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Thema: Kaufsucht

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  1. #1

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    Standard Kaufsucht

    Hallo alle zusammen,
    ich bin neu hier und muss mich erst etwas zurecht finden. Aber ich stelle bei mir fest, dass ich ein sehr süchtiger Mensch bin. Das ich kaufe ohne das Geld dafür zu haben und das nun schon ueber Jahre. Ich habe das Gefühl, dass es immer weiter mit mir nach unten geht und ich versuche hier Gleichgesinnte zu finden, die mit mir ihre Probleme und Schwierigkeiten austauschen können. Bzw. mit denen ich mich unterhalte per Internet und nicht im Internet rumstöbere um wieder was zu bestellen.
    jutta

    ----------Beitrag automatisch hinzugefügt um 11:02 ---------- Vorheriger Beitrag war um 10:43 ----------

    Hallo hier nochmals Jutta
    ich habe das Gefühl, das Kaufsucht ein Thema ist wo nicht viele was dazu zu sagen haben. Ich möchte aber hier noch erzählen, dass ich mehrfach süchtig bin. Also ich bin trockene Alkoholikerin und seit 2 Jahrzehnten trocken. Habe es auch in der Zeit geschafft mit dem Rauchen aufzuhören, aber leider klappt es mit dem Kaufen nicht. Ich muss zusätzlich noch mehr Arbeiten, damit ich die Schulden bezahlten kann und mache trotzdem immer wieder neue Schulden. Ich verstehe mich selbst nicht. Oder anders formuliert, ich weiss, dass es anfängt mich dem sein lassen, wie aufhören mit Trinken, aber hier bin ich mit meinem Latein am Ende. Ich habe oft nicht die Kraft der Versuchung zu wiederstehen. Deshalb bitte meldet euch, die auch so süchtig seit wie ich, dann kann ich mich Austauschen. Jutta

  2. #2
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    Hallo Jutta, ich begüße dich herzlich in unserer Mitte. Mit Kaufsucht und Alkoholsucht habe ich zwar nichts zu tun, aber mit Medikamentensucht.
    Aber süchtig ist doch süchtig, egal wonach und es macht einen gleichermaßen fertig.
    Es ist sicherlich nicht leicht, das auch so vor anderen hier sich einzugestehen, daß man alleine damit nicht fertig wird. Das finde ich gut und ist ein 1. Schritt.
    Wie hast du es denn geschafft, mit dem Alkohol aufzuhören. Sicherlich hast du damals Therapie gemacht. Kannst Du nicht wieder eine Therapie anfangen wegen der Kaufsucht. Ich kenne das Gefühl, wenn man einkaufen geht und kauft, was man eigentlich nicht braucht, aber es ist bei mir noch nicht so krankhaft, merke aber das schöne Gefühl, was dabei entsteht.
    Genau deshalb nehme ich auch die Tavor , sie muss gar nicht wirken, die Wirkung merke ich gar nichtmehr, aber es ist ein schönes Gefühl. Aber hinterher kommt immer das schlechte Gewissen. Bei Dir sicherlich auch. Ich kaufe ziemlich viel bei E-bay ein, da kann man viel mal für ein paar Euros nur bekommen. Da muss ich wirklich aufpassen, daß ich nicht übertreibe. Hast du täglich damit zu kämpfen oder nur, wenn du unter Streß bist. Wenn du magst, kannst ja noch ein wenig erzählen, wenn ich Dir damit nicht zu nahe trete.
    Ich habe hier noch gar keinen kennengelernt, der kaufsüchtig ist, aber ich hoffe für Dich, daß du dich trotzdem gut austauschen kannst. Liebe Grüße Tine

  3. #3
    Themenstarter

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    Hallo Tine, schön das du geantwortet hast. Nein du trittst mir mit nichts zu nahe. Ich habe wegen der Kaufsucht versucht eine Gruppe zu gründen, in einem Selbsthilfetreffpunkt, aber leider hat das nicht funktionert. Gleich beim ersten Treff waren wir 4 Personen und ich habe mich gefreut, aber am gleichen Tag bekamen 2 davon Streit miteinander und sind dann nicht mehr gekommen. Wir zwei anderen sind dann noch eine Weile jeden Freitag dorthin, aber das hat mir nichts gegeben. Wir haben uns fast nur ausgetauscht was wir wieder gekauft hatten.
    Ja ich kaufe bei jeder Gelegenheit. Ich stehe morgens schon auf und habe kaufen im Kopf und das Gefühl im Internet nach einen bestimmten Artikel zu forschen und dann den auch noch am billigsten zu orten ist großartig, aber wenn ich dann diesen bestellt habe, geht das grosse Zittern los usw. wie beim Trinken damals.
    Und ich schaff es nicht wie damals beim Trinken. Da hatte ich 5 Tage am Stück "Saufen" anders kann ich es nicht bezeichnen, hhinter mir und hab mich dann einen Mann gewandt, von dem ich wusste, dass er schon Jahre nichts mehr trinkt. Der hat mir dann den Weg in die Gruppe der Anonymen Alkoholiker gezeigt. Und oh Wunder ich bin da hin und bin -ohne Rückfall- bis heute trocken, dass sind 22 Jahre mittlerweile. Zwei Jahre später konnte ich die Zigarette sein lassen, da hab ich es dann auf 80 Stück pro Tag geschafft, bin Nachts aufgestanden um zu rauchen. Das Rauchen hab ich aber mit Akkupunktur Unterstützung aufgehört.
    So Tine, dass ist es von mir in groben Zügen.
    Kannst du nun verstehen warum ich so verzweifelt bin, dass ich es nicht schaffe mit dem sinnlosen Kaufen aufzuhören. Meine Schränke sind voll, was will ich damit. Und eine Befriedigung oder Frieden bekomme ich damit auch nicht. Das Glücksgefühl ist auch nur sehr kurz.- Vielleicht schaffe ich es, in dem ich hier anfange zu schreiben. Ich hoffe, ja, dass ich hier noch mehr mit meinem Schreiben anspreche. Und wenn es nur über andere Süchte ist denn die Gefühle sind denke ich mal gleich. Und auch der Druck, dass Verlangen. Das kenne ich ja nun vom Alkohol .
    liebe grüße Jutta

    ----------Beitrag automatisch hinzugefügt um 13:22 ---------- Vorheriger Beitrag war um 13:08 ----------

    Hallo, ich möchte nur mal testen, ob die Signatur jetzt drunter steht.

  4. #4
    fritz_the_cat

    Standard

    Hi Jutta,

    was Du erzählst, das habe ich ganz genauso erlebt. Alki, mehr als 20 Jahre trocken, trotzdem hat die Kaufsucht mich immer wieder erwischt. Ich habe mich selbst dabei beobachtet, wie der Zwang loszugehen immer größer wurde, die Gedanken immer mehr darum kreisten, bis ich irgendwann dem Druck nachgegeben habe. Es war kein wesentlicher Unterschied zu den ersten Tagen ohne Alkohol . Aber hierin lag für mich auch die Lösung. ich habe mich erinnert, was ich in den ersten Tagen machte, wenn der Druck nach Alkohol immer größer wurde: bloß nicht rumsitzen, sich ablenken, beschäftigen, eventuell rausgehen, aber nicht in "gefährliche" Bereiche. So habe ich die Kaufsucht zu Anfang häufig unter Kontrolle bekommen. Manchmal ging es auch schief, dann brach in den Finanzen wieder die Hölle los. Am Abgrund sind sie eh schon seit Jahren und wenn ich dem Druck nicht widerstehe, dann bin ich mit einem Fuß schon über der Kante. So lebe ich jetzt seit etlichen Jahren und ich merke, daß es langsam leichter wird.

    Die Erklärung liegt nach meinem Eindruck darin, daß es trotz Trockenheit und allem immer noch irgend etwas gibt, was auf der Suche ist. Irgendein Verlangen in mir, das ich nicht direkt merke und das mich doch immer wieder antreibt. Vielleicht liegt die Lösung darin, was bei den AA der spirituelle Teil das Programms ist. Ich glaube schon daran, auch wenn es nicht unbedingt genau der Weg der AA sein muß. Allerdings habe ich auch das Gefühl, das der Weg daraus noch etwas mühsamer ist als der Weg weg vom Alkohol . Sich selbst genau auf die Finger schauen, sich beobachten, was eigentlich im Kopf los ist, wenn der Druck wieder beginnt, nach Alternativen suchen, die dann die Situation beruhigen, das ist doch der Weg, der zu langfristiger Trockenheit führte (jedenfalls bei mir) und mit der Kaufsucht wird es wohl nicht anders gehen. Manchmal braucht es einfach Geduld und harte Arbeit an sich selbst. Ich habe trotz Trockenheit noch ca. 20 Jahre gebraucht, bis die Angst vor Menschen verschwand. Jetzt bin ich mehr als 28 Jahre trocken und ich kämpfe von Zeit zu Zeit immer noch mit Schüben der Kaufsucht, die sich nur durch Achtsamkeit auf mich, meine Gefühle und Gedanken beherrschen läßt.

    Grüße

    det

  5. #5
    Themenstarter

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    Hallo Fritz-the-cat,
    ach bin ich dankbar, dass hier Antworten kommen. Ja, du hast ja recht, wenn du von den 12 Schritten der AA schreibst und von unseren Anfängen. Ich versuche es ja immer wieder. Mich zu beschäftigen. Wie du schreibst die Orte zu meiden. Aber nun den PC meiden???!!! Deshalb bin ich froh dass ich jetzt hier bin.
    Mit dem mich beobachten, hat mich meine Verhaltenstherapeutin letztens drauf gebracht. Die sagte, wenn sie wieder im Internet bestellen wollen. Schauen sie genau hin, was wollen sie nicht aushalten. Aber du, das ist ja schwer. So alleine und dann soll ich das auch noch aufschreiben. Da sind die 22 Jahre Trockenheit wie weggewischt. Da hab ich das Gefühl ich bin am Anfang. Ich dachte immer ich hätte schon alles bearbeitet, alle Schubladen gesäubert. Aber es scheint nicht so. Ich weiss ich war immer auf der Suche nach Familie, selbst konnte ich es nicht leben, aber der Wunsch ist und war da. Ich lebe sie jetzt mit meiner Tochter und Enkel, aber doch immer mit Grenzen. Ist ja auch normal. Ich muss mein Leben meistern. Beim Saufdruck konnte ich mich in eine Gruppe flüchten. Aber meine Gruppen heute, lächeln nur müde, jetzt fängt die schon wieder mit ihrer Kaufsucht an. Oder schauen sich vielsagend an. Ist die denn noch nicht weiter usw. Deshalb denke ich ist es richtiger wenn ich hier versuche zu Teilen.
    Danke
    liebe grüße jutta

  6. #6
    fritz_the_cat

    Standard

    Hi Jutta,

    ich habe derweil noch einmal über den Unterschied zwischen der Zeit der hochaktiven Kaufsucht und Heute nachgedacht. Es scheint so zu sein, daß ich damals nicht in der Lage war, nur in mir und mit mir allein Zufriedenheit zu finden. Ich suchte also immer im "außen", indem ich mir alle möglichen Dinge kaufte. Doch wir wissen ja, daß das nur für Sekunden ein wenig hilft, meist ist es an der Kasse des Landens schon wieder vorbei. Trotzdem bleibt die Suche nach der fehlenden Zufriedenheit und der Kreislauf geht ohne Ende weiter. Wobei mit zunehmendem Chaos auf dem Konto die Chance auf Ruhe und Zufriedenheit immer schneller gegen Null geht. Mit der Verhaltenstherapie bist Du auf jeden Fall richtig, eine Ursachensuche würde dich im Moment nicht weiter führen. Es ist wie beim Alkohol : solange der Kopf noch voller Stoff ist und die täglichen Gedanken darum kreisen, nicht wieder reinzufallen, da bringt es überhaupt nichts, sich um die Ursachen Gedanken zu machen. Der Kopf ist voll mit anderen Dingen und erst wenn die aktuelle Sucht beruhigt ist, dann kann man sich mit dem woher und warum beschäftigen. Ich habe es im akuten Alkoholentzug so gemacht, daß ich mich hinsetzte und versuchte, meine Gedanken und Gefühle aufzuschreiben. Das beruhigt den Kopf erheblich, weil man sich konzentrieren muß, um die Gedanken schriftlich festhalten zu können. Ähnlich ist es mit den Gefühlen. Um sie beschreiben zu können muß man sie genau betrachten und zu verstehen versuchen. Macht man das oft genug, dann fällt auf, daß selbst so starke Gefühle wie Suchtdruck nicht konstant sind. Hat man sie einige Zeit ertragen und zu beobachten versucht, dann wird deutlich, daß sie bis zu einem Gipfel ansteigen und - wenn man durchgehalten hat - langsam wieder vergehen. Es sind Schübe, kein konstant gleichbleibender Druck. Das macht sie leichter auszuhalten, weil sicher ist, daß sie auch wieder vergehen werden. Das ist eine verdammt anstrengende Übung, aber sie funktioniert. Es ist nichts anderes als Verhaltenstherapie in Eigenarbeit und leider das Wenige, was ich dir anbieten kann.

    Einen zusätzlichen Weg habe ich schon angedeutet. Die alten AAs haben nicht umsonst auf den spirituellen Teil des Weges so viel Wert gelegt. Sie haben die fehlende Zufriedenheit, die aus dem "Außen" nicht kommen konnte, im Glauben gefunden. Es muß nicht so tatsächlich der Glaube an Gott sein, so wie sie es von sich erzählten, doch eine von innen kommende Zufriedenheit findet man meiner Erfahrung nach nur, indem man etwas findet, wo man sich "zu Hause" fühlt. "Zu Hause" nicht in räumlichem Sinn, sondern ein Weltbild, ein Glaube, eine Philosophie mit dem man sich identifizieren kann und das man dadurch imm bei sich hat. Selbst Tai-Chi, Qi Gong oder klassiches Yoga sind ganzheitliche Ansätze, die nicht nur der Gesundheit dienen, sondern ein gesamtes Verständnis eines Menschen bieten, in dem man sich wiederfinden kann.

    Viele Worte um wenig Aussage, doch ich hoffe Du weißt, worauf ich hinaus will.

    Grüße

    det

    *edit* wenn deine Gruppe derartig bescheuert auf dein Problem reagiert, dann scheinen die wohl kaum über ihren Tellerrand blicken zu können. Gibt es denn noch andere bei dir in der Umgebung? AA? Freundeskreis? Blaues Kreuz?
    Geändert von fritz_the_cat (28.05.2010 um 16:26 Uhr)

  7. #7
    Themenstarter

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    Hallo, ja, das ist schon ein Ansatz, den du da vorbringst und ich glaube auch, seit ich bei AA bin an Gott und seit kurzem immer mehr an meine Höhere Macht (HM) aber soweit wie die ganz alten AA's, meine Sponsorin war so eine, bin ich noch nicht. Leider.
    Das Materielle ist bei mir noch zu hoch angesiedelt und ich versuche ja schon so manches, bin aber eben immer wieder rückfällig.

  8. #8

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    Hallo.
    Sinnvoll wäre es Dir einen Ausgleich zu schaffen wie z.b. ein Hobby.
    Ich kenne die Kaufsucht unter anderem auch als Belohnungsprinzip oder um sich bei einem "Hänger" wieder wohler zu fühlen.
    Der erste Schritt ist immer die Selbsterkenntnis, achte mal darauf in welchen Situationen der Druck bei dir besonders hoch ist. Oftmals hilft es auch, Geld bei Freunden oder Familie unterzubringen, so das man erst gar nicht daran kommt oder sich einer nahe stehenden Person anzuvertrauen, die das ganze ein wenig im Auge hat, was sich bei Käufen mit EC-Karte oder im Internet als sehr schwierig rausstellt.
    Vielleicht auch mal mit der Bank reden, das man sich selbst den Dispo sperrt.
    Lg,
    HexeLakritze.

  9. #9
    Themenstarter

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    Hi Ihr Lieben,
    ja, das stimmt und das bringt mich an den Anfang meiner Trockenheit zurück, ich hatte oft Saufdruck, aber je öfter ich es geschafft hatte, da durch zu kommen, um so weniger Angst hatte ich davor. Der letzte dauerte ca. 30 Minuten und war vor 9 Jahren, als mein Mann starb. Aber da war es selbstverständlich das ich meine Sponsorin anrief und wir sprachen und sprachen.....
    Und dann war alles vorbei. Du bist genial, auf diese Idee und vergleich bin ich noch gar nicht gekommen. Aushalten und beschäftigen, Hobby, Qi Gong, (hab ich schon mal eine zeitlang gemacht) und wieder Aushalten. Und hier meinen Frust los werden. Prima
    liebe grüsse

  10. #10
    fritz_the_cat

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    Hi Jutta,

    bitte verstehe mich nicht falsch, ich meine nicht, daß Du unbedingt dem Weg der "alten AAs" folgen mußt. Es ist wichtig herauszufinden, wie Du zu einer inneren Zufriedenheit findest, die nur wenig von äußeren Umstanden abhängig ist. Vielleicht ist ja der Stil der AA nicht unbedingt richtig für dich. Ich bin dort auch nach vielen Jahren ausgestiegen weil es zu viele Dogmatiker gab, die starr auf dem Blauen Buch beharrten und nicht begriffen, daß jeder seinen eigenen Weg finden muß. Vielleicht habe ich ja auch Pech gehabt, aber ich habe bis auf sehr wenige Ausnahmen die AA in Berlin als die Hochburg der Dogmatiker erlebt. Wenn Du nicht in der Gruppe über deine Kaufsucht sprechen kannst, ohne daß die die Augen verdrehen, dann bist Du da falsch, dann haben die etwas ganz wesentliches über Sucht nicht begriffen. Schau dich ein wenig um, Du findest bestimmt noch andere Angebote. Ich habe z.B. mit den Freundeskreisen gute Erfahrungen gemacht. Außerdem hast Du ja auch das Forum hier.

    Was mich bei den AA besonders stört ist die Ausschließlichkeit, wie das Programm meist ausgelegt wird. Sie haben nicht den allein seligmachenden Weg, sondern einen von vielen. Es wird immer wieder in den Gruppen erzählt, daß man ziemlich schnell umkippt, wenn man dort nicht mehr hingeht und das ist Blödsinn. Irgendwann ist es auch an der Zeit, sich von den Dogmen der AA zu emanzipieren. Wenn Du schon so lange trocken bist, dann versuche nicht weiter, dich ihrem Programm anzupassen, sondern suche dir ein Programm, daß zur dir paßt.

    Grüße

    det

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