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Thema: Drogenkonsum ohne Sucht möglich?

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  1. #1

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    Standard Drogenkonsum ohne Sucht möglich?

    Hallo!
    Meint ihr, daß es möglich ist, Drogen zu konsumieren, ohne süchtig nach ihnen zu sein? Wann fängt die Sucht an?
    Bei Alkohol zum Beispiel ist es allgemein aktzeptiert, daß Menschen diesen zu sich nehmen, ohne das gleich von Sucht die Rede ist. Viele Menschen betrinken sich jedes Wochenende, um Spaß zu haben, und dieses Verhalten wird allgemein als normal betrachtet.
    Warum geht das nicht mit anderen psychoaktiven Substanzen? Bin ich schon heroin - oder kokain -süchtig, wenn ich mir zweimal im Monat auf Partys etwas davon durch die Nase ziehe?
    Wieso gibt es bei "harten" Drogen scheinbar nur die Möglichkeit zwischen total abstinent oder abhängig?
    Kennt Ihr jemanden, der harte Drogen konsumiert, ohne von ihnen abhängig zu sein bzw. ist das überhaupt möglich?

    Ich persönlich sehe irgendwie nicht ein, wieso ich völlig und für immer auf die Wirkung von Heroin oder Kokain verzichten sollte! Ich möchte nicht körperlich abhängig sein oder auch psychisch total auf Drogen fixiert sein. aber könnte es nicht auch möglich sein, einen "gesunden" unproblematischen Umgang mit diesen Drogen zu finden?

    Auf eure Meinungen bin ich gespannt,

    Shoshanna

  2. #2

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    Nööööö - geht nit !!!

  3. #3

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    Ich persönlich sehe irgendwie nicht ein, wieso ich völlig und für immer auf die Wirkung von Heroin oder Kokain verzichten sollte!
    Klingt sehr nach Trotzhaltung. Aber es schreibt dir doch keiner was vor. Wenn du drauf sein willst, ist es doch deine eigene Entscheidung.

    Sucht fängt meiner Meinung nach im Kindheitsalter an, richtet sich nicht auf etwas bestimmtes. Woran man dann später als Teenager oder Erwachsener schließlich kleben bleibt, ist unterschiedlich. Beim einen sind es Drogen, beim andern Alkohol , der nächste zockt, usw. usf.

    Wenn du 1-2 Mal im Monat konsumierst, bist du zwar körperlich nicht abhängig, aber süchtig wohl schon, sonst würdest du es doch überhaupt nicht machen.

  4. #4

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    doch es geht.
    damit meine ich aber nicht heroin von dem man nachgewiesen körperlich abhängig werden kann.

    es gibt wirklich menschen die nur ab und zu konsumieren. ich kenne manche die machen das seit über 30 jahren so und haben nie den faden verloren in ihrem leben.

    sei dir aber gesagt das ich bei sovielen süchtigen die ich kenne, dies extrem selten ist. vorallem ist der grenzgang verdammt schmal und ich kannte viele wo das anfangs ging, die dann später bitter untergegangen sind.
    Irgendwo sind diese Konsumenten die es dennoch schaffen trotzdem süchtig weil sie konsumieren ja suchtmittel, aber nicht in dem Ausmaß wie andere, deswegen ist das für mich eine streitfrage.

    zu dir.. es kommt drauf ob es bei den wirklich 2 mal bleibt.. das denk ich nicht. wie gesagt ich kenn in der hinsicht vielleicht 3 personen wenns hochkommt aber weit über 40 größenteils schwerst abhängige.. ich würd lieber die finger davon lassen als ein spiel mit dem feuer anfangen.

    lg future
    Geändert von Future (02.02.2010 um 04:57 Uhr)

  5. #5
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    Ich persönlich glaube auch, dass dies möglich ist.
    Obwohl es sicher extrem selten ist.

    Ich verhalte mich da ähnlich, aber naja... bei mir geht es dann eher um Cannabis .
    2-3 Mal im Jahr konsumiere ich das auch. Aber mehr nicht. Dazwischen liegen meistens Monate. Und das tue ich dann meistens um mir etwas zu gönnen. Es ist auch noch nie vorkommen, dass ich es öfter als 5 mal das Jahr gemacht habe, auch wenn das Besorgen überhaupt kein Problem wäre.

    Ich glaube, wenn man wirklich 100%ige Selbstkontrolle und die Willensstärke hat, dann geht das.

  6. #6
    Carryon

    Standard

    Diese Frage hat sich bestimmt schon jede/r gestellt der/die kurz vor nem Entzug, bzw Aufhören stand...das MUSS doch gehn. Aber ich gebe Dir völlig Recht, warum ist Alk ok, ein Joint aber nicht. In anderen Ländern ist es völlig normal das morgens erstmal geraucht wird. In D wurde das aber genauso festgelegt, was erlaubt ist und was nicht. Ich glaub auch nicht das es da jemanden gab der sich dachte: Jugendliche, junge Erwachsene oder überhaupt Erwachsene dürfen/sollen keinen Spaß im Leben haben.

    Mit Drogen fühlt man sich ne Zeitlang gut, also weg damit. ;o)

    Ich denke das hängt auch davon ab wie hoch der Suchtfaktor bei den einzelnen Drogen ist. Wenn man zwei Leute hat und einer davon nimmt H, der andere Raucht wird man sagen: Der mit H ist viel süchtiger, weil viel schlimmer. Jede einzelne Droge, egal welche birgt das Risiko eine Sucht zu entwickeln. Und Millionen Menschen haben schon gesagt: aber MIR passiert das nicht, ICH habs im Griff. Ich kann jederzeit aufhören, blablablablablub. Und genau da liegt die Gefahr. Du denkst Du kannst es jederzeit sein lassen und gut ist aber mittlerweile hast Du schon eine Sucht entwickelt.

    Das nächste Problem....Du konsumierst im moment nur 1, 2 mal im Monat auf ner Party um Fun zu haben, ok. Wenn es Dir aus irgendeinem Grund mal richtig mies geht wirst Du daran denken. Ach, hätt ich jetzt doch was da....ich bin mir sicher das du den Gedanken kennst. Und wie fliesend ist dann der Übergang zum wöchentlichen, täglichen Konsum?

    Ich glaube es ist möglich, aber nur für den Bruchteil von Konsumenten. Und schon sind wir wieder bei: MIR passiert das nie... Es gibt immernoch ne Menge Ärzte die behaupten Gras macht keine Entzugsserscheinungen...da werden Dir süchtige aber was anderes erzählen.
    Jeder trifft diese Entscheidung für sich selbst ob man sich das zutraut oder nicht, ich bin davon überzeugt das ne Menge Leute sich da was vorspielen weils ne Weile funktioniert hat. Verdammen wird Dich hier niemand wegen Deinem Konsum oder sagen: wie kannst Du nur???? Fast jeder hier kennt Drogen, sei es an sich oder an bekannten, freunden.

    Der finale Satz: ich sage es geht...kenne aber keinen einzigen der das geschafft hat.
    Dafür kenne ich aber jede Menge Menschen die Weltmeister daran sich sich selbst zu belügen. LG, Carmen

  7. #7

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    Hat sie schön gesagt, die Carmen...
    Natürlich gibt es Menschen, die das Kunststückchen fertig bringen....
    Das Problem dabei ist nur:
    Es sind verdammt wenige !!!
    Der überwiegende Rest geht den Drogen auf den Leim.
    Wobei Alkohol absolut als Droge zählt...

    Ich habe mal einen Bericht über einen südamerikanischen Arzt gesehen,
    ca. 60 Jahre alt, fit, gesund, aktiv...
    Seit er 16 Jahre alt ist, täglich eine Line Koks am Abend...
    Der sagte mal: "Ihr Westler könnt mit Gold und Koks nicht umgehen,
    weil ihr zu gierig seid!"

    Hat mich beeindruckt - aber auch das ist Quatsch!

    Ich würde es inzwischen - mit einem Vergleich - so ausdrücken:
    "Es gibt durchaus Spieler, die gewinnen!
    ABER: Trotzdem gilt die Regel:

    "Die Bank gewinnt IMMER !"

    Alles andere ist verharmlosendes Gelabbere...

    Natürlich gibt es Menschen, die genießen können,
    sei es das Glas Wein - sei es mal ein Joint.
    Aber es birgt einfach ne Riesengefahr in sich!

    Ich habe auch lange "nur" gekifft und gesüffelt.
    Pulver strikt abgelehnt.
    Mein erstes Koks habe ich mit 18 Jahren gezogen...
    Das erste Heroin ca mit 21 Jahren.

    Aber, es hat mich gekriegt...
    Und, unterm Strich: Isses das bissel Kick denn wirklich wert, so ein Risiko zu fahren????

    Ich weiß, das klingt sehr, sehr spießig und *gäääähn* und so.
    Ich wünsche dir, dass du NIE begreifen mußt, was Sucht aus einem macht...

    LG.Ganesha

  8. #8

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    hey soshanna,
    auch hier kann ich nur sagen, immer wenn man denkt man hat es unter kontrolle, täuscht man sich selbst, denn kontrolle ist die entschuldigung für den konsum *find*
    lg,
    lakritze.

  9. #9

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    Mal andersrum gefragt, für alle, die denken, kontrollierter Konsum von harten Drogen sei möglich: Warum sollte ein Mensch, wenn er nicht süchtig ist, überhaupt auf die Idee kommen sowas zu konsumieren?

  10. #10
    Kassandra

    Standard

    Ja, meiner Meinung geht es, bei wenigen, vielleicht unter anderem bei denen, wo alives Zitat nicht schon die Weichen gestellt hat>>>>
    Zitat Zitat von alive
    Sucht fängt meiner Meinung nach im Kindheitsalter an, richtet sich nicht auf etwas bestimmtes. Woran man dann später als Teenager oder Erwachsener schließlich kleben bleibt, ist unterschiedlich.
    Bei mir war es wohl so............
    Grundsätzlich ist es eine Gratwanderung und das potentielle Risiko in die Sucht abzurutschen bleibt. Manche spielen vielleicht auch nur gerne mit dem Feuer und sind alleine dadurch gefährdet

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