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Thema: Angst vor Entzug

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  1. #1

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    Standard Angst vor Entzug

    Ich will endlich aufhören, täglich diese gefährlichen Tabletten(Kapseln) zu nehmen. In meinem Fall sind das Distraneurin . Morgends 3, mittags um 14 Uhr- nach ca. 6 Std. 3,
    abends um 20 Uhr 4, und zur Nacht um 1 Uhr nochmal 4! Ich hab schon oft versucht, weniger zu nehmen, aber ich werde dann dermaßen zittrig und unruhig. Wenn ich abends oder nachts weniger nehme, kann ich nicht schlafen und ich schlafe echt nicht viel. Ich will endlich daraus, habe in der Vergangenheit öfter probiert, einen Entzug in der Klinik zu machen- aber der Schuss ging dann nach hinten los. Nach spätestens 2-3 Tagen halt ich es dort nicht mehr aus und habe dann das Gefühl ich muß sterben und der direkte Weg ist dann hochprozentiger Alkohol in großen Mengen. Dann fängt alles wieder mit Distra an. Wie seit ihr von eurer Abhängigkeit losgekommen oder habt ihr es geschafft, selber ´runter zu dosieren? Freue mich über eure Ratschläge!

  2. #2
    uwe53

    Standard

    moin datre,

    bist du denn des teufels? so schnell wie möglich in eine entzugskinik, das ist der einzige weg, der gangbar ist.
    ich frage mich nur, wer dir diese pillen verschreibt?

    lg uwe

  3. #3
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    Standard

    Danke für den schnellen Rat! Aber womit sollen die mir in einer Klinik meine Entzugssymptomatik lindern??? Die letzten Versuche der Ärzte endeten immer mit Krampfanfällen! Da ich auch noch unter starken Schmerzen wegen Knochennekrosen leide, ist die Vorstellung eines klinischen Entzugs grausam. Ich weiß: Ärzte sind sehr leidensfähig- wenn es um das Leid der Patienten geht!

  4. #4
    uwe53

    Standard

    in der regel wird in der klinik darauf geachtet, dass du keinen krampfanfall bekommst. wer verschreibt dir die distras, die fallen doch unter das suchtmittelgesetz. ich höre zum erstenmal, dass das zeug gegen schmerzen eingesetzt wird.

  5. #5

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    ja genau...der Uwe hats gesagt!

    Hi datre,

    Du nimmst tatsächlich Distraneurin schon über einen längeren Zeitraum in dieser Dorierung? Und das auch noch ohne ärztliche Kontrolle? Das geht gar nicht.

    Du hast jetzt ein zusätzliches Problem! Den Entzug vom Distra!

    Distraneurin sind hoch suchtgefährdend und zur kurzeitigen Einnahme (höchstens ein paar Tage mit genau festgelegter abnehmender Dosierung) bestimmt!


    Wo hast Du die denn her?


    Gruß
    Dry
    Geändert von dry68 (14.01.2012 um 10:09 Uhr)

  6. #6
    uwe53

    Standard

    meines wissens geht das nur, wenn langsam runterdosiert wird. und das gehört unter aufsicht. ich finde es verantwortungslos, wenn die das zeuch verschrieben wurde. der doc muß dein feind sein.

  7. #7
    - ModeratorIn
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    Hi datre,

    ist eine ganz schöne Menge, die du da täglich zu dir nimmst. Wer verordnet denn das so lange, in so hohen Dosen? Wie lange geht denn das eigentlich schon?

    Leider wirst du bei Distra und bei deinem Missbrauchsmuster nicht um einen stationären Entzug umhin kommen. Die Entzugssymptomatik ist extrem unangenehm, langwierig und kann von starken Komplikationen begleitet sein. Um das Enzugssyndrom wirst du nicht umhin kommen. Medikamentös ist zwar eine leichte Linderung möglich, aber die entsprechenden Präparate besitzen wiederum auch ein starkes Abhängigkeitspotenzial.

    Warst du schon bei Suchtberatung und bei einem Suchtmediziner in der Sprechstunde. Du solltest dir da wirklich Beratung holen. Langfristig hält das dein Körper mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr aus. Vorsorglich wäre es angebracht, deinen Hausarzt mal Leber und Nieren checken zu lassen. Die Verstoffwechselung belastet Beides enorm auf die Dauer.

    Im Normfall sollte Distra ohnehin nicht außerhalb eines stationären Rahmens und schon gar nicht über einen längeren Zeitraum verabreicht werden. Einerseits wegen des Komplikationsrisikos, andererseits wegen des immensen Abhängigkeitspotenzials.

    LG
    WbD

  8. #8

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    Nachtrag:

    Ich sehe es gerade - verstehe aber nicht, warum so ein Distraneurin hier nicht auch automatisch mit einem Hinweis verlinkt wird!


    Gruß
    Dry

  9. #9
    Themenstarter

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    Ob ihr mir das glaubt oder nicht: Ich war vor einigen Jahren wegen meiner Alkoholabhängigkeit bei der Drobs. Dort hat ein erfahrener Mitarbeiter, den ich schon jahrelang vorher kannte vorgeschlagen, die Distra´s als Substitution gegen erneute Alkoholrückfalle einzusetzen und dies mit meinem Psychologen und meinem Arzt zu besprechen! Nach Abwägung und unter Berücksichtigung meiner Suchtkarriere wurde das dann so gemacht!
    Teamhinweis von WrongByDesign
    Teile des Beitrags wegen Regelverstoß entfernt.


    lg datre
    Geändert von WrongByDesign (15.01.2012 um 02:02 Uhr)

  10. #10

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    Der Leiter einer Fachklinik sah meinen Fall als zu kompliziert an und empfahl mir nach Holland zu ziehen, wo ich an gutes Gras und noch besseren Shit käme!?
    Und das von einem Experten auf dem Gebiet?

    Tut Mir leid - aber wenn ich sowas lese, kann und werde ich Dich nicht mehr ernst nehmen!

    Kann man (glaub ich) auch nicht, bei distrageschwängerter Kommunikation.



    Gruß und viel Glück auf der Suche...
    Dry
    Geändert von dry68 (14.01.2012 um 11:26 Uhr)

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