, die Therapeutin für Zwangshandlung (? heißt es so?) ist. Dort war alles direkt ganz anders. Helle, warme Räume und einfach ein Ort der Ruhe, zum entspannen, zum wohl fühlen. So war das doch gleich viel besser! Zwar war diese auch wieder eine Kinder und Jugendtherapeutin, jedoch entschieden wir uns beide dafür, dass ich mit (damals) 18 Jahren noch zu ihr könne.

    Die ersten paar Monate sprachen wir fast ausschließlich über meine Ängste. Ich musste Selbstbeobachtungsprotokolle führen und bewusst Dinge anfassen die ich sonst nicht angefasst hätte (Heute kann ich es nicht lassen das Rolltreppengeländer anzufassen, einfach um mir zu zeigen "Jawohl! Ich kanns!" ). Meine Ängste gingen sehr weit zurück, bis gegen Null würde ich sagen.
    Derzeit arbeiten wir an meiner Motivation und meinem Lernschema für die Schule, sodass ich sowenig wie möglich Stress bekomme, da meine "Ekelgedanken" doch sehr vom stress abhängig sind. Daher hoffe ich das wir noch eine Weile zusammenarbeiten, da ich voraussichtlich im März mein Abitur schreiben werde und ich einfach eine stüzende Schulter brauche!

    Wenns mir sehr schlecht geht hab ich ab und zu einfach aus dem nichts das bedürfnis mir die Hände zu waschen, und dann gehts mir eigentlich noch schlechter, gerade weil diese Gedanken wieder aufgetreten sind. Aber im großen und ganzen kann ich mich ganz gut zusammenreisen...


    Ich kann nie davon sprechen, dass ich Lust habe zu ihr zu gehen, weil sie eigentlich ganz albern ist und auch irgendwie nervig aber doch so süß
    aber wenn man so alles vergangene Überblickt, kann man doch eindeutig sehen, dass es geholfen hat!

    Mir hat es damals sehr viel Mut gemacht solche Erfahrungsberichte zu lesen, hoffe das tut meiner für andere nun auch.
    Stehe gerne für Fragen und Antworten bereit

    Herzliche Grüße
    Dornenherzchen

  5. #35
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    Hallo Dornenherzchen,

    wow, das hört sich doch alles recht gut an! Freut mich sehr, dass es besser geworden ist bei dir und du anfangen kannst, ein normales Leben zu leben. Klar ist es noch ein langer Weg, aber du gehst in die richtige Richtung! Ich bin mir sicher, dass dein Bericht anderen Mut machen wird!

    Liebe Grüße
    gelberose

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