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Thema: Medikamenten sucht? (tramadol)

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  1. #1

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    Standard Medikamenten sucht? (tramadol)

    Ist hier noch irgendjemand der erfahrung hat mit medikamenten sucht ? ich stecke jetzt nämlich fest in der sucht nach den tramadol . Fing alles ganz harmlos an habe sie nach einer meningites gegen kopfschmerzen genommen aber jetzt nehme ich immer mehr und immer öfter und wenn ich sie nicht nehme, daran will ich gar nicht denken. Jemand der iwie nen tipp hat wie man anfangen könnte zu versuchen davon weg zu kommen und wie man sich selbst helfen kann?
    oder einfach nur selbst davon erfahrungen irgendwie hat?

    Lg gina

  2. #2

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    Standard

    hallo Gina,

    als erstes Mal, es gibt nur eine Sucht , nicht mehrere! Vielleicht bist du nicht süchtig, sondern "nur" abhängig. Der Unterschied besteht darin, dass du nichts weiter brauchst, wenn du einmal davon runter sein solltest. Falls du allerdings wirklich süchtig sein solltest, dann wird es dich immer wieder zu irgendwas arg hinziehen und du läufst ständig Gefahr erneut abhängig von irgendwas zu werden. Das nennt man dann Suchtverlagerung.

    Beschreib doch mal, warum du Tramal derzeit nimmst. Geht es um die schmerzstillende Wirkung oder eher um das angenehme Gefühl nach der Einnahme? Was genau befürchtest du, wenn du damit aufhörst?

    Rede mit dem Arzt, der dir dieses Zeug verschreibt drüber. Er kann dir, wenn du es möchtest eine Klinik empfehlen oder dir anderweitig weiterhelfen. Hat er dich noch nicht von selbst auf die Mengen angesprochen, die du wohl zu dir nimmst? Falls du das Zeug ohne Verschreibung bekommst, suche dir einen Arzt, mit dem du drüber reden kannst. Vorsicht: falls du es dir illegal besorgen solltest, solltest du das hier nicht detailliert beschreiben.

    LG, alive

  3. #3
    Mea parvitas

    Standard

    hallo gina!

    schau mal hier, vielleicht hilft dir das weiter: [URL]http://www.suchtundselbsthilfe.de/forum/showthread.php?t=4288[/URL] und [URL]http://www.suchtundselbsthilfe.de/forum/showthread.php?t=3498[/URL] .

    lg,
    Mea

  4. #4
    Themenstarter

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    Hey! Danke für die antworten. Kann ja sein das ich nur abhängig bin, ich hoffe es mal.

    Es fing ja damit an das ich sie nur genommen habe weil ich kopfschmerzen hatte nach der meningites aber nun nehme ich sie einfach so um das angenehme gefühl zu bekommen. .
    Ich befürchte eigentlich nur das ich starke abstinens beschwerden bekommen werde, so war es bei einem anderen medikament was ich mal genommen habe, das war schlimm. aber sonst denke ich nicht das da irgend was bestimmtes passieren soll, vllt habe ich mich etwas komisch ausgedrückt. .

    Mit dem arzt der mir das verschrieben hat habe ich gesprochen, der meint das ich lieber zum psyschologen gehen soll und nicht zu ihm. und ne klinik gibt es gar nicht in schweden. Die sehen das ganze etwas anders habe ich manchmal das gefühl. Illegal besorge ich mir das nicht, sondern legal durch rezept.

    lg

  5. #5
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    Standard

    Wie, es gibt in Schweden keine Kliniken, die Suchtprobleme behandeln? Hab ich das richtig verstanden?
    Ich muss da grad nochmal fragen, weil ich es mir einfach nicht vorstellen kann, das dem so ist..
    Ich meine, was macht man denn dann in Schweden mit Abhängigen um ihnen da raus zu helfen?! Wie sehen die Schweden es denn, nach deiner Vermutung, Gina?

  6. #6
    Themenstarter

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    Standard

    Hi

    ja klar gibt es kliniken, aber bis du da reinkommst musst du schon versucht haben dir das leben zu nehmen mit den tabletten/medikamenten oder seit jahren fest sein in der sucht . Die kriterien sind auch ganz anders und oftmals gibt es diese kliniken nur in grosstädten.und eigentlich sind diese kliniken behandlungs centren für andere sachen als medikamenten sucht u so.

    Klar ich kenne mich nicht so gut damit auch aber eine freundin von mir die mal drogen und medikamenten süchtig war, hat mir das mal erklärt das es etwas anders ist. .

    Sonst um abhängigen raus zuhelfen, zum arzt u den ein mal die woche treffen und dann zu einer psyschologin (manchmal mit spezialausbildung), so hilft man meiner freundin zur zeit. In die nächste klinik die einen platz frei hat sind es nämlich so um die 600 km.

    So wie ich das gefühl habe, sehen die schweden es ich weis nicht wirklich wie ich es beschreiben soll aber die sehen das nicht so schlimm, wenn es nur um ein paar monate geht oder so die man abhängig gewesen ist. Erst wenn es jahre sind dann wachen sie auf, klar kann das in anderen städten ander sein aber in meiner stadt und umgebung ist es so. Leider.

    lg

  7. #7

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    hallo Gina, sag mal, glaubst du immer alles, was man dir erzählt? Du kannst dich doch nicht auf diese eine Aussage verlassen. Informier dich mal selbst. Geh zum Arzt, zur Drogenberatung (die es dort sicherlich gibt), usw. Tu was, wenn du wirklich aus der Abhängigkeit raus willst. LG, alive

  8. #8
    Themenstarter

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    Standard

    Ne ich glaube nicht alles was man mir sagt, ich war bei der drogen beratung und bei einem arzt auch schon, die haben mir gesagt das eine klinik überhaupt nicht aktuell ist, ich sollte dieses erstmal auf andere weise versuchen und der arzt meinte ich könnte ja 1 mal die woche zu ihm kommen. Einen namen eine pschologin habe ich auch schon in die hand gedrückt bekommen. . Naja so ist es eben. Ich will da auch raus und ich werde weiter versuchen was zu machen und mich auch bei anderen noch informieren.

  9. #9

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    Wieviel mg nimmst du denn derzeit am tag? Und nimmst du es täglich? Und seit wann? Ich war auch mal eine zeitlang täglich auf tramadol , allerdings "nur" ein paar wochen, so dass sich die Absetzsymptome in grenzen hielten. Wenn du es täglich und höher dosiert nimmst, kannst du versuchen, es langsam auszuschleichen. Tramadol ist ja zum glück eines der niederpotenten Opioide/Opiate, so dass der entzug nicht allzu sehr ausgeprägt ist (wenn man bspw. einen H entzug nicht kennt, wird man den von tramadol aber natürlich trotzdem als schlimm empfinden). Durch das ausschleichen kann man die symptome aber auf ein minimum reduzieren. Wenn du nähere Angaben über dein konsummuster machen könntest, kann man die situation vielleicht besser einschätzen, was das rein körperliche angeht. Der entzug ist halt immer die eine sache. Das, was danach kommt die andere.

  10. #10
    Themenstarter

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    Standard

    Hallo!

    Also ich nehme meistens 5-6 x 100 mg am tag. Ist etwas verschieden. Das tue ich ungefär seit anfang oktober. ganz genau weis ich es nicht mehr. Es langsam zu reduzieren habe ich schon versucht, aber ist mir bisher nicht wirklich gelungen. leider.

    lg

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