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Thema: Tramalsucht - Bitte um Tipps für den Entzug

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  1. #1

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    Standard Tramalsucht - Bitte um Tipps für den Entzug

    Hallo zusammen!

    Ich bin neu hier, so dass Ihr mir hoffentlich verzeiht, wenn ich um Tipps bitte und Fragen stelle, die hier schon oftmals gegeben/beantw wurden.
    Ich habe gesehen, dass hier von Gina bereits ein Thema zu Tramal /Tramadol aufgemacht wurde. Ich hoffe, es ist ok, dass ich mein eigenes Thema zu diesem Medikament eröffne.

    Zu mir ist zu sagen, dass ich seit über 3 Jahren dieses Medikament nehme. Zu den Höchstzeiten habe ich zwischen 400-500 Tropfen am Tag genommen. Ich habe mir immer und immer wieder gesagt, dass ich rausschleichen möchte. Ich habe es dann meist auch auf 100 geschafft, aber dann kommt die Zeit, in der ich wieder viel mehr nehme. Meist bin ich dann selbst so frustriert, dass es nicht nur bei 1-2 Tagen Mehrkonsum bleibt, sondern es wieder stetig nach oben geht.
    Ich habe schon verschiedene Schritte unternommen; so habe ich eine Selbsthilfegruppe besucht, habe meiner Hausärztin von meiner Sucht erzählt, habe die Adressen, die in der Zeitschrift "Stern" iRd Sucht -Serie bei Medikamentensucht standen, angeschrieben mit Bitte um Tipps und Nennen von Stellen im Frankfurter Raum. Meine Therapie wurde aufgrund meiner Suchterkrankung nicht weiter genehmigt. Die unternommenen Schritte waren meist sehr frustrierend, da mir zum einen gesagt wurde, man könne mir nicht helfen oder ich merkte, dass es mir einfach nichts bringt (wie zB Selbsthilfegruppe)
    Ich habe während des Runterdosierens auch schon doxepin genommen, aber das hat mich immer so müde und träge gemacht.
    Ich habe die Tropfen auch schon in der Garage im Auto aufbewahrt, damit ich immer 4 Stockwerke laufen muss, bevor ich das Medikament nehme.
    Ihr seht, ich habe schon einiges gemacht, aber nie mit Erfolg. Ich denke, dass einfach der 100% Wille fehlt, wirklich davon loszukommen. Ich hoffe, Ihr versteht mich jetzt nicht falsch: Der Wille ist schon da, aber in manchen Situationen wäge ich ab: Schlecht gehen, depri sein ODER Tramal nehmen und alles ist gut. Es kommen dann immer wieder schwache Momente und dann bin ich (wie oben erwähnt) immer so frustriert, dass ich auch die anderen Tage wieder mehr nehme.
    So hatte ich über ein paar Tage bis letzten Mo meinen Konsum auf 80 Tropfen reduziert und nun bin ich wieder bei 300.

    Habt Ihr irgendwelche Ideen, was ich noch machen kann, um meinen Willen einfach zu stärken, mich mehr zu disziplinieren etc?

    Ich wäre Euch SEHR, SEHR dankbar, wenn Ihr mir etwas schreiben würdet und mich ggf auch begleitet durch die Zeit, in der ich von dem Zeug endlich loskommen werde.

    Ich hoffe, ich habe Euch jetzt nicht zu sehr zugetextet.

    VG
    Mocca

  2. #2
    gast1

    Standard

    Es ist vielleicht nicht der gesündeste oder beste Ratschlag, aber mir hat es geholfen. Steig von Tropfen auf Retardtabletten um. Dein Körper bekommt den Suchtstoff ansich weiter, d.h. erstmal keine Entzugssymptome. Aber durch die Zeitverzögerung (Retard) und weil das Medikament sowieso als Tablette einen langsameren Wirkeintritt hat, konnte ich meine Sucht runterfahren und schließlich aufhören. Denn wenn etwas nicht drogentypisch Knall auf Fall wirkt und suggeriert happy zu machen, sondern nur langsam wirkt und der Knalleffekt ausbleibt, sinkt auch die Gier danach. Gleichzeitig wird es nicht so hart wie ein sofortiger Entzug, weil du keine körperlichen Symptome haben wirst, in der Tablette ist ja das Gleiche drin.

    Weiß nicht ob ein Arzt so einen Rat gut finden würde, aber du scheinst ja schon einiges versucht zu haben. Und wie o.g. bei mir hat es auf die Weise funktioniert. Okay, am Anfang ist der Umstieg von Tropfen auf Tabletten schon etwas nervig, denn man giert ja gerade nach der schnellen Wirkung. Aber das fand ich leichter, als gleich ganz aufzuhören und immer wieder rückfällig zu werden...

    LG Megan

  3. #3

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    Standard

    So nun muss ich doch mal nachfragen, damit ich da besser durchsteige
    Mal schaun ob ich das in einigermaßen verständliche Worte fassen kann...


    Bei dem Vorschlag den du da anbringst, geht es ja erstmal um die psychische Abhängigkeit oder?
    Hm, also ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass man bei einem Retard-Präperat die gleiche Dosis nehmen würde. Klar wäre dann die Wirkungszeit länger anhalten, aber der Körper bekommt ja die gleiche Wirkstoffhöhe zugeführt.
    Das heißt, es bleibt erstmal der physische Entzug aus, was somit ja auch die Entzugssymptome lindert,...

    Hm, das der Arzt da nicht so begeistert ist, kann ich mir vorstellen, bzw mir denken.
    Der will ja auch den körperlichen Entzug, so dass der Körper weniger von dem ganzen Mist abbekommt. Mit einem Retardmittel ist dem aber nicht so.

    Oder wie genau stellst du dir das vor, bzw hast du es erlebt?

    Du schreibst ja dass dann der Kick wegbleibt. Ja das klingt logisch, dadurch dass eben nicht alles auf einmal wirkt sondern verzögert.
    Hm, aber auch wenn die Gier psysisch sinkt, bleibt ja irgendwann der körperliche Entzug aus und da ist es doch fast egal ob Retard oder nicht, denn der Wirkstoff und die Höhe der Menge bleibt ja gleich. So wie ich das rausgelesen hab, bzw mir denken kann.
    Der Körper bekomtm weiter sein Gift, wenn auch anders wirkend. Aber der Entzug wird fürher oder später folgen,...

    Also gut, ich kann das jetzt nur medizinisch gesehen nachverfolgen, hab keine Ahnung wie sic das wirklich auf den Körper auswirkt.
    Aber theoretisch kommt der körperliche Entzug so oder so...

    lg Zyna
    Geändert von Zyna (06.03.2008 um 00:00 Uhr)

  4. #4
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    Standard

    Hallo Mocca,

    ich selbst habe keine Erfahrung mit Tramal , aber mein Freund dafür umso mehr... Zum Schluss seiner Sucht war er bei 750Tropfen täglich... Aber nun ist er schon fast 9 Monate in dieser Hinsicht clean. Mehr oder weniger zumindest. Ok, zur Erklärung: Er hat im Juni letzten Jahres damit aufgehört als wir zusammen kamen und die mutter seiner Patenkinder ihm die Pistole auf die Brust gesetzt hat: Entweder er hört mit den Tropfen auf oder er darf die Kinder nicht mehr sehen. Da hate r es geschafft, von heute auf morgen damit aufzuhören.
    Letzten Monat hatte er einen Unfall und im Krankenhaus haben sie ihm wieder Tramal gegeben wegen der starken Schmerzen. Aber er hat dann aus eigener Kraft gesagt, dass er die nicht mehr will, hat seine Geschichte in dieser Hinsicht erzählt und dann bekam er andere Mittel.
    Also du siehst, bei ihm war es der reine Wille. Mir wäre es zwar lieber gewesen, er wäre dafür in eine Klinik gegangen und hätte nicht unbeaufsichtigt einen kalten Entzug gemacht. Der Schuss kann nämlich auch gewaltig nach hinten los gehen. Wenn du alleine den Willen nicht aufbringen kannst, käme für dich ein Entzug, eine Entgiftung in einer Klinik in Frage?

    Liebe Grüße
    rose

  5. #5
    Themenstarter

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    Vielen Dank für Eure Beiträge.

    Was retard-Tabletten betrifft:
    Das habe ich auch schon probiert. Aber durch die Umstellung von Tropfen auf Tabletten und das Runterdosieren habe ich dennoch die Entzugserscheinungen stark gespürt. So hatte ich zB dauernd Durchfall.
    Ich habe aber auch gemerkt, dass dieser innere Drang nicht so stark mehr da war, weil diese betäubende Wirkung ja nicht so einschlagend war.
    Was ich nur merken musste: Das Runterdosieren ist bei Tabletten schwerer, weil man die ganz sauber nur halbieren kann.
    Wie hast Du das dann mit dem Runterdosieren gemacht?

    @gelberose
    Ich freue mich sehr, dass Dein Freund den Absprung geschafft hat. Hut ab!
    Ein Klinikaufenthalt ist für mich erst einmal nicht ernsthaft in Betracht zu ziehen. Zum einen habe ich niemand, der dann auf meine Haustiere aufpasst. Zum anderen hätte ich beruflich ein dickes Problem, wenn ich da ausfallen würde.

    Allg.:
    Der Wille ist bei mir schon vorhanden, aber es gibt dann wie gesagt Situationen, in denen ich in mein altes Verhaltensmuster zurückfalle. Hat jmd eine Idee, was man in so Situationen, in denen man zu den Tropfen greifen will, machen kann? Mir wurde Sport angeraten. Dabei musste ich aber feststellen, dass bei Entzugserscheinungen Sport diese nur noch deutlicher hervorhebt.

    Ach Mensch; was soll ich bloß tun? Es gibt soooo viele Baustellen in meinem Leben. Mein Selbstbild ist total schlecht und ich sehe meist nur das Negative an mir. Meine Mutter meint, die Sorge, die sie wegen Tramal habe, würde sie noch ins Grab bringen. Irgendwie fehlt mir der Halt. Meinem Freund ist es egal, ob ich das Zeug nehme.

    Falls das hier jmd liest, der derzeit auch dem Tramal verfallen ist; Evtl könnte man sich ja gegenseitig unterstützen. Also man quasi einen Tramal -Ausschleich-Beitrag eröffnet, wo man mit den anderen seine Erfolge und auch Misserfolge teilen kann.

    Ich MUSS davon loskommen; so geht das einfach nicht mehr weiter. Ich will wieder frei sein.

    Mocca

  6. #6
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    Servus Mocca,

    sag mal, warum bekommst du dieses Medikament? Warum du es jetzt brauchst is klar, du bist süchtig, aber was war die Ursache?
    Ich frage, weil dein behandelnder Arzt sollte eigentlich wissen, was er (in deinem Fall ja sie) da verbockt. Ich helf doch meinem Patienten nicht, wenn ich als legaler Dealer auftrete.

    Was für eine Therapie wurde nicht verlängert? Wenn du clean wärst, dann würd die weiter laufen?

    Ganz ehrlich, wenn man selber mit seinem Doc nicht clean werden kann, dann gibt es aber nur eine Möglichkeit und da sollten Haustiere oder Job keine Rolle spielen.
    Erstmal geht es um Entgiftung, einige schaffen es dann mit ambulanter Begleitung, wenn nich, dann kommt der nächste Schritt - stationäre Therapie .
    Für die erste Variante lassen sich Lösungen finden, also Tiere sind sicher nicht das Problem und Arbeit schon gar nicht, weil die nicht erfahren müssen, was genau passiert. Krank wird jeder mal!

    LG Franz

  7. #7
    Themenstarter

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    Hallo Franz!

    Ich habe das Medikament wegen einer Sehnenscheidenentzündung in der rechten Hand bekommen, die so schlimm war, dass ich kaum noch Sachen greifen konnte und die Schmerzen bis in die Schulter zogen. Ich stand damals kurz vor meinem 2. juristischen Staatsexamen, bei dem ich insg 8 Klausuren zu je 5 Stunden zu schreiben hatte. Ohne ein Schmerzmittel hätte ich die Klausuren wohl nicht überstanden.
    Der Arzt hat es mir aber dann immer weiter verschrieben - jetzt also insg 3 Jahre. Ich habe natürlich immer noch Probleme mit der Hand, aber ich denke, damit muss ich einfach leben.

    Was meinen Job betrifft: Ich bin freie Mitarbeiterin; bekomme also nur Geld, wenn ich auch meine Arbeit mache. Diesen Job mache ich eigentlich nur so, um über die Runden zu kommen, weil ich derzeit meine Doktorarbeit schreibe. Wenn ich also länger ausfalle, dann stehe ich ohne Geld da. Dazu kommt, dass das Unternehmen auf meine Arbeit angewiesen ist, weil die anderen Kollegen schon komplett ausgelastet sind und die Arbeit leider auch personenbezogen ist. Ich würde nicht nur meinen Kollegen schaden, sondern auch noch denen, die die Dienste des Unternehmens in Anspruch nehmen (Studenten).

    Was meine Haustiere betrifft: Da würde es realistisch gesehen sicher einen Weg geben, das gebe ich zu. Meine Haustiere sind aber mein EIN UND ALLES. Sie geben mir Lebenskraft und Freude. Ohne sie zu sein, würde mein Herz zerreißen. Ich bin extra seit Jahren nicht mehr in den Urlaub gefahren.

    Ich denke, Ihr werdet nun denken: Sie will doch gar nicht davon los, für alles hat sie ein ABER.
    Ich will und muss davon los. Ich fühle mich nur so alleine dabei. Meine Mutter betont immer wieder, dass ich sie durch meine Sucht noch ins Grab bringe, vor lauter Sorgen. Ich fühle mich echt alleine, da kommen schon wieder die Tränen. Mist!
    Sorry, wenn ich Euch so zutexte. Ich hoffe, ich nerve Euch nicht damit.

    Mocca

  8. #8
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    Sorry, Nachtrag:
    Bzgl. Therapie : Ich hatte einst eine Psychotherapie . Die wurde aber nicht mehr weiter genehmigt, weil ich süchtig bin. Da käme laut Krankenkasse nur noch eine stationäre Behandlung in Betracht.
    Ich denke, wenn ich von dem Zeug weg wäre, dann müsste die Krankenkasse doch eigentlich die Therapie auch wieder genehmigen, oder?

  9. #9
    Mitglied SuS e.V. Administrator
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    Hallo Mocca,

    da verstehst was falsch, weil wir haben nix zu denken, keiner kennt deine Situation genau.
    Also lass dich von meinen nervigen Fragen nicht aus der Ruhe bringen

    Es ist nur so, ich versuche deutlich zu machen, auf was es wirklich ankommt. Das tut aber dann auch mal weh, aber hier gehts ja auch um wirkliche Probleme.

    Also, zum einen tut es mir leid wenn deine Ma damit arg zu kämpfen hat, nur wenn du es nicht wirklich auch für dich machen willst, dann wird es wahrscheinlich nicht klappen.

    Ok, ich sag mal, du solltest den Arzt wechseln, weil der ist zu deinem Dealer geworden. Wenn es denn immer noch Probleme mit dem Arm gibt, dann sollte man das Problem an der Ursache klären und nicht 3 Jahre Schmerzmittel verschreiben.

    Das mit den Tieren versteh ich ja, aber du sagt ja selber, kurzfristig gäbe es ne Lösung

    Nun noch der Job!
    Freiberufler und keine Versicherung, also Tagegeld oder so?
    Auch da hab ich was zu lästern
    Was is nun wichtiger, clean zu werden oder deine Kollegen zufrieden zu stellen? Es ist ja sehr löblich wenn sich jemand so extrem für seine Firma einsetzt (sowas hätte ich mir auch bei meinem Mitarbeitern gewünscht ), nur es geht um dein wichtigstes Gut - deine Gesundheit und die kannst mit etwas Geld nich zurück kaufen.

    Was mit der Therapie ist, das kann ich so auch nicht sagen, aber ich denk deine Chancen stehen dann ganz sicher besser, wenn du clean bist und dich nicht auch noch mit einer Sucht behandeln lassen musst

    LG Franz

  10. #10
    Themenstarter

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    Hallo Franz!

    Danke für Deinen Beitrag.
    Du sagst, ich muss es für mich wollen. Dabei ist nur das Problem, dass ich mir selbst nicht wichtig bin. Ich will immer allen anderen es gerecht machen; meine Belange spüre ich dabei noch nicht einmal. So kann ich es mir zB abends nicht alleine gemütlich machen - das bin ich mir nicht wert. Habe ich aber dagegen Besuch, versuche ich alles so gemütlich wie möglich zu haben.
    Ich muss lernen, mich und meine Belange zu spüren und zu verfolgen. Eine gute Freundin weiß von meiner sehr schlechten Selbstwahrnehmung und hat mir Tipps und Tricks gegeben - so soll ich zB jeden Morgen in den Spiegel schauen und sagen, dass ich mich lieb habe. Ich bekomme das aber nicht über die Lippen.

    Habt Ihr ggf einen Buchtipp oder irgendetwas, was ich machen kann, um zu lernen, dass ich mir wichtig sein muss.
    Meint Ihr, dass darin der Schlüssel zum Clean-Werden liegt?
    Ich muss dazu sagen, dass ich die Tropfen auch oft nehme, um mich einfach ruhig zu stellen und es nicht zu einem Krach zwischen meinem Freund und mir kommen zu lassen.

    Ich habe derzeit echt Angst . Ich werde immer inaktiver. Ich kann nachts nicht schlafen und trödel dann den Tag über rum, anstatt zielstrebig an meiner Doktorarbeit zu arbeiten. Ich erkenne mich nicht mehr wieder. Ich war immer soooo zielstrebig, ehrgeizig, habe bis nachts am Schreibtisch gesessen und nun hänge ich seit Monaten so durch. Das macht mir Angst . Ich bin so anders. Oder bin ich schon immer so gewesen, habe es nur immer nicht durchkommen lassen, um meine Mutter stolz zu machen.

    Ach, ich will das alles nicht mehr.
    Ich finde das Leben so schwer. Hätte ich nicht die Verantwortung für meine 3 Tiere übernommen, würde ich ggf das alles nicht länger ertragen wollen.

    Mocca

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