Nachdem ich mich hier so ein wenig durchgelesen habe, stelle ich mir gerade die Frage ob mein verhältnis zur Arbeit was ich bisher als Suchteingeordnet habe evtl. stattdessen ein SvV
ist.
Zum besseren Verständnis, bis ich Anfang diesen Jahres in Kur ware, hatte ich so oder so ein sehr ungesundes Verhältnis zur Arbeit ( was ich aber so nie wahrnahm - ich hatte immer eine Erklärung dafür ). Ich bin morgens um ca. 3.00 Uhr aufgestanden, bin dann gegen 4.00 aus dem Haus - habe dann auf 400,-€ Basis Zeitung ausgetragen. Wenn ich dann zurück kam, gabs erst mal Frühstück. Zu meiner eigentlichen Arbeit bin ich dann zwischen 6.15 und 7.30 aufgebrochen ( wohne auf dem Gelände meines Arbeitgebers - das heißt zur einen Tür raus, drei mal umfallen, und dann war ich da ). Feierabend war meist wenn mein Mann schon sehr sauer anrief das das essen fertig wäre, das war dann so zwischen 18:45 und 19:30 Uhr. wenn er gar nicht anrief , weil es nichts warmes gab konnte es auch mal 20 uhr werden. Zu hause lief dann natürlich nicht mehr viel, auser Internet und Essen war da gar nichts, musste ja bald ins Bett. Da wir vor Ort wohnen, habe ich auch öfters mal am Wochenende die Gelegenheit genutzt zu arbeiten.
Warum ich mir jetzt so unsicher bin als was ich es einstufen bzw. sehen soll, ist das was ich dabei empfunden habe. Es tat ja auch irgendwie gut so lange zu arbeiten - irgendwann konnte ich mich so "spüren". Aber anders herum empfand ich es wenn es total stressig war richtig super - ich habe mich fast wie im Rausch gefühlt - dies spricht mehr für Sucht.
Bis ich hier dieses Thema mit den Verkrustungen aufzukratzen gelesen habe ( was ich auch schon immer getan habe ), habe ich mein verhältnis zur Arbeit auch immer als Suchtgesehen.
Wie soll ich es nun einordnen?






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