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Thema: Substitution und Leben?

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  1. #1

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    Standard Substitution und Leben?

    Hallo,

    ich mache seit einigen Jahren eine Dyhidrocodein Substitutin und frage mich nun was wohl passieren würde, wenn ich mal in den Urlaub in ein anderes Land fliegen möchte. An den Flughäfen sind ja in den letzten Jahren viele Änderungen vorgenommen worde und alles ist ein bisschen strenger geworden. Wenn ich nun am Flughafen stehe und meinen DHC Saft dabei habe, was passiert dann? Kennt sich von euch jemand mit sowas aus, also wie da die Rechtslage ist oder noch besser, jemand hat dazu eigene Erfahrungen?

  2. #2

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    Na hy!

    Also nimm auf jeden fall das rezept mit! Das würde ich raten aber wie willst du dir dorten das holen den du hast das dann doch nur für ein paar tage!
    Du bekommst es nur von deiner apotheke!

  3. #3
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    Also ich kenn' mich mit dem aktuellen Stand leider nicht aus, aber ich hab' vor einiger Zeit mal gelesen, dass es relativ unproblematisch sein soll innerhalb Deutschlands zu verreisen, wenn man takehome kriegt. Also mit der 7-Tage-Regelung sollte das gehen, und dann kann man wohl auch am Urlaubsort relativ unproblematisch zu anderen Ärzten gehen - halt mit Schriebsel vom eigenen Arzt.
    Und in dem Zusammenhang hab' ich auch gelesen, dass es bei Auslandsaufenthalten ähnlich ist, nur komplizierter. Also dass man das natürlich mit seinem Arzt im Vorfeld besprechen sollte, und dann allerdings nach Möglichkeit auch einen Schriebsel in der entsprechenden Landessprache dabei haben sollte. Ansonsten müsste in so einem Schriebsel- soweit ich mir das merken konnte - Name und Anschrift vom Patienten, Substitutionsmittel und Dosierung, Zeitraum der Behandlung und Verlauf und wie lange das noch so weitergehen soll(also Dosierungsänderungen), Name und Anschrift vom Arzt und logischerweise auch dessen Unterschrift drauf sein.. Hm, und ich glaube, da war auch noch was mit "Nur zur Vorlage beim Arzt"?! Und dass man - verständlicherweise - eben 'n Perso oder so braucht, dass man das Zeugs dann auch bekommt..

    Äh ja, ich hoffe, ich liege damit nun nicht ganz falsch.. Und dass es um mein Gedächtnis nicht ganz so schlimm bestellt ist, wie es sich gerade anfühlt.

    Also, wie gesagt, das sind Infos, die mir in Erinnerung sind, ob die noch aktuell und vollständig sind - Ich weiß es nicht..
    Aber ich denke, hier kommen bestimmt noch weitere Antworten..

  4. #4
    Themenstarter

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    Also darf man das Substitutions Medikament an sich nicht mit nehmen, oder? Ein Rezept von meinen Arzt mitzunehmen ist ja dann so eine Sache, vielleicht gibts im Ausland das dann nicht oder die haben andere Regelungen etc. Da wäre es dann schon einfacher meine Take Home Ration mitzunehmen, wobei ich aber dann wieder Angst hätte das ich am Fughafen angehalten werde und mir dann plötzlich Drogenschmuggel vorgeworfen wird?

  5. #5

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    hiho,
    das ist so weit ich weiss schon möglich, aber weil mich das thema auch interessiert hab ichs mal genauer nachgelesen und das fand ich raus:

    du darfst die menge für 30 tage(ja, nicht nur 7, 30!) mitnehmen, und ja du kannst es einfach im gepäck mittragen.
    dein arzt entscheidet, ob das vertretbar ist dir diese menge mitzugeben, aber wenn du keinen beikonsum hast und sonst zuverlässig bist, macht er das auch wirklich.
    das darfst du allerdings nur ein mal im jahr machen (also dir werden pro jahr nur insgesamt 30 tage genehmigt)
    bevor du reist brauchst du aber nen besonderen wisch von deinem arzt, das du dann mitnimmst, auf dem grob gesagt steht, dass du das darfst. somit machen die dir auch am flughafen keine probleme.
    außerdem muss er deine reise noch bei einer behörde melden - ich hab keine ahnung, wie lang das dauert, aber ich würd vorsichtshalber früh anfragen...

    bei allen ländern vom schengener abkommen machen die dir in dem betreffenden land bei der einreise etc auch überhaupt keinen stress, da es zwischen den ländern ein abkommen gibt, dass patienten ihre btm mitnehmen dürfen, da gelten quasi überall diese deutschen verhältnisse.

    wenn du in exotische länder willst, wie keine ahnung, china oder kanada oder sonst wo hin, darfst du das von deutscher seite aus, also auch 30tage usw, nur solltest du dich wohl vorher informieren, wie das das land, in das du einreist das handhabt.
    vielleicht kann dir da auch der arzt helfen?

    also, musst bisschen mehr organisieren als leute die einfach drauf los reisen aber das war dir ja klar. viel spaß beim reisen wo solls denn hingehen?

    und woher ich das jetzt so genau weiss? guckst du hier: http://www.bfarm.de/cln_043/nn_42441...ndsreisen.html

  6. #6
    Themenstarter

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    oh danke, das ist ja mal gut zu wissen, ich hab momentan keine reise geplant aber man weiß ja nie! momentan überlege ich mir eher mal umzuziehen, hier finde ich nämlich keine arbeit hier und ich denke das ich in münchen oder stuttgart eher chancen hätte.
    dazu müßte ich dann aber erst mal einen arzt finden der die substitution weiterführt. gibt es dafür eine art substitutions liste, also etwas wo alle ärzte einer stadt aufgeführt sind die eben substitution machen? das problem bei mir ist auch das ich nicht mit methadon substituiere, sondern mit dyhidrocodein, nun hab ich gelesen das dies eigentlich eher die ausnahme ist und nur in ausnahmefällen bei unverträglichkeit erlaubt ist. unverträglichkeit, was heißt das denn genau? ich hab meinen arzt gebeten mit dhc zu substituieren da ich auf methadon so platt bin und schon jahre an dhc gewohnt war, aber das ist mit unerverträglichkeit glaube ich nicht gemeint? oder?

  7. #7

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    hiho meines wissens nach gibts genau das, also eine list von allen ärzten, die substituieren.
    so weit ich weiss kannst du problemlos innerhalb von d rumreisen, freunde besuchen, vorstellungsgespräche führen etc - du hast dann jeweils in der anderen stadt einen neuen arzt / apotheke die dich substituieren.
    ich könnt mir vorstellen, dass dich da auch dein arzt vermitteln kann.
    wegen unverträglichkeit, keine ahnung, aber dein arzt wird schon wissen, warum er dich mit was substituiert. und wenn er dich dann nem anderen arzt überweist wird der doch hoffentlich seine entscheidung nicht in frage stellen, oder?
    aber das hab ich jetzt alles nicht nachgelesen bin mir also nicht so sicher. ich würd halt einfach deinen arzt fragen, wenn dus mal konkret planst, weil er weiss sicher bescheid.

  8. #8

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    Standard

    mann kann ohne probleme vereisen ich habe letztes jahr mit meine familie auch urlaub gemacht hier in deutschland und meine psb hat mir dann von dort ein artz gesucht und auch gefunden meine ärztin hat mir dann die formulare alle mit gegeben und sie hatte mit den anderen artz auch kontakt aufgenommen es geht also alles.
    und wenn mann sowiso take homer ist dann ist es ja kein problem allerdings solltest du dir alles ausschreiben lassen bei uns in der vergabe ist es so wenn mann ins ausland fährt bekommt dann auch mit für 3wochen.also mach dir kein kopf wird schon gut geht,was mich jetzt allerdings gewundert hat das es noch ärtze gibt die noch mit codein behandeln da war ich echt erstaunt darüber denn bei uns in köln gibt es sowas nicht mehr denn viele vertragen kein codein ich selber hab es auch nicht vertragen hatte nur juckreiz mano man wenn ich an die zeit denke oje.
    aber wie gesagt mach dir kein kopf alles gut und ein schönen urlaub wo sollst denn hin gehen
    lg sade

  9. #9
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    Beitrag Urinkontrolle

    Gestern war mal wieder Freitag und ich war in der Arzt Praxis um meine Take Home Ration für eine weitere Woche Substitution zu bekommen. Oh welche große Freude wird mir zuteil, es war mal wieder Urinkontrolle! Dazu muss ich sagen das Urinkontrollen auch meiner Meinung nach einfach Notwendig sind! Vertrauen ist gut, Kontrolle besser! Nach dem Motto stand dann mein Arzt vor mir und drückte mir einen Pappbecher in die Hand. Ich weiß nicht wie das bei anderen Substituierenden ist, bei mir lösen solche Situationen jedes Mal eine mittelgroße Krise aus. Nicht aus dem Grund das ich was zu verbergen hätte, ich habe die letzten Monate aus eigenen Antrieb keinen Baikonsum gehabt, Nein, die Krise entsteht aus Unwohlsein über diese Situation. Die Arzthelferinnen kucken einen an, die Patienten die mit einem in der Schlange stehen glotzen einen an und da stehste dann mit einem weißen Pappbecher in der Hand und kommst dir vor wie der letzte Junkie auf Erden.
    Ich hab mich dann schnell und kleinlaut aufs Klo verzogen um der Situation nicht noch mehr an Unwohlsein zu gönnen. Das dumme bei solchen Urinkontrollen ist, das man keine 10 Minuten vorher, also beim Verlassen der Wohnung, erst auf dem Klo war und so hockte ich dann auch mal wieder da und es kam nichts, wie auch? Ich versuch also meinen Stress zu unterdrücken und raus, bei der Arzthelferin bescheid gesagt, "Uh wie unangenehmem" und ihr erklärt das ich erst was trinken muss!
    Im Nachhinein betrachtet war die gute Frau eigentlich sehr nett, meinte zu mir "Wir sind bis 11Uhr da". Ich also runter zum nächst besten Supermarkt, 1.5l Flasche stilles Mineralwasser gekauft und draussen die Flasche in wenigen Zügen geext.
    Mit 1.5 Liter im Bauch wieder zurück in die Praxis, beim Treppen hoch gehen wurde mir dann erstmal so richtig schön schlecht, würg! Am Tresen angekommen steht auch schon wartend mein Arzt vor mir, um meine missliche Situation ein bisschen zu überspielen habe ich versucht ein Lächeln aufzusetzen und will also den Becher haben um diesen Stress endlich hinter mich zu bringen.
    Nun kuckt mich der Arzt an, denkt sich was weiß ich was und meint "Die Jacke ziehen wir aber aus, ja!". Sehr schön denke ich mir, aber er meints ja nicht böse, ich also die Jacke ausgezogen, mein Magen rumort von Wasser und zurück.

    "Haben wir auch nichts in den Hosentaschen?", kommt mir entgegen. Die Leute in der Schlange am Pult richten ihren Blick auf mich. Wenn man für solche Situationen Eintritt verlangen könnte, dann wäre ich wohl Millionär. "Nein, ich habe eben im örtlichen Urin Handel einmal Urin clean mit einem Schuss DHC gekauft" wollte ich genervt entgegnen, anstatt dessen habe ich mit den Augen gerollt, er hat’s verstanden und lässt mich durch.
    Becher aufgenommen, zurück aufs Klo, Tür zu, Pisseln die 2te. Das Wasser drückt auf den Bauch und möchte am liebsten oben wieder raus, nur unten kommt kein Tropfen, nerv! Nach endlos langen Minuten hat sich dann die Arzthelferin ein Herz genommen, setzt sich aufs Klo nebenan und als sie es laufen lässt kommen dann auch endlich bei mir ein paar Tropfen, es gibt eben doch noch nette Menschen! "Hoffentlich reicht das", denke ich mir während ich dem schon draussen wartenden Arzt den Becher in die Hand drücke. Er nimmt den Becher, kuckt mich an und ein endlos nervender Vormittag neigt sich dem Ende zu. Entspannt setze ich mich nach diesem ganzen Stress ins Wartezimmer und nachdem der Test natürlich keinen Baikonsum aufweist bekomme ich endlich meine Take Home Ration, mittlerweile schon leicht auf Turkey verlasse ich die Praxis ....

  10. #10
    Themenstarter

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    Standard

    Ich missbrauche diesen Thread mal bisschen für mich zur Selbstreflektion, vielleicht fällt ja Lesenden auch was zum geschriebenen ein... Also, Gestern habe ich nach 12 Monaten mal wieder das Absetzen meiner Take Home Ration anprobiert, kalter Entzug. Dazu muss ich sagen das ich erst im Januar Benzodiazepine Baikonsum eingestellt habe und mit dem Entzug wirklich Hart zu kämpfen hatte.

    Mitlerweile muss ich immer öfter daran denken wie unkompliziert mein Leben sein könnte ohne Take Home und das es eigentlich keinen Grund mehr für weitere Einnahme gibt. Das alles und ein paar Gedanken mehr haben mich dann Gestern wie bereits erwähnt zum Absetzen motiviert. Vormittags gings dann eigentlich auch, bisschen unwohlsein aber ansonsten keine großen Unterschiede. Ich habe mir dann wirklich kurzzeitig eingeredet das da nichts mehr kommt aber denkste! Gegen Mittag gings dann los, Unruhe, Gliederschmerzen in den Beinen und im Magen, Nase läuft, mir wurde immer kälter und gegen Nachmittag hatte ich dann mit übergeben und Durchfall das volle Programm ereicht.

    Das war dann auch schon wieder das Ende meines Entzuges, früher sind mir Entgiftungen irgendwie leichter gefallen. Hm, bringt wohl alles nichts, wenn das mal klappen soll muss ich langsam runterdosieren, hilft ja alles nichts! Dabei spüre ich DHC so im Tagesgebrauch garnicht mehr, wäre ich jetzt Nüchtern würde ich mich auch nicht wesentlich anderes verhalten wie jetzt mit DHC , nur davor steht eben der Entzug. Bah!

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