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Thema: SSv ,,noch können''?

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  1. #1
    BloodAngel17

    Beitrag SSv ,,noch können''?

    Hallöle...

    Sag mal kennst ihr des, das ihr euch an manchen tagen verletzt nur um zu sehen ob ihr es noch könnt?

    Oder besser gesagt , um zu sehen ob ihr es auch könnt wenn es euch eigtl gut geht...

    Ich weiß is eigtl ne dumme Frage , aber ich wollt mal wissn ob des nich nur mir so geht...

    LG

    Bloodangel
    Geändert von BloodAngel17 (09.01.2008 um 16:52 Uhr)

  2. #2

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    Standard

    Guten Tag BloodAngel,

    oh, das kenne ich sehr gut.
    Habe das schon des öfteren aus dem Grund gemacht.
    Oder besser gesagt, aus der Angst heraus, dass ich es irgendwann mit abgewöhne wenn ich es länger nicht getan habe.
    Weil ich einfach denk, ich muss es machen. Weil ich es sonst nicht mehr brauche.
    Schwer zu erklären.

    Aber ja ich kenne es!
    Eigentlich verrückt, denn die meisten (sicher nicht jeder) wollen es los werden und dann ist die Angst etwas Verbundenes zu verlieren, Haltlos zu sein größer als den Schritt es zu lassen.
    Gerade in Momenten, wo der Druck wahrscheinlch eh nicht da ist und man es locker aushalten könnte.

    Hm, geht es dir derzeit so?
    Welche Erfahrungen hast du denn damit gemacht?

    lg Zyna

  3. #3
    BloodAngel17

    Beitrag

    Also es ging mir zB gestern so , ich hab fern gesehen und dann kam auf einmal solch ein Gefühl wie ,,warum mach ich es eigtl sonst jeden abend nur heute nicht?''
    und dann muss ich es machn , weil mich der gedanke sonst nicht in ruhe gelassen hätte...
    Und ja ich glaub ich hatte wirklich angst , das wenn ich es nicht gemacht hätte , ich es nie mehr würde tun können.
    Du hast genau das ausgedrückt was ich nicht beschreiben konnte

    Bei mir ist es immer so , das wenn ich keinen Druck habe die Schnitte erst ganz leicht sind , aber dann denk ich mir was des soll und wieso ichs überhaupt mache wenns nur so leicht is und dann wirds eben genauso tief als wie wenn ich gestresst oder so bin...

    sozusagen ,, ma guggn wie tief ich komme wenn ichs nur so mach''
    Aber ich hör dann meistens auf ,weil ich denke das ich wieder ne arterie treffen könnte.
    Das ist eigtl auch meine größte angst ,
    ich überleg zwar manchmal ob mich jemand finden würde , aber wirklich umbringen würde ich mich nie, ( gut sag niemals nie , aber im Mom bin ich der Überzeugung)

    Wenn ich aufhören würde , würde ich mich auch total unvollkommen fühlen...

    Irgendwie sehe ich bei mir in der letzten zeit nicht mehr durch

    LG

    Bloodangel

  4. #4
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    Also gehört hab' ich davon schon öfter, ihr habt das beide sehr gut beschrieben, finde ich, was ihr meint.
    Vorstellen kann ich mir eine Situation schon, in der man denkt, dass man sich nun verletzten muss, weil man das Gefühl hat es sonst aus irgendwelchen Gründen nicht mehr tun zu können. Es nicht mehr zu schaffen.

    Aber nein, ich kenn' das persönlich nicht. War bei mir nie so.
    Ich weiß nicht, aber ich hatte eigentlich nie das Gefühl, dass ich es nicht mehr machen kann, weil ich es nicht schaffen würde.
    Vielleicht kann ich es mir aber deswegen vorstellen, weil ich vielleicht auch Momente hatte, in denen ich mich geschnitten oder ähnliches habe, einfach weil die Gewohnheit da war - und nicht aus einem Verlangen heraus?!

  5. #5
    BloodAngel17

    Beitrag

    joa ich versteh auch net wieso ich des auf einmal nicht mehr können soll, vllt ist es bei mir auch so ( ich analysiere mich mal kurz )
    das ich denke wenn ich keinen Druck hab , das ich vllt endlich dann mal schmerzen fühle...
    kann doch sein oder?

    Besteht dieses gewohnheitsgefühl bei dir immer noch?

    also ich denke Wenn man an etwas gewohnt ist , hat man dann nicht auch das Verlangen es zu tun?

    Also ich mein , ( gehe jetzt von mir aus)
    wenn ich mich zB jeden abend verletze und es dann einen abend nicht tue fühle ich mich sozusagn solange ,,unwohl'' bis ich es gemacht hab , also hab ich da nicht ein gewisses verlangen?

    LG

    Bloody

  6. #6
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    Nee, also ich denke es war bei mir schon ein Unterschied zwischen dem Verlangen/Drang mich zu schneiden oder so, und einer "reinen" Gewohnheitshandlung.

    Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, also den Unterschied zwischen "ich mach das jetzt, weil ich's brauch" und "ich mach das jetzt einfach so". Vielleicht war es bei mir auch einfach nur mal wieder anders als beim Rest der Welt.
    Ich mache dieses "ich brauch das jetzt" an einem Gefühl Verlangen fest. Und im Gegensatz dazu dieses "einfach so" als eine Art automatisierte Handlung ohne ein aktuelles Gefühl als Grundlage- vielleicht so?!

  7. #7
    BloodAngel17

    Beitrag

    joa des is einleuchtend

    is des damit zu vergleichen wenn man langeweile hat und sich verletzt?
    ( oder wenn man jeden früh aus gewohnheit die zeitung holt )

    ist doch auch ,,einfach so'' oder?


    Sagt mal...

    Wenn man freiwillig in eine Klinik geht , macht man es sich dann ,,zu einfach''?

    LG

    Bloodangel

  8. #8
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    Naja, also sich selbst zu verletzen aus Langeweile, das finde ich ist nochmal was Anderes.. Aber das mit der Zeitung passt ganz gut, finde ich.


    Was soll man sich "zu einfach" machen, wenn man freiwillig in eine Klinik geht?!
    Kurz gesagt, nö, find' ich nicht. Ich finde es ist schon ein sehr wichtiger und oft auch schwerer Schritt einzusehen, dass man alleine nicht weiterkommt und dann in dem Moment Hilfe annehmen zu können, das ist auch nicht immer einfach. Sich aber bewusst dafür zu entscheiden, die Hilfe, die man braucht, auch einzufordern, sich zu holen, das ist nochmal etwas anderes - und auch keineswegs einfach!
    Ich finde, es ist wichtig, dass bzw. wenn man einen solchen Schritt macht, und einfach sind Klinikaufenthalte doch nun auch nicht unbedingt, oder?!
    Wenn du das Gefühl hast, dass das die richtige Entscheidung ist in eine Klinik zu gehen, dann mach das!

  9. #9
    BloodAngel17

    Beitrag

    Naja weil n kumpel von mir ( er hat dasselbe Problem) gesagt hat,
    das ich es mir zu einfach mache wenn ich in ne klinik gehe weil ich mich so davor winde mich mit meinen Problemen richtig auseinanderzusetzen , obwohl ich es doch da tue oder?
    Also denke ich zumindestens , kenn mich bei dem thema noch nicht so wirklich aus...

    Naja ich glaub schon das ich allein nicht weiterkomme , zumindestens nicht nur mit einer ambulanten therapie , aber hauptsächlich tu ich es ja weil ich erstmal zuhause raus will, ist zwar nich so wirklich n grund aber ich kann mir einfach nicht mehr anders helfen....

    LG

    Bloodangel

  10. #10
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    Hm, ich kann nun nicht nachvollziehen, was er damit meint, dass man sich durch einen Klinikaufenthalt weniger oder eben nicht richtig mit seinen Problemen auseinandersetzt, oder wie er darauf kommt, wieso er das meint.
    Ich seh's anders, und meine Erfahrungen waren auch anders. Ich konnte in einer Klinik sehr gut arbeiten und mich mit meinen Problemen auseinandersetzen. Sehr viel intensiver als bei einer ambulanten Therapie - und zum Anderen fand oder finde ich es einfach gut, dass dort so ziemlich immer jemand vom Personal verfügbar ist und ich somit immer einen Ansprechpartner habe, der mehr oder weniger kompetent mit meinem Thema umgehen kann und mir somit auch weiterhelfen kann - gerade in akuten Situationen finde ich das Gefühl einen Ort zu haben, wo man hin kann, sehr wichtig, und das hatte ich.

    Wie schon gesagt, wenn du das Gefühl hast, dass die eine stationäre Therapie besser weiterhelfen oder überhaupt helfen würde, dann mach das!
    Gibt ja auch noch teilstationäre Behandlungen - Tageskliniken, sprich tagsüber Therapie und abends bzw. über Nacht nach Hause - aber wenn sich ein stationärer Aufenthalt positive damit verbinden lässt, dass du von zu Hause raus kommst, warum nicht.
    Solange das nicht der einzige Grund für die Therapie ist!

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