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Thema: Ich weiß nichtmehr weiter

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  1. #1

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    Standard Ich weiß nichtmehr weiter

    Hallo ihr lieben,
    ich weiß nicht ob es richtig ist das zu posten ich bin auch noch nicht lange Mitglied und eigentlich unsicher ob ich das schreiben soll, aber ich tue es.
    Zuerst möchte ich sagen das ich erst 14 bin. Meine Eltern haben sich kurz nach Weinachten letzes Jahr getrennt, seitdem wuchs sozusagen ein Druckgefühl in mir ich habe mich öfters sehr traurig gefühlt und stand weinend da, seitdem leide ich auch unter schlafproblemen manchmal liege ich 3stunden im Bett und meine Gedanken lassen mich nicht einschlafen, egal wie kramphaft ich versuche zu schlafen und nicht zu denken. Ich habe noch Kontakt zu meinem Vater so ist es nicht (Ich lebe bei meiner Mutter.) aber zu merken wie diese wichtige Person sich langsam entfremdet sich immer mehr von dir entfernt macht mich einfach fertig. Dazu kommt das ich vor einer Woche einen ziemlich.. schockierenden Streit mit einer seehr guten Schulfreundin hatte, ich habe ihr wirklich sehr vertraut , habe ihr aber auch nichts was sie belastet haben könnte erzählt nur kurz nach der trennung meiner Eltern, aber das mit dem Streit kam erst 3 Monate danach. Und als wir uns halt gestritten haben wandten mir aufeinmal auch meine anderen 2 Freundinen den Rücken zu, aufeinmal stand ich fast alleine da. Seitdem bin ich ihrgendwie komisch, als hätte mir das den rest gegeben. (Wir haben uns wieder vertragen aber ihrgendwas ist kaputt gegangen in mir und in der Freundschafft.) Seitdem ritze ich mich, mein ganzer arm ist voll damit. Und ich weiß nicht ob ich wirklich SVV habe oder es einfach nur eine sehr extreme Phase von mir ist weil ich ja auch noch in der Pupertät bin. Ich weiß es nicht, überhaupt weiß ich nichtmehr weiter. Ich habe manchmal angst einfach so, vor fremden leuten. Dan fühle ich mich so als würde ich in ein schwarzes Loch fallen, das ritzen gibt mir das Gefühl schwerelos zu sein für den moment, aber danach denke ich 'wieso hab ich das gemacht?' und tue es dan doch wieder. Ich habe angst in die Schule zu gehen, ich will da einfach nicht hin. Es ist ganz komisch, dieses Gefühl nichtmehr zu können. Ich will nichtmehr. An Selbstmord habe ich schon gedacht, aber letzendes würde ich das eh niemals tun. Das einzige was ich wirklich will ist Hilfe, aber ich weiß nicht ob die wirklich von nöten ist weil ich wie gesagt nicht weiß ob es nicht nur eine Phase ist, weil wenn ich mir richtige Hilfe von einem Psychater holle möchte ich voher wirklich wissen ob ich wirklich SVV habe. Ich habe total angst davor , dazustehen und mir anhören zu müssen 'Das ist nur wegen der Pupertät.' Ich habe angst vor diesen Worten , weil sie wie ablehnung sind und ich dan weiß das ich wirklich keine Hilfe mehr kriegen kann von einem extra ausgebildeten Menschen. Aber ich habe das hier gepostet damit ihr mir vielleicht sagen könnt was ihr dazu meint, wie ihr das ganze einschätzt. Ich habe ja einiges über mich erzählt. Deswegen fände ich es ganz lieb wenn ihr mir sagen könntet ob ihr denkt das das ganze nur eine Phase ist oder eben nicht..

    Grüße eure Lizzia

  2. #2
    Themenstarter

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    Aye es hat zwar noch keiner geantwortet aber ich muss was wichtiges schreiben! Ich war heute zusammen mit meiner Mutter beim Artzt, ich krieg ne Therapie . Ich bin da aber glücklich drüber und wollte das auch, und niemand hat da gesagt das das auch nur was mit der Pupertät zutuen haben könnte.

  3. #3

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    Liebe Lizzia!

    Als erstes möchte ich dir sagen, dass es eine sehr reife und vor allem richtige Entscheidung war, dass du dich wegen deiner Probleme an das Forum hier gewendet hast. Es ist keine Schande um Hilfe zu bitten.

    Du hast in deinem jungen Leben schon einiges durchmachen müssen und solche Erlebnisse, vor allem, wenn sie nicht richtig verarbeitet worden sind, hinterlassen eine Leere, die gefüllt werden muss. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, dass dein Verhalten als eine "Phase der Pubertät" eingestuft wird und gerade deshalb würde ich dir dringend raten einen Spezialisten aufzusuchen. Und glaube mir, du wirst auf jeden Fall ernst genommen und dir wird geholfen. Du leidest momentan sehr, aber wenn du dir helfen lässt, wirst du sehen, dass für deine Probleme auch eine Lösung gefunden wird.
    Bitte habe Geduld und warte auf andere Antworten. Den ersten wichtigen Schritt hast du schon gemacht und du kannst verdammt stolz auf dich sein!

    Ganz liebe Grüsse

    Bonita

    P.S Als ich mit der Antwort fertig war, habe ich deinen zweiten Beitrag gelesen. Es ist wunderbar:-)

  4. #4
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    Hallo Lizzia,

    toll wie du für dich sorgst und wie du das auch angegangen bist. Ich bin sicher das dir auch geholfen werden kann, weil du es selbst möchtest.
    Die Trennung deiner Eltern ist auch ein tiefer Einschnitt in dein eigenes Leben. Muss ein schlimmes Gefühl sein wenn ein sicher geglaubter, geschützter Raum auseinander bricht. Kann gut verstehen das du dich da sehr alleine und traurig fühlst.

    Das du dich da bissel entfremdet fühlst von deinem Vater wird sicherlich der Umstand sein, aber ich glaube du scheinst ja richtig gut auch deine Gefühle und Meinungen zu deuten und auszusprechen (denk ich weil du ja auch scheinbar mit deiner Mutter sprechen konntest und zum Arzt gehen konntest).

    Vielleicht sprichst du das auch genauso mal an bei deinem Vater. Vielleicht findet ihr gemeinsam einen Weg, das es für dich etwas leichter werden kann damit klarzukommen.

    SVV sehe ich persönlich nur als pupertäre Phase wenn es durch Gruppenzwang angewendet wird, aber auch dann würde ich es nicht abtun Also mach dir da wirklich mal keinen Kopf. Ich glaub das wird da wirklich keiner tun und schon gar nicht wenn man weiß wie du dich gerade auch fühlst.

    Freu mich das du da so schnell nun auch Hilfe bekommst und hoffe du berichtest weiter.

    Alles Gute und liebe Grüße

    Bluemchen

  5. #5
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    Hallo Lizzia,

    ich finde es echt super, dass du mit deiner Mutter geredet hast und nun Therapie bekommst. Weißtz, ne pubertäre Phase ist etwas, das so gut wie alle Teenager haben. Und ganz ehrlich, ritzen sich fast alle Teenager? Ich glaube eher nicht... Es ist viel kaputt gegangen in dir im letzten halben Jahr. Erst die Ehe deiner Eltern und dann die Freundschaften, die dir wahrscheinlich noch so ein bisschen Halt gegeben haben. Ich könnte mir vorstellen, dass du durch die Trennung deiner Eltern das Gefühl hast, dass du kein richtiges Zuhause mehr hast. Du hast Angst , total verlassen zu werden und das ist durchaus nachvollziehbar. Du bist in einem Alter, in dem du noch Mutter UND Vater brauchst. Wie ist das denn, wohnt dein Vater jetzt weit weg von euch, wie oft siehst du ihn? Könntest du mit ihm auch mal über deine Ängste (das Entfremden) reden?

    Deine Angst vor fremden Menschen ist auch irgendwo logisch. Du hast auf dein Zuhause vertraut und deine Eltern haben dich unbewusst enttäuscht, weil sie deine heiele Welt kaputt gemacht haben. Und wenn man den Eltern nicht vertrauen kann, wem dann? Bestimmt nicht fremden Menschen...

    SVV heiß ja Selbstverletzendes Verhalten . D.h. nichts anderes als dass man sich mit Absicht selbst Verletzungen zufügt, aus welchen Gründen auch immer. Das tirtt eben in Phasen im Leben auf, in denen man nicht mehr weiter weiß, in denen man nicht weiß, wie man mit bestimmten Situationen anders umgehen soll und kann. Das hat nichts mit Teenager zu tun, sondern mit deiner akuten Situation. Und das ist auch eine Phase (hoffentlich ), aus der du mit professioneller Hilfe wieder raus kommen wirst!

    Liebe Grüße
    gelberose

  6. #6
    Themenstarter

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    ich finde es echt super, dass du mit deiner Mutter geredet hast und nun Therapie http://www.suchtundselbsthilfe.de/fo...lossarlink.gif bekommst. Weißtz, ne pubertäre Phase ist etwas, das so gut wie alle Teenager haben. Und ganz ehrlich, ritzen sich fast alle Teenager? Ich glaube eher nicht... Es ist viel kaputt gegangen in dir im letzten halben Jahr. Erst die Ehe deiner Eltern und dann die Freundschaften, die dir wahrscheinlich noch so ein bisschen Halt gegeben haben. Ich könnte mir vorstellen, dass du durch die Trennung deiner Eltern das Gefühl hast, dass du kein richtiges Zuhause mehr hast. Du hast Angst http://www.suchtundselbsthilfe.de/fo...lossarlink.gif , total verlassen zu werden und das ist durchaus nachvollziehbar. Du bist in einem Alter, in dem du noch Mutter UND Vater brauchst. Wie ist das denn, wohnt dein Vater jetzt weit weg von euch, wie oft siehst du ihn? Könntest du mit ihm auch mal über deine Ängste (das Entfremden) reden?
    Mit meinem Vater kann man über soetwas nicht reden, mein Vater saß auch solange ich ihn kannte auch als die beiden noch zusammen waren eigentlich nur vorm Computer und hat sich abgekapselt, jetzt kann ich erst recht nichtmehr darüber reden , weil er sich immer mehr im übertragenen Sinne von mir entfernt, man weiß ihrgendwan nichtmehr viel über den anderen, sozusagen die Vater-Tochter Beziehung zerbricht weil es einfach nichtmehr so ist als wäre er noch ein Teil der Familie aber ihrgendwo ist ers dan doch noch, das ganze verwirrt mich und macht mir angst.
    Und es ist wirklich so das viel kaputt gegangen ist, man fühlt das richtig das in einem drin ihrgendwas zerbrochen ist was egal wie sehr man es auch versucht nichtmehr ganz gehen wird. Weil man ja weiß das die Eltern niemehr zusammen kommen. Und gleichzeitig habe ich auch noch das Beispiel wie es mit Papa's voheriger Beziehung ausgegangen ist (Er hat sich von seiner Frau getrennt, auch ein Scheidungskind. Also meine Halbschwester.) bei ihr ist der Kontakt ganz abgebrochen. Ich habe angst das dass genauso endet, klar am anfang hällt man noch Kontakt , aber wie wird das wenn ich älter werde? Aber zurück , ich kann mit meinem Vater darüber nicht reden weil er sich um sowas nen (tschuldige) Dreck schert. Auch wenn das ihrgendwie komisch ist, mein Vater kann auch ganz anders sein. Er kann so total liebevoll und nett sein das man denkt man hat den besten Vater überhaupt aber dan kann er auch wieder total rau sein und einen beleidigen.

    SVV http://www.suchtundselbsthilfe.de/fo...lossarlink.gif heiß ja Selbstverletzendes Verhalten http://www.suchtundselbsthilfe.de/fo...lossarlink.gif . D.h. nichts anderes als dass man sich mit Absicht selbst Verletzungen zufügt, aus welchen Gründen auch immer. Das tirtt eben in Phasen im Leben auf, in denen man nicht mehr weiter weiß, in denen man nicht weiß, wie man mit bestimmten Situationen anders umgehen soll und kann. Das hat nichts mit Teenager zu tun, sondern mit deiner akuten Situation. Und das ist auch eine Phase (hoffentlich ), aus der du mit professioneller Hilfe wieder raus kommen wirst!

    Liebe Grüße
    gelberose
    Danke für die Netten worte ich glaube auch das ich das ihrgendwie schaffe, weil ich kann es jetzt nicht so enden lassen.
    Und über Bluemchens Beitrag habe ich mich auch richtig gefreut
    Ich bin froh diesem Forum beigetretten zu sein!

    LG, Lizzia

  7. #7

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    Hallo Lizzia,
    ich denk ich kann Dich in der Situation sehr gut verstehen, hab zwar hier noch nichts von mir erzählt, aber mir gings ziemlich genauso wie Dir.. Der kleine Unterschied war, dass ich keine Hilfe wollte, sondern alles alleine schaffen wollte.. Ich wurde dann sozusagen ''gezwungen'' Hilfe anzunehmen.. Da ich mich aber nicht geöffnet habe, nicht erzählt habe, was mir auf dem Herzen liegt und nun mal keiner in mich hineinschauen kann, hat es mir nichts gebracht.. Ich find es echt gut, dass du selbst Hilfe willst und dies auch zulässt! Ich wünsche Dir alles Gute!
    Liebe Grüße
    Mynona

  8. #8
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    Hallo Lizzia,

    hast du schon mal überlegt, deinem Vater einen Brief zu schreiben, in dem alles steht, was in dir vorgeht? Deine Ängste, ihn zu verlieren, deine Gefühle für ihn aufgrund seines teilweise gespaltenen Verhaltens? Vielleicht ist es ihm gar nicht bewusst?

    Liebe Grüße
    gelberose

    @Mynona: Wie ist es denn jetzt? Kannst du inzwischen Hilfe zulassen?

  9. #9
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    Hallo mal wieder!

    Hallo Lizzia,
    ich denk ich kann Dich in der Situation sehr gut verstehen, hab zwar hier noch nichts von mir erzählt, aber mir gings ziemlich genauso wie Dir.. Der kleine Unterschied war, dass ich keine Hilfe wollte, sondern alles alleine schaffen wollte.. Ich wurde dann sozusagen ''gezwungen'' Hilfe anzunehmen.. Da ich mich aber nicht geöffnet habe, nicht erzählt habe, was mir auf dem Herzen liegt und nun mal keiner in mich hineinschauen kann, hat es mir nichts gebracht.. Ich find es echt gut, dass du selbst Hilfe willst und dies auch zulässt! Ich wünsche Dir alles Gute!
    Liebe Grüße
    Mynona
    Naja..Ich glaube so einfach wird es nicht, ich bin manchmal in den falschen momenten zu verschlossen. Ich habe mich selbst dazu entschlossen, und bin bereit dafür zu kämpfen das alles zu verdauen. Aber ich mache mir schon Gedanken..Bis zum 1. ist seehr viel Zeit kommt mir zumindestens so vor. Ich habe ihrgendwie angst vor dem Therapeuten, auch wenn ich ihn noch nicht kenne. Ich meine ich gehe da am 1. hin ohne zu wissen wer er ist , oder sie. Hoffentlich ist er auch wirklich imstande mir zu helfen, hoffentlich kann er das überhaupt verstehen.
    Hm..Geht es dir im moment den besser?


    Hallo Lizzia,

    hast du schon mal überlegt, deinem Vater einen Brief zu schreiben, in dem alles steht, was in dir vorgeht? Deine Ängste, ihn zu verlieren, deine Gefühle für ihn aufgrund seines teilweise gespaltenen Verhaltens? Vielleicht ist es ihm gar nicht bewusst?
    Ich hab mir das eigentlich noch nie überlegt, danke für den Vorschlag! Aber..Mein Vater hat ein sehr 'praktisches' Denken. Ich glaube diesen Brief würde er einfach ins Fach 'Gefühsduselien' packen und mich von da an einfach als maledait betrachten, er nimmt so wenn man ihm sagt das er ihrgendwo nicht im Recht ist das schon nicht an und sieht es nicht ein, im Brief würde dan ja wohl auch ihrgendwie Kritik gegen ihn mitschwingen weil ich seine art nicht ertrage. Ich glaube das würde ihn eher wütend machen als was gutes zu bewirken.
    Aber trotzdem danke das du dir Gedanken gemacht hast darüber!

    LG Lizzia

  10. #10
    Themenstarter

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    Ganz liebe Grüsse

    Bonita
    Ohje ich fühl mich schlecht.
    Ich hab deinen Eintrag überlesen dabei war der total lieb!
    Und ich bin auch stolz auf mich, aber ich habe auch einwenig angst vor der Therapie .
    Aber ich glaube das kann sich legen wenn die Therapie erstmal begonnen hat , am anfang macht man sich ja immer wahnsinnig viele Gedanke.

    LG Lizzia

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