Vllt rutscht das ins SVV
-Thema ab, aber ich denke insgeheim das gehört irgendwo zusammen.
Folgendes ist Sache: Krise war bei mir angesagt, ich dachte mir alles, nur keine Drogen mehr - Also, mit allem möglichem rumexperimentiert, viel gefährlicher als Drogen eigentlich. Hab mir alles mögliche Zeug gespritzt, biogenes und alles was ich so fand, immer anderes immer ohne einen Plan zu haben, was passiert. konnte mir sagen: ich nehme doch keine Drogen - alles im grünen Bereich. Als ich im Krankenhaus gelandet bin, habe ich denen so ein Märchen aufgetischt, dass ich schon selbst daran glaube; habe davon schon eine knallige Hautfärbung, wahrscheinlich für immer. Alles sehr krank, aber für mein Wahrnehmen noch zu verdrängen. Ich habe mehrere Monate weiter Lebenslotto gespielt. Meine Arme immer wieder entzündet, immer blau-rot-grün, manchmal Fieber, Schüttelfrost usw. - mir war es egal, sogar brav in der Schule gewesen, mein Lehrer hat mich aus Spass gefragt, ob ich Drogen nehme und ich hab mit ironischer Stimme gesagt "ja klar". Ich meine, ich bin schließlich clean, also keine Lüge?
Letzte Woche habe ich die Niete/den Gewinn im Lotto gezogen; ich habe mir, zu dem Zeitpunkt unwissentlich, diesesmal säure, in den arm gejagt, aus ungeduld keine Vene zu finden. Das hatte natürlich Folgen (dennoch Glück im Unglück - körperlich dürfte alles wieder in Ordnung kommen). kann mich jetzt nicht mehr selbst belügen, wie es vorher so gut ging. Ich hätte mich auch (ausversehen) umbringen können und ich wusste das genau bzw. eben nicht genau... ich schwor mir, am tiefsten Punkt, wenn ich die nächsten Stunden überlebe, mache ich nie wieder so einen Scheiß. Bis ich fit bin dauert es noch etwas, aber meine Gedanken kreisen jetzt schon wieder nur noch um die nächste Lottoziehung - ich will aber nicht mehr, bin entsetzt über mich selbst, dass ich zu soetwas überhaupt fähig war, während ich eigentlich doch verantwortungsvoll bin, dem Leben zugeneigt und befürchte mich wieder selbst zu betrügen, indem ich z.B. Drogen nehme um mir dann zu sagen: " jetzt weisst du ja was du nimmst, davon hast du wenigstens Ahnung". Ich will da nie wieder hin! Aber ich lechtze nach diesem erlösendem Gefühl, das ich auch durch das Experimentieren hatte - und der Wirkung wie Drogen, mit ungeahnten Nebeneffekten, dem zusätzlichem Kick, zum Stoff selbst.
Da kann ich auch schlecht in eine Suchttherapie/Beratungsstelle gehen, was soll ich denn sagen, wenn man mich fragt, was für Drogen ich denn genau nehme - keine? Das Gefühl ist aber das Gleiche? Die denken doch ich ticke nicht ganz richtig (was ja auch stimmt). Ich schaffe es aber nur kurzfristig und solange ich noch entsetzt genug bin, mich um Hilfe zu kümmern, denn da ich mich kenne, schreckt mich dieses Ereignis nur für kurze Zeit ab. Meine normale Therapiekann das nicht behandeln und ich weiss, dass ich wieder bei gewöhnlichen Süchten lande, wenn ich mich jetzt gezwungen habe mit den experimenten aufzuhören. Ich möchte mir Hilfe holen, denn ich brauche sie, aber ich weiss nicht wie und von wem. In einigen Monaten startet wahrscheinlich meine stationäre Therapie
, inkl. Eingangsdrogenscreening, ich muss also clean bleiben. Aber es hilft nicht, bis dahin irgendeine Übergangslösung zu finden um dort den Dingen abzuhelfen, weil dort Süchte/meine Pseudosucht nicht behandelt wird. Suchklinik geht auch nicht, ist nicht mein primäres Problem und was soll ich denn sagen, ich bin nicht süchtig - aber möchte in eine Suchtklinik?





Vllt rutscht das ins 
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, ob ich will oder nicht. Was soll ich einer Suchtberatungsstelle sagen?" hey, ich war vor 10 Jahren abhängig, so ganz glaube ich das zwar nicht, schließlich passt das nicht zu mir- aber können Sie mir helfen?". Stimmt hier meine Wahrnehmung der Problematik nicht mehr - ich weiss nicht, mir fehlt die Objektivität.
