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Thema: Angst vor Entzug

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  1. #11
    uwe53

    Standard

    Ob ihr mir das glaubt oder nicht: Ich war vor einigen Jahren wegen meiner Alkoholabhängigkeit bei der Drobs. Dort hat ein erfahrener Mitarbeiter, den ich schon jahrelang vorher kannte vorgeschlagen, die Distra´s als Substitution gegen erneute Alkoholrückfalle einzusetzen
    unglaublich, da kannste den klageweg beschreiten, wenn du es beweisen kannst.
    jetzt hast du nicht nur die alkabhängigkeit an der backe, distraabhängigkeit ist noch viel schlimmer, gras auch noch
    das schreit nach lzt mit anschließender betreuung.

    lg uwe

  2. #12
    - ModeratorIn
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    @dry
    Derlei Empfehlungen sind bei bestimmten Krankheiten tatsächlich gar nicht mal so selten, wie man annehmen sollte. Ein Freund von mir ist querschnittsgelähmt und hat üble Spastiken. Ihm wurde im Fachkrankenhaus auch geraten, THC einzusetzen, weil man damit im Vergleich mit zugelassenen Medikamenten bessere Erfahrungen gemacht habe. Auf Nachfrage hinsichtlich Suchtentwicklung sagte man ihm, dass dies auch bei den Alternativen keineswegs auszuschließen sei.
    Knochennekrosen sind extrem schmerzhaft, und einige Schmerzpatienten haben tatsächlich mit THC gute Erfahrungen gemacht. Kann mir einen derartigen Ratschlag also ganz gut vorstellen.

  3. #13
    Themenstarter

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    Ich bin damals zwar nicht nach Holland gezogen, habe den Versuch mit THC trotzdem gewagt, um festzustellen, daß dies nicht ausreicht um eine befriedigende Schmerzlinderung zu merken. Allerdings brauchte ich das Zeug dann für die Psyche, hab´vor drei Jahren aber komplett aufgehört zu kiffen ! Bevor ich wieder in eine Ballaburg gehe, wo hinterher ein schlimmer Alkoholrückfall vorprammiert ist, nehme ich lieber noch eine zeitlang ABGEZÄHLTE Distra´s, ich kenne das Zeug wie erwähnt seit Jahren und werde weiterhin mein sanften Entzug zusammen mit eingeweihten Medizinern und einem Psychoanalytiker machen. Ich kann mir nach den ganzen schlimmen Erfahrungen der letzten Jahre in Kliniken,Psychatrien, etc. zur Zeit nichts anderes zumuten.Als Suchtexperte weiß ich, daß man sich selbst nicht belügen kann ohne das man es merkt!
    P.S.: Für die ganz schlauen und erfahrenen: Ich war bei einem Schmerzarzt, auf den ich im TV aufmerksam wurde. Was glaubt ihr, was der mir verschrieben hat? .... Distraneurin !!! Und zwar 100 Kapseln pro Woche. Nach 7 Wochen hat er gesagt, es könnte sein, daß sich eine Abhängigkeit entwickeln könnte und er keine mehr verschreibt. An dieser Stelle schreibe ich nicht von dem Arzt im KH, der mir zur Entgiftung eine Bluttransfusion verabreichen wollte. Eigentlich wollte ich mich an solche bescheuerten Ereignisse nicht mehr erinnern.
    Bitte schreibt mir lieber etwas positives und nicht was nicht sein darf, gibt es nicht und ist falsch...

  4. #14

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    Distraneurin ......Danke an die Forenleitung


    Dry

    ----------Beitrag automatisch hinzugefügt um 14:42 ---------- Vorheriger Beitrag war um 14:24 ----------

    Bitte schreibt mir lieber etwas positives...
    Na gut...ich schreib Dir jatzt mal was positives
    Was glaubt ihr, was der mir verschrieben hat? .... Distraneurin !!! Und zwar 100 Kapseln pro Woche.
    Du musst Nehmerqualitäten eines Elefanten haben...Du kannst dich nämlich glücklich schätzen, dass Du Dich überhaupt noch....(und meiner Einschätzung nach) immer noch so prima artikulieren


    Gruß
    Dry
    Geändert von dry68 (14.01.2012 um 14:45 Uhr)

  5. #15
    uwe53

    Standard

    Bitte schreibt mir lieber etwas positives
    #

    das könnte dir so passen.
    na gut, ich erzähle dir mal was von mir. ich hatte kürzlich schmerzpflaster geklebt. das ergebnis war anfänglich gut, die schmerzen waren erträglich. dann kam ich an einem punkt, wo das nicht mehr half und die schmerzen stärker wurden. mein doc meinte, dann müssen wir die dosis erhöhen. ich merkte allerdings, dass mein suchthirn volle fahrt angenommen hatte. nächtliches schwitzen, unruhe standen schon ne weile an der tagesordnung.
    ich hatte die wahl. habe das schmerzpflaster halbiert, geviertelt, um wieder aus der sucht rauszukommen.
    das was du machst ist selbstmord .

    lg uwe

    ps: und komisch, nach absetzen des pflasters sind die schmerzen weniger geworden.

  6. #16
    - ModeratorIn
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    Hi datre,

    die Mediziner sind auch nur Menschen, überblicken demgemäß auch nicht immer alles, und steckten obendrein oft selbst noch nie in einer dementsprechenden Lage. Klar sind auch Manche bei absoluten "Härtefällen" überfordert, sind aber selbst schon die Spezialisten an die überwiesen wird, kennen selbst keine Anlaufstelle mehr. Das ist mir erst neulich aufgefallen, als ich von einem just weggezogenen Mediziner eine Kontaktadresse für jemand anderem mit seinem Spezialgebiet haben wollte. Klare Antwort: "Kenne jetzt keinen, dem ich eine ähnliche Expertise zuspreche, und so weit reisen, wollen Sie ja mit Sicherheit auch nicht, bzw. bekomme ich hier im Moment dafür nicht mal eine Zulassung seitens der KK, mangels Bedarf."

    Ich halte es oft für klug, seinen Hausarzt dann drauf anzusetzen. Alles noch einmal genauestens schildern, was ist, wo will man hin, und den mit der Recherche und dem Rumtelefonieren beauftragen.

    ich kenne das Zeug wie erwähnt seit Jahren und werde weiterhin mein sanften Entzug zusammen mit eingeweihten Medizinern und einem Psychoanalytiker machen.
    Solang du da unter ärztlicher Kontrolle bist, und das Gefühl hast, voranzukommen, dann ist doch eigentlich alles in Butter, und "nur" noch eine Frage von Geduld. Erleichtern kann dir den Entzug erst einmal niemand.

    LG
    WbD

  7. #17

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    Hi WbD,


    ich habe das Gefühl, Du gießt gerade Öl ins Feuer, in dem Du datre hier das schreibst, was er lesen will.

    Du bestätigst ihm gerade - so wie er es hören will - dass bei ihm ja alles gaaanz anders und viiiiel schwieriger sein könnte.

    Der Name des Threads ist "Angst vor Entzug"!

    Darf ich dich mal an das Ausgangsproblem des datre erinnern
    Ich will endlich daraus, habe in der Vergangenheit öfter probiert, einen Entzug in der Klinik zu machen- aber der Schuss ging dann nach hinten los. Nach spätestens 2-3 Tagen halt ich es dort nicht mehr aus und habe dann das Gefühl ich muß sterben und der direkte Weg ist dann hochprozentiger Alkohol in großen Mengen. Dann fängt alles wieder mit Distra an. Wie seit ihr von eurer Abhängigkeit losgekommen oder habt ihr es geschafft, selber ´runter zu dosieren? Freue mich über eure Ratschläge!
    Ich glaube nicht, dass es für diesen "Härtefall" in einem Land wie Deutschland an kompetenter Hilfe mangeln würde - wenn er sich denn auch helfen lassen wollte!

    Ja, ich glaube nicht mal, dass es da einem "besonderen" Spezialisten bedarf, weil von der Sorte Alkis (mit dem "besonderen Problem) Hunderttausende rumrennen.

    Ich war übrigens auch so einer.

    ***



    Edit:
    Dass er eben nichts besonderes ist, sollte man ihm klarmachen! Dass er mit der Flucht ins Ausland...oder gar in Distra auch niemals sein Ziel erreicht!

    DAS sollte man ihm klarmachen!


    Gruß
    Dry
    Geändert von dry68 (14.01.2012 um 20:14 Uhr)

  8. #18
    RainerSkeptiker

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    Hallo,
    also Distraneurin sind sehr gefährlich und es kann Dir passieren, dass die Dosis Steigerung plötzlich explodiert. Ist mir vor vielen Jahren passiert. Über eine Klinik kann man verschiedener Meinung sein. Hilfe gegen schwere Absetz Symptome wirst Du nicht bekommen.
    An Deiner Stelle würde ich es mit xxxxxx probieren. Das einzig positive bei Deinem Zeug ist, nach rund 2 bis 3 Wochen bist Du über den Berg. In diesem Zeitraum wirst Du aber kaum xxxxxxx süchtig. Also kann Dir das sehr helfen. Leider wirst Du diese Hilfe in einer Klinik kaum bekommen oder klär es vorher ab. Alles andere an Medis ist wirkungslos.
    Meine Empfehlung, auch wenn sie nicht den Beifall aller User hier finden wird!
    Alles Gute und wenn Du noch eine Frage hast, per PN.
    Gruß
    Rainer
    Geändert von Wolke (15.01.2012 um 11:41 Uhr) Grund: Medikamentenempfehlung gelöscht - durch xxxxx ersetzt

  9. #19

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    Den Teufel mit Beelzebub auszutreiben hat noch nie (Ausnahmen mögen die Regel bestätigen) genutzt.

    Und ein Runterreduzieren dauert nun mal. Was für ein Unfug, ne schnelle "Alles ist gut-Pille" einzuwerfen. Wenn es so einfach wäre, dann gäbe es die meisten Suchtprobleme nicht.

    LG Wolke

  10. #20

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    Distraneurin sind hoch suchtgefährdend und zur kurzeitigen Einnahme (höchstens ein paar Tage mit genau festgelegter abnehmender Dosierung) bestimmt!
    Mehr gibt es dazu eigentlich WIRKLICH nicht zu sagen!
    ich hab das Zeugs bei meinem Alkentzug nach 4 oder 5 Tagen freiwillig zurückgegeben, weil ich aufhören wollte und nicht die Sucht verlagern.
    Das ist echtes Teufelszeugs.
    Ich kann dir nur raten, dass du schleunigst in eine Klinik gehst, in den sauren Apfel beißt, dich deiner Sucht stellst & nicht mehr irgendwelchen fadenscheinigen Lösungen hinterherennst, bzw auf irgendwelche unglaubliche Vorschläge reinfällst.

    LG.Ganesha

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