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Thema: Kognitive Therapie

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  1. #1

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    Standard Kognitive Therapie

    Ich bin seit zwei Jahren in Psychotherapie die mir sehr hilft, ich aber das Gefühl hab, nicht so richtig voran zu kommen. Jetzt bin ich neulich auf ein Buch gestoßen: "Feeling Good: Depressionen überwinden, Selbstachtung gewinnen" von David D. Burns. In dem Buch geht es um den Ansatz, eine Depression mit Hilfe der kognitiven Therapie zu überwinden. Ich hab jetzt ca. die Hälfte durch und bin sehr begeistert von der Art und Weise, seine Gedankenstrukturen zu verändern und somit Einfluss auf seine Gefühle nehmen zu können. In meine Therapie rede ich viel, hab auch schon viele Erkenntnisse daraus gezogen aber ich hab noch nie mit wirklichen Techniken gearbeitet, seine Gedanken mit speziellen Methoden zu verändern. Ich bin am überlegen, ob ich nicht mal meine Therapie wechseln sollte. Hat jemand Erfahrung mit der kognitiven Therapie ?

  2. #2
    - ModeratorIn
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    Jo, ich. Das Buch ist mir auch wohlbekannt. *g* Habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Klar wedelt es mich auch noch immer mal um, aber Frequenz und Intensität haben im Allgemeinen (nicht im Speziellen ) dann doch abgenommen.
    Ob die Lorbeeren dafür allerdings nur dem Kognitiven Ansatz oder auch dem Rest meines damaligen integrativen Therapievergnügens zukommen... ja, keine Ahnung.

    Btw. empfehle ich für alle halbwegs im Englischen Bewanderten die amerikanische Ausgabe dieses Buches. Kostet nur ein Fünftel der deutschen Ausgabe auf Grund nicht vorhandener Buchpreisbindung.

    MfG
    WbD

  3. #3
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    Hi wrong.. was hast du ansonsten noch für Therapien gemacht?

    Zu dem Buch: Hatte ich auch überlegt. Ich hab mich dann aber doch für die deutsche Variante entschieden da ich mich generell schon zu lesen aufrappeln muss und beim Englischen, ob wohl ich es wahrscheinlich auch verstehen würde, es dann doch nach 2 Seiten weg legen würde

  4. #4
    - ModeratorIn
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    Hiho

    Zitat Zitat von dead end Beitrag anzeigen
    Hi wrong.. was hast du ansonsten noch für Therapien gemacht?
    Gar nicht so einfach zu beantworten. Ich war ein paar Monate in einer Tagesklinik . Der Therapieansatz dort war integrativ. Ein bunter Mix aus dem, was die Psycho-Onkel und -Tanten für hilfreich hielten.

    Wir hatten *überleg* Elemente von DBT , Entspannungskram, Social Skills, körperorientiertes Zeugs, kognitive VT (da bin ich im Übrigen auch erstmalig mit diesem Buch in Berührung gekommen) sowohl in Einzel- als auch Gruppentherapie . Gab viele verschiedene Gruppenstunden, in denen unterschiedliche Ansätze verfolgt wurden. Darüber hinaus waren ein weiteres wichtiges Kernstück wöchentliche Einzelsitzungen mit einem selbstgewählten Psycho-Onkel, welche im Wesentlichen auf der Tiefenpsychologisch Fundierten Gesprächstherapie basierten. Letztere habe ich dann auch noch eine ganze lange Zeit ambulant fortsetzen können.
    Ich persönlich fand ja diesen Mix äußerst hilfreich und auch spannend. In diese Klinik würde ich guten Gewissens noch einmal gehen, wenn denn entgegen meiner Erwartungshaltung noch einmal Bedarf entstünde.

    Warum kann ich aber die Kognitive VT empfehlen? Weil mir das Buch von Burns auch nach Ende meiner ambulanten Therapie weiterhin ein hilfreicher Begleiter war und gefühlt enorm zu einer weiteren Stabilisierung beitrug. Im Übrigen sind die darin beschriebenen Übungen nicht nur therapeutisch brauchbar, sondern vielfältig anwendbar.

    Von langfristigen psychoanalytisch orientierten Therapieformen halte ich persönlich nicht viel. Einerseits zu "mystisch angehaucht", andererseits kenne ich persönlich niemanden der wirklich von einer entsprechenden Therapie profitiert hätte. Da sind mir die drei? Jahre dann doch zu viel Zeit.

    LG
    WbD

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