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Thema: Lebensqualität

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  1. #1

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    Standard Lebensqualität

    An Euch,
    die meine Beiträge mitverfolgt haben.
    Ich habe mich jetzt genug gequält. Reicht.

    Meine ärztliche Untersuchung war (wie berichtet) in Ordnung.
    Somit nehme ich an, was im Moment zu meinem Leben gehört.
    Wenn ich ein paar Bier oder eine Flasche Wein trinken möchte, werde ich das tun.
    Und wenn ich meine, dazu eine gepflegte Zigarette rauchen zu wollen, werde ich das auch genießen. Ich verbiege mich nicht mehr.
    Achte darauf, dass alles im Rahmen bleibt und gut is´.

    Was wahr ist, soll wahr bleiben...

  2. #2
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    Meinst du denn, dass du es auch dauerhaft im Griff bzw. unter Kontrolle haben kannst/wirst, dieses "im Rahmen bleiben"?

  3. #3
    Themenstarter

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    Standard

    Meinst du denn, dass du es auch dauerhaft im Griff bzw. unter Kontrolle haben kannst/wirst, dieses "im Rahmen bleiben"?
    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit habe ich das im Griff.
    Sollte mir das entgleiten, bin ich der erste, der um 8.00h beim Arzt vorstellig wird.
    Das kannst Du mir glauben, fibra!

  4. #4
    Themenstarter

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    Mal so nebenbei...
    Mein Blutdruck liegt im Schnitt bei 128/78 Puls 70. Habe 24h Messung durchgezogen und messe weiter zuhause.

  5. #5

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    ????? jetzt bin ich etwas verwirrt. Du gibst dich also der Selbstverarsche hin? Na klar kannst du trinken und rauchen, das kann dir niemand verbieten. Aber wenn ich hier schon von "verbieten" sprechen muss, hat bei dir das Suchtzentrum im Gehirn voll zugeschlagen. Und zwar in dem Sinne, "ach, wofür die Quälerei, die sind doch alle spießig, ich trink mir erst mal einen, dann wirds besser".

    Denke über diese Worte bei deinem nächsten Kater nach, nur wenn du möchtest heißt das. Ich wünsche dir, dass du "es" erkennst.

    Liebe Grüße

  6. #6
    Themenstarter

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    @paindrop82

    Ist ja wirklich löblich, dass Du täglich so eisern gegen Deine Sucht kämpfst. Respekt!
    Hoffe für Dich, dass der Krieg gegen Dein "Suchtzentrum" weiterhin erfolgreich bleibt.

    Ich habe beschlossen, mich nicht zu etwas zu zwingen, was ich im Moment garnicht möchte.
    Vielleicht kommt mal der Punkt, dass ich einfach auch dazu "nein" sage und dann geht das von alleine und ohne Zwang.
    Kenne es von mir in Bezug auf anderen Drogenkonsum und auf Ernährungsumstellung mit großem Erfolg bis heute.

    Alles, zu was man sich zwingen muss, geht auf Dauer nicht gut.
    Ich wünsche dir, dass du "es" erkennst.
    Das wünsche ich Dir auch!

  7. #7

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    Moin, Carl,

    Deine ersten Beiträge ließen ja - und das wirst Du wohl zugeben - schon vermuten, dass Du ein Alk-Problem hast; ansonsten hättest Du dieses Forum auch kaum aufgesucht, nech?! Wenn Du jetzt aber, u. a. nach eingehenden ärztlichen Untersuchungen, auch selber der Meinung bist, maßvoll mit Alk umgehen zu können, steht es mir nicht zu, daran zu zweifeln. Schließlich kenne ich Dich ja praktisch gar nicht, das tust eigentlich nur Du selbst.

    Zum Thema "verbiegen": Da kommen mir automatisch die Begriffe "dürfen" und "wollen" in den Sinn. Zumindest in der (ambulanten) Therapie , in der ich mich befinde, wird ein gesteigerter Wert darauf gelegt, dass der Süchtige zu der Einsicht gelangt, nicht mehr konsumieren zu wollen. Das hat meines Erachtens schon ein wenig mit Selbstbetrug zu tun. Natürlich will ich nicht mehr saufen oder kiffen , aber in erster Linie eben deshalb, weil ich es aus medizinischer Sicht nicht mehr darf. Der Zug des kontrollierten Konsums ist für mich halt abgefahren, und das war praktisch von der ersten Flasche (der ersten Tüte, der ersten Nase) an der Fall.

    Ich sehe für mich keinen Sinn darin, mich dieser haarspalterischen Selbstverleugnung hin zu geben und innerlich ständig ein "Ich will nicht!" runter zu beten, wobei ich genau weiß, dass ich es ganz einfach nicht darf. Genauso verhält es sich (bei mir) mit den Strukturen, die ausnahmslos jedem Süchtigen angeraten werden, sie in seinen Alltag einzuflechten. Mag ja für viele was bringen, für mich hat es jedoch den üblen Beigeschmack konditionierten Pawlowschen Verhaltens und widerspricht somit einer freien willentlichen Entscheidung.

    Ich will auf meine Art trocken und clean sein, und nicht so, wie andere wollen, dass es gut und richtig für mich sein darf. Jedenfalls wünsche ich Dir viel Erfolg und eine selbstkritische Beobachtungsgabe für Dein weiteres Leben.

    Gruß, Paule

  8. #8

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    Alles, zu was man sich zwingen muss, geht auf Dauer nicht gut.
    Ist ja nicht so, dass ich diese Selbstveralberungsschiene nicht auch ewig gefahren wäre, Carl.
    Ich mache das jetzt bei dir, wie ich es lange bei Paindrop gemacht habe:
    Ich werde hier erst wieder etwas von mir geben, wenn sich auch wirklich etwas tut!

    Wünsch dir was! LG.Ganesha

  9. #9

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    Hallo Carl, Hallo Forum,

    hmm...ich bin auch etwas irritiert - da sind gaaaanz feste Vorsätze...und plötzlich ist das alles Blödsinn.
    Erst die totale Begeisterung (kann man zu stehen, wie man mag), dann wieder Argumente, daß das Leben mit Suchtmitteln schöner sei und eine größere Lebensqualität bieten würde.

    Und diese Aussage mag ich so nicht unwidersprochen stehen lassen.
    Ich habe geraucht und ich tue es nicht mehr - ich weiß also, von was ich spreche. Welche Lebensqualität steigt durch das Rauchen??? Es tut sich viel in der Gehirn-Chemie - aber daß durch das Nikotin die Lebensqualität steigt.....es tut sich ne Menge im Körper....aber Lebensqualität - da muss man wohl erst das Wort Lebensqualität definieren. Und offensichtlich haben wir da ganz unterschiedliche Definitionen.
    Ich habe gekifft und tue es nicht mehr - und auch hier ist meine Lebensqualität nicht gesunken - nein, sie ist gestiegen.

    Ich halte es für völlig legitim zu sagen, daß man sich halt nicht damit beschäftigen möchte, daß man ganz zufrieden ist mit dem eigenen Verhalten mit den Suchtmitteln, auch finde ich persönlich Sucht ganz legitim, aber die Lebensqualität als Grund zu nennen, das finde ich nicht stimmig. Das empfinde ich als Ohrfeige für alle Nichtraucher (die bestimmt keine schlechtere Lebensqualität haben, nur weil sie nicht rauchen), für alle Leute, die sich nicht betrinken möchten, und so weiter.

    Wieso soll Lebensqualität das Argument sein?
    Und ...."Du magst dich nicht weiterquälen..." ...hmm...ganz schön entspannter Umgang....

    Alles Gute für dich
    Wolke
    Geändert von Wolke (13.07.2010 um 11:01 Uhr)

  10. #10

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    Hallo Carl,
    ich bin nun auch etwas erstaunt über deinen Sinneswandel. Kann mich da an noch so einige andere Worte erinnern und auch deinerseits an grosse Freude...
    Ich weiss nicht was los ist, warum Dir das derzeit zu anstrengend ist, man kann nicht jeden Tag einen neuen Fortschritt erwarten, Fortschritte geschehen langsam und sind Mühselig, aber auf einer Stelle stehen zu bleiben ist auf Dauer sehr frustrierend.
    Wenn Du deine Stimme, mal in der Stille wahrnimmst, weisst Du genau was ich Dir sagen will.
    Aber auch ich will Dich nicht überreden, kann aber allerdings auch nur jemanden helfen, dem wirklich geholfen werden will.
    Wünsch Dir natürlich Glück,
    deine Lakritze.

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