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Thema: Rückfall

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  1. #1

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    Standard Rückfall

    hi,

    ich würde gerne wissen wie ihr euch fühlt wenn ihr einen rückfall hatten.
    bei uns ist es so ich hatte letzten samstag suchtdruck ohne ende gehabt,denn an diesen tag hatte ich sowas von stress gehabt (ich weiss es ist kein argument) denn mann hat ja im leben nun mal stress.
    ich war aber an diesen tag so verzweifelt das ich nicht mehr konnte.
    ich hatte dann zu mein mann gesagt er solle mir von vorne was mitbringen.
    er kam wieder mit nichts er gab mir dann das geld weil ich sowiso noch einkaufen musste und habe mir derikt was geholt mein mann wollte nichts,ich kamm dann nach hause und es ist alles gelaufen 2minuten später wollte mein mann dann auch also sind wir beide rückfällig geworden.
    auf jeden fall hinterher am nächsten morgen habe ich mich so schlecht gefühlt wegen meine kinder,muss dazu sagen meine kinder haben es nie mitbekommen die waren immer am schlafen.
    und das beste ist noch wir haben nichts davon gemerkt denn wir sind ja beide im methadon pogramm.
    ich hoffe das ich nächste mal stärker bin denn wie gesagt mann ist ja immer irgendwie mit stress verbunden erst recht wenn mann kleine kinder hat.

    mich würde gerne intrissieren wie ihr euch dabei fühlt.

    mein mann sagt immer das es teufelszeug ist und er hat damit recht??????

  2. #2
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    Standard

    Er hat recht, es ist Teufelszeug und das wird es auch immer bleiben.

    Ich denke jeder fühlt sich nach nem Rückfall schlecht, süchtig will doch niemand sein.
    Es scheint zwar, als wenn es nochmal gut gegangen ist, weil ihr nicht gleich weiter gemacht habt. Trotzdem, es sollte dir auch klar sein, es wird nicht immer so "einfach" abgehen - diese Umfaller sind sehr gefährlich, zum einen wegen richtigen Rückfall, zum anderen wegen Überdosis.

    Aber wenn ihr eh nichts gemerkt habt, dann sollte es doch auch klar sein, es ist gelaufen, das Programm is wichtiger und wenn auch Kinder bewusst nichts mitbekommen - das die Mutter oder die Eltern wegen irgendwelchen Problemen unter Stress stehen, dass bekommt jedes Kind mit (da muss es nicht beim fixen zusehen ).

    Also Finger weg

    LG Franz

  3. #3

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    Standard

    hallo sade,

    ich fühle mich nach einem rückfall immer total beschissen (svv), also erst ist es noch ok, weil der druck ja nachgelassen hat, aber dann ist es einfach so das ich mich dafür nochmal bestrafen möchte (wieder svv ) für mich ist es wie ein teufelskreis. aus dem ich manchmal nur sehr schwer rauskomme. momentan is wieder so ne phase.
    wobei ich denke das das was ihr macht noch viel heftiger ist als meine sache.
    da hilft nur kopf hoch und weiterkämpfen.

    gruß keine

  4. #4
    Minun

    Standard

    Rückfälle sind was schreckliches. Man denkt man hat versagt, man hat eh keine Kraft und am schlimmsten ist, wenn der Punkt kommt "Jetzt ists eh egal, ich schaffs eh nie."

    Ich bin ja seit vielen Jahren "verschont" von nem Rückfall, deshalb sind diese Gefühle auch schon lange her. Aber was ich gelernt hab ist, dass es sehr auf die Bewertung ankommt. Ich glaub kaum ein Süchtiger schafft es ohne Rückfall aus der Sucht herauszukommen und es ist meiner Meinung nach wichtig, dass man genau das klar hat: Ein Rückfall/Vorfall/Zwischenfall ist scheiße, aber nicht das Ende. Man kann daraus lernen wie man sich in bestimmten stressigen Situationen das nächste Mal besser schützt. Man findet dabei viel über sich selber raus.

    Hm was ich eigentlich sagen will: Kämpft weiter! Verliert Euer Ziel nicht aus den Augen.

    LG und viel Kraft Minun

  5. #5
    Themenstarter

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    HALLO,

    danke für eure antwort.

    auf jeden fall werde ich weiter kämpfen,und versuchen mit suchtdruck um zu gehen.
    ich hatte ja schon so einige stressige situationen gehabt wo ich dann daran gedacht habe,ich habe mich aber dann beruight und habe dann ein buch gelesen oder lege mich hin eigentlich kann ich damit sehr gut umgehen aber manchmal habe ich den druck so stark wo ich es dann brauche wie gesagt es ist mir bis jetzt 3mal vor gekommen seit der entgiftung im mai dieses jahres.
    mein mann sagt immer wir müssen uns gegenseitig helfen wenn der andere suchtdruck hat muss mann dann miteinander reden und nicht alleine sein mit dieser gedanke bisher klappt es gut.
    und was auch sehr wichtig ist mann darf sich selber kein stress machen,seit der entgiftung mache ich sowiso alles mit ruhe ich sage mir immer ich habe zeit,dann habe ich auch kein stress,denn stress macht mann sich nur selber.
    meine pyschosoziale betreung sagt das auch immer ich solle nichts überstürzen,und sie hat auch recht.
    rückfälle allgemein ist nicht gut,weil es bleibt ja sowiso nicht bei dieser eine mal.
    glaube ich zumindest denn so war es bei uns bevor wir in der entgiftung waren,ich wüsste nicht was heute wäre wenn wir nicht entgiften hätten.
    aber zum glück ist alles gut gegangen.
    hoffe das ihr auch so stark seit.
    viel glück euch allen


    lg sade

  6. #6

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    Standard

    Hallo sade,

    ich habe bis heute nicht gelernt mit meinem Suchtdruck umzugehen.

    Allerdings habe ich seit einem Schlüsselerlebnis vor ca. 3 Jahren nie wieder das Gefühl des Suchtdruckes verspürt. Und ich bin echt froh darüber, denn dieses Gefühl ist echt besch...

    Ich kann mich leider nicht mehr daran erinnern, ob ich mich nach Rückfällen gut oder schlecht gefühlt habe
    Das gibt mir grad etwas zu denken

    Ich bin jedenfalls froh, dass jetzt alles so ist wie es ist und ich sage Dir:

    es lohnt sich zu kämpfen!

    Ich habe mich für meinen Weg entschieden und es war ganz allein meiner...ohne meinen Partner clean zu werden...und es ist machbar!

    LG

    schell

  7. #7

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    Standard

    @ schelliiee darf ich fragen was das für ein schlüsselerlebnis war???

    ich hab viele menschen kennengelernt, die so wie sie sagen, kein suchtdruck haben, sogar schon nach 1 monat clean sein. ich kann das fast nicht glauben

    also ich hatte direkt nach der thera oft suchtdruck, wobei er immer seltener wird. hatte auch dementsprechend schon viele rückfälle. zum glück aber aucxh nie länger drauf hängengeblieben. habe aus jedem rückfall immer wieder mehr dazugelernt, hab mich aber auch immer danach voll beschissen gefühlt. hab mich dann auch selbst noch fertiger gemacht als ich selbst schon war, von wegen ach nochmal typisch von dir, du schaffst das eh nie usw., aber wie gesagt ich ahbs gebraucht.

    @ sade
    dranbleiben!!!nicht aufgeben!!!

  8. #8

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    Standard

    Hallo Ihrs...

    ... also - ich bin ja trockener Alkoholiker und wenn ich einen Rückfall bekomme - würde bei mir die ganze Schei..e wieder von vorne anfangen, Khs, Entgiftung, Thera...

    Wenn überhaupt. Wenn ich nicht dann ganz zu Grunde gehe. Beim letzten Mal (2 1/2 Jahre her - solange bin ich trocken) war ich hoch suizidgefährdet - und ich will einfach weiterleben...

    Rückfälle gehören zu dieser Krankheit dazu - das weiß ich, aber ich will und kann nicht so ein Risiko eingehen.

    Da hole ich bei Suchtdruck lieber mein "Notköfferchen" raus - und gut iss!

    Bisher hat es geklappt.

    Grüßies aus dem Sauerland...

  9. #9
    lonewolf

    Standard

    Was ist denn in dem Notköfferchen drin?

  10. #10

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    @ schelliiee darf ich fragen was das für ein schlüsselerlebnis war???
    Sorry, Pink, ich hab' Deine Frage erst eben gelesen :O

    Mein Schlüsselerlebnis lief so ab, dass ich einfach eine ganz schlimme Situation mit Suchtdruck ausgehalten habe ohne mir was zu holen.

    Ich saß im Bad, habe geheult, gezittert, hatte Suchtdruck ohne Ende und wäre am Liebsten los und hätte mich einfach gerne abgeschossen.

    Aber ich sagte mir immer wieder, wenn Du jetzt losgehst und Dir was holst, bist Du nicht besser als alle anderen. Das sagte ich mir immer wieder und immer wieder und irgendwann wurde das Gefühl Suchtdruck besser und ich war so unsagbar stolz auf mich.

    Seitdem wusste ich, dass man Suchtdruck aushalten kann und das Gefühl besser wird.

    Ich hatte etwas überschritten...was genau kann ich nicht beschreiben...

    LG

    schell

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