... in welchen Bereich ich das Thema stellen soll. Doch ich kann ja nicht immer alles in mein Postfach stopfen.
Hallo, erst mal.
Ich hatte heute wieder meine Gruppentherapie, und die gestaltet sich so, dass zuerst eine Eingangsrunde stattfindet, in der jeder von seiner Befindlichkeit, besonderen Vorkommnissen der vergangenen Woche und blablabla berichtet. Außerdem wird diese Runde dazu genutzt, sich neuen Teilnehmern vorzustellen und ein persönliches Thema zur Diskussion/zum Feedback anzubieten.
Heute hatten wir einen Neuen, der ebenfalls (wie ich) mit dem Fahrrad zur Gruppe fährt. Da war ich logischerweise Feuer & Flamme, hieß ihn willkommen ... und steigerte mich wohl einen Tick zu enthusiastisch in das Thema "Radfahren" hinein. Ein Wort ergab das andere und nachdem ich hatte durchblicken lassen, dass ich auch schon mal so was wie private 24-Stunden-Marathons fahre, dass ich Körper eigene Drogen durch lange Strecken mobilisiere, daaa wurde eine der beiden Therapeutinnen hellhörig.
Ich will jetzt nicht noch weiter ausholen, jedenfalls sprach ich nachher noch mit einem Teilnehmer darüber, der ähnlich exzessiv Sport bertieben hat. Er meinte, dass ein solches Verhalten durchaus was mit gegen sich selbst gerichteten Aggressionen, ja, mit Bestrafung zu tun haben könnte. Meine Frage beinhaltet - so sehe ich das jedenfalls - stoffungebundene Sucht(Sport), stoffgebundene Sucht
(Endorphine) und auch Selbstverletzung (denn nach über 300km im Sattel schmerzt der ganze Körper, dann hab´ ich´s mir mal wieder so richtig gegeben).
Kann da vielleicht jemand aus eigener Erfahrung berichten oder weiß einfach so mehr darüber als ich?! Ich bin mir sicher, dass dieses Thema bei einer der nächsten Mittwochsgruppen aufgegriffen werden wird und möchte nicht ganz unvorbereitet sein. Ich muss mein schwachsinniges Verhalten doch irgendwie verteidigen können...
Gruß, Paule





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