Servus AK,
natürlich kannst und sollst du weiter hier her kommen, es gibt keine Regel, die dich ausschließt, nur weil du nicht sofort umsetzt, was man dir hier rät
Wäre ja noch schöner!
Ok, zum Teil muss ich allen hier Recht geben, du bewegst dich sehr weit in ne Co-Abhängigkeitrein, aber das musst du nun mal mit dir ausmachen.
In einem will ich dir aber gleich wieder widersprechen.
JETZT SOFORT oist immer die oberste Regel für Abhängige, weil ich erledige das morgen oder übermoprgen, das solltest nun selbst kennen - so geht das Jahre.
Das hat nichts mit Liebe zu tun, du hast Verantwortung deinen Kids und dir gegenüber, er muss sich ändern, wobei sicher alles genau angeschaut werden sollte - nicht nur einer allein ist an allem Schuld, wenn es überhaupt Schuld gibt, an einer Suchterkrankung.
Übrigens bin ich selber einige Jahre im Fernverkehr gefahren, 15 Stunden muss der nicht arbeiten, darf er gar nicht. Der Job ist Stress, keine Frage, aber vlt ist das genau der Punkt!
Gegenfrage, man verdient zwar gut, aber hat keine soziale Bindung mehr - weil immer unterwegs. Was also ist besser, etwas weniger Kohle und dafür Familie oder lieber die bescheidene Straße samt Speilsucht?
Wenn er wegen Rückenleiden nicht mehr auf den Bock kann, dann muss er auch den Job schmeißen, wo ist also der Unterschied zu einer anderen Erkrankung?
Ich sehe jedenfalls wenig Chancen dass er sich da raus holen kann, wenn er nicht die gewohnte Sache an und für sich ändert.
Empfehlenswert wäre eigentlich, umgehend stationäre Reha in Richtung Sucht, sehen was die dazu meinen, wenn er den Job weiter so macht. Wenns nicht klappt, nun, wäre nicht toll, aber Rückfälle ist halt stetiger Begleiter - dann muss es endlich die Augen öffnen und eben erneut angegangen werden.
Aber ganz ehrlich, ich arbeite den ganzen Tag 15 Stunden und deswegen kann ich keine Therapiemachen, da sind die Prioritäten falsch gesetzt
Das kann ich dir aus eigener Erfahrung so bestätigen, weil ich war auch fast 15 Jahre selbstständig und hab nicht gemerkt, wie sehr ich schon in ner weiteren Suchtvon Arbeit steckte und wie weit ich so alles was wichtige war, überdeckt oder vergessen habe - nämlich die Familie und die Menschen, die zu einem stehen.
Achte auf dich, schau dir mal alles über Co-Abhängigkeitan, einer in der Familie reicht
Viel Glück und Erfolg für euch ....
LG Franz







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